Gestrandet im Pazifik: Fünf YouTuber bauen aus Treibgut ein Segelboot und scheitern einen Kilometer vor dem Ziel

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Überblick

Die Ausgangslage des Videos ist schnell erklärt. Eine Gruppe um Jimmy sitzt auf einer Insel mitten im Pazifik fest. Der einzige Ausweg besteht darin, ein eigenes Boot zu bauen und damit mehrere Kilometer übers offene Meer zu einer anderen Insel zu segeln. Auf die Frage, warum man sich das antue, antwortet die Gruppe halb im Scherz, die Zuschauer sähen sie eben gern leiden. Ernsthafter wird die Begründung so formuliert: Ob man als Gestrandeter von einer Insel entkommen könnte, frage sich „jeder junge Mann“. Das Video dokumentiert rund eine Woche Bauzeit und eine fast zwölfstündige Überfahrt. Es endet nicht mit dem erhofften Triumph.

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Die Crew und ein Problem: Niemand kann segeln

Gleich zu Beginn stellt sich heraus, dass die Gruppe kaum Erfahrung mitbringt. Auf die Frage, ob schon jemand gesegelt sei, kommt ein klares Nein. Am ersten Abend fragt Jimmy die Runde ausdrücklich: Nolan hat noch nie ein Boot gebaut, Chandler auch nicht, Jimmy selbst ebenso wenig. Deshalb ist Hase dabei, der in einem anderen Video bereits ein Boot gebaut hat. Hase übernimmt im Verlauf die Rolle des Bootsbauers und später des Kapitäns. Darius ist zunächst Kameramann, wird aber im Lauf der Woche zu einer der wichtigsten Arbeitskräfte.

Jimmy gibt offen zu, nicht zu wissen, wie lange das Projekt dauern wird. Man sei „nur ein paar YouTuber“, die einen Unterschlupf zusammenschustern. Hase sagt später, alle verließen sich auf seine Expertise. Wenn es gelinge, die Überfahrt mit Leuten zu schaffen, die nie gesegelt sind, würde Hase sich „ewig dafür feiern“.

Erster Tag: Erst das Camp, dann das Boot

Bevor überhaupt an ein Boot zu denken ist, sammelt die Gruppe Holz und baut einen Unterschlupf, „damit die Insel uns nicht tötet, bevor wir entkommen“. Das Ergebnis ist eine Art Baumfestung. In einer mitgebrachten Kiste befinden sich hilfreiche Dinge, darunter ein Wasservorrat. Er sieht reichlich aus, muss aber bis zur Fertigstellung des Bootes reichen.

Schon der Camp-Bau zieht sich bis in die zehnte und elfte Stunde und macht der Gruppe klar, was bevorsteht: Wenn schon ein Lager so schwer zu bauen ist, wie soll es dann erst mit dem Boot werden? Bei Sonnenuntergang wird vorsichtig Feuer gemacht und geplant. Laut Erzählung ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand, wie sehr die Challenge die Gruppe strapazieren würde.

Zweiter Tag: Ein Modell aus Stöcken und einem Hemdfetzen

Am Morgen des zweiten Tages arbeitet Hase als Einziger bereits am Boot, während die anderen gerade aufwachen. Begründung: „Ich will weg.“ Hase hat ein kleines Modell gebaut, das die Konstruktion zeigt: zwei Stämme als Rumpf, darauf Querbalken und ein Mast. Als Segel dient ein Stück von Nolans Hemd, das nach kurzem Protest abgegeben wird. Das Modell schwimmt. Der Prototyp funktioniere zwar, heißt es, das echte Boot werde aber dreißig- bis vierzigmal größer sein und alle tragen müssen.

Material aus Dschungel und Treibgut

Als Baumaterial empfiehlt Hase Bambus, weil er leicht ist und deshalb schwimmt. Der Bambus wächst jedoch tief im Dschungel. Vor dem Aufbruch beruft Hase eine Notbesprechung ein und warnt vor drei Tieren: der gewöhnlichen Lanzenotter, der Greifschwanz-Lanzenotter und der Bananenspinne. Unterwegs klagt jemand über Ameisen im Hemd, und das Fazit lautet: „Alles hier versucht, uns zu töten.“

Neben dem Bambus wird Müll zur wichtigsten Ressource. Laut Video fahren große Schiffe an der Insel vorbei und kippen Abfall ins Meer, der dann am Strand landet. Für die Gruppe ist das Baumaterial, und jedes verschlossene Gefäß gilt als „Gold wert“. Die Losung lautet: „Wir machen den Strand sauber und entkommen!“ Bei der Suche findet die Gruppe einen kaputten blauen Container, dann einen, der schwimmt, und schließlich einen weiteren, der intakt aussieht. Jimmy spricht von einem drohenden Hitzschlag, aber der Fund sei es wert gewesen. Damit ist zwar genug Material für den Baubeginn da, wegen der Hitze reicht die Kraft an diesem Tag aber nicht mehr. Die Bilanz des zweiten Tages fällt ernüchternd aus: Alle sind „im Eimer“, und auf die Frage, ob Jimmy zufrieden sei, kommt die Antwort, in diesem Tempo dauere das einen Monat.

In der Nacht findet Nolan eine große Spinne im Bett. Nach einigem Geschrei wird sie erschlagen beziehungsweise hinausbefördert, an Schlaf ist für Nolan danach trotzdem kaum zu denken.

Dritter Tag: Werkstatt im Schatten, Kameramann an die Arbeit

Um nicht erneut in der Sonne zu „schmelzen“, verlegt die Gruppe die Werkstatt in den Schatten, denn nur so lasse sich länger arbeiten. Auf dem Weg dorthin findet Chandler ein weiteres Fass, das zum Auftrieb beitragen soll. Jetzt ist genug Bambus und Holz für ein „gutes Boot“ vorhanden. Optisch sei es zwar noch ein Haufen Holz und Schrott, aber daraus werde ein Boot. Es fehle „nur viel Arbeit“.

Weil die Crew erschöpft ist, wird umverteilt: Darius soll mitbauen, Chandler übernimmt die Kamera. Erst mit Darius im „Bootsdienst“ geht es laut Jimmy wirklich voran. Gleichzeitig wird die Fallhöhe betont: Ist nur ein Knoten lose und trifft eine Welle das Boot, versinkt alles im Meer. Am Abend entsteht das Bambusdeck, und das Ganze beginnt nach einem Segelboot auszusehen. Vor die Wahl gestellt, weiterzubinden, zu optimieren, das Segel zu bauen oder zu essen, entscheidet sich die Gruppe fürs Abendessen.

Hases Gezeitenplan

Am nächsten Morgen denkt Hase über die Strömungen nach. Bei wechselnden Gezeiten werde das Wasser von der Küste weggezogen. Passe man den richtigen Moment ab, reiße die Strömung das Boot aufs Meer hinaus. Hase warnt aber auch: Bei falschem Wind und falscher Strömung könne „nicht mal ein Motor“ sie zu der anderen Insel bringen. Dieser Satz wird gegen Ende des Videos noch einmal eingespielt.

Als Tagesziel nennt Hase, das Deck festzubinden und Material für Ruder zu sammeln. Das Segel solle erst kommen, wenn ein Schwimmtest bestanden sei.

Vierter Tag: Die Jagd nach dem vierten Fass

Ein Problem bleibt: Es fehlt ein viertes Fass. Ohne es werde das Boot schief, auf einer Seite schräg im Wasser liegen. Es bleibt nichts anderes übrig, als so lange über die Insel zu laufen, bis eines auftaucht. Jimmy berichtet von 38 Grad Hitze. Jimmy merkt außerdem selbstironisch an, das Video zeige bisher eigentlich nur, wie die Gruppe im Müll nach Bootsteilen sucht. Doch der Müll sei die einzige Hoffnung gewesen.

Während Hase bei den Knoten bleibt, weil das am besten zu den eigenen Fähigkeiten passe und ein falscher Knoten alles instabil machen würde, suchen die anderen. Nach zwei Stunden wird ein Fass gefunden. Der Rückweg über die Steine wird zur Tortur, denn ein Teil der Suchtrupps ist ohne Wasser losgezogen. Nolan klagt über kribbelige Finger und Tunnelblick und spricht davon, gleich in Ohnmacht zu fallen. Zusätzlich findet die Gruppe ein Metallteil, in dem Plastikstücke über dem Feuer geschmolzen werden sollen, um daraus Ruder zu formen.

Darius kommt schließlich mit dem blauen Fass und einem Ruder zurück, während Nolan sichtlich angeschlagen ist, sich setzen muss und dringend Wasser braucht. Laut Jimmy wurde der Gruppe in diesem Moment klar, dass alle zusammenarbeiten müssen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Wasservorrat bereits zur Hälfte aufgebraucht, sodass ein langer weiterer Aufenthalt nicht möglich ist.

Der Schwimmtest

Mit vier Fässern, die durch Hölzer gesichert sind, und 17 Querbalken, die auf beiden Seiten festgebunden werden, steht die Gruppe vor einer Entscheidung: weiterbauen und hoffen oder zuerst testen, ob das Gerüst überhaupt schwimmt. Sie entscheidet sich für den Test. Hase sagt dazu, kein Schiffsbauer zu sein, sich aber „etwas auszukennen“. Das Floß schwimmt, und die Gruppe jubelt. Zum ersten Mal hält Jimmy die Flucht für möglich.

An dieser Stelle hält Jimmy einen persönlichen Rückblick. Auf dem Kanal entstünden viele Videos mit riesigen Sets, hunderten Kandidaten und Preisen wie einer Million Dollar. Manchmal sei es aber schön, einfach mit Freunden auf einer Insel ein Boot zu bauen. Es sei heiß, es gebe Tiere, das Video sei hart, aber es mache Spaß, mit den Jungs Zeit zu verbringen. Früher habe man so etwas öfter gemacht, heute seltener. Der Plan lautet nun: Das Boot könnte am nächsten Abend fertig sein, und am Tag danach könnte bei passender Strömung abgelegt werden. Ein „eher wichtiges Detail“ fehlt allerdings noch: Bislang ist es ein Floß und kein Segelboot.

Fünfter Tag: Segel, Ruder und Skeg

Der Druck steigt. Das Wasser geht zur Neige, und Nolan sieht nach Einschätzung der anderen schlimm aus. Nolan berichtet, über 60 Mal gestochen worden zu sein, allein an Armen und Händen, und ist sich nicht sicher, länger zu bleiben, falls die Gruppe nicht am nächsten Tag aufbricht. Die Antwort: Man fahre morgen.

Nicht alles klappt. Der Versuch, Plastik zu schmelzen, scheitert, obwohl das Wasser gekocht hat. Die Gruppe kommentiert das selbstironisch: Für so etwas schaue man Mark Rober, nicht sie, die „Idioten auf einer Insel“. Stattdessen erklärt Hase den Skeg, ein Bauteil, das den Kurs des Bootes stabilisiere, „auch wenn es das nicht will“. Aus einem seitlich gedrehten Teil entsteht ein Ruder-Prototyp, der zunächst eher wie eine Flagge aussieht und enger gebunden werden muss. Geplant sind vier solcher Paddel. Schon beim Gedanken daran, stundenlang rudern zu müssen, klagt jemand über schmerzende Schultern.

Für das Segel braucht Hase sehr dünnen, harten Bambus. Das Ergebnis ist ein Krebsscherensegel, „wie im alten Polynesien“. Nachdem das Segel am Mast befestigt ist, muss Hase ein Loch bohren. Geht das schief, ist das Segel ruiniert. In dieser Phase übernimmt jeder eine Aufgabe, und die Gruppe wird nach Jimmys Worten zu einer „gut geölten Strandmaschine“: Einer arbeitet am Skeg, einer am Ruder, einer am Segel.

Hase erklärt, warum dieser letzte Arbeitsschub entscheidend ist. Der Neumond mache die Gezeiten extrem. Breche man zum Ende der Flut auf, werde das Boot in Richtung der Zielinsel gezogen. Es ist das „perfekte Timing“, sofern das Boot rechtzeitig fertig wird. Bis zum Aufbruch bleiben zwölf Stunden. Das Segel fängt bei der Montage tatsächlich Wind, die Ruder werden fertig, und die Steuerung soll über ein Seil erfolgen. Bei Einbruch der Dunkelheit bleiben noch anderthalb Stunden Licht. Danach wird bis kurz vor Mitternacht weitergearbeitet, bis die Erschöpfung so groß ist, dass einer nicht mehr weiß, woran er gerade baut. Jimmy beschreibt, die ganze Nacht ans Heimkommen und an die Familie gedacht zu haben.

Der Aufbruch

Am Morgen der Abfahrt wird das Boot ins Wasser gebracht. Jimmy fasst zusammen: Nach einer Woche Plackerei sei dieses Boot entstanden. Vor dem Ablegen gibt Jimmy der Crew ein Motto vor. Auf die Frage, was zu tun sei, wenn man k.o. ist oder nicht mehr will, antwortet die Gruppe jedes Mal: „Weiterpaddeln!“

Anfangs hilft die Strömung, das Boot aufs Meer hinauszuziehen. Hase warnt jedoch, dass das nicht lange so bleibe: In einigen Stunden erreiche man einen Kanal, dessen Strömung seitlich aufs offene Meer ziehe. Deshalb müsse man jetzt so nah wie möglich an die Insel heran. Mit gesetztem Segel schätzt Hase die Geschwindigkeit auf etwa eine Seemeile pro Stunde. Es fühle sich nicht so an, aber man komme voran. Die Zielinsel ist noch acht Kilometer entfernt und vom Boot aus nicht zu sehen.

Nach 20 Minuten sind die ersten bereits k.o. Weil klar ist, dass vier Stunden Paddeln ohne Pause die Crew vor dem Kanal erschöpfen würden, entwirft Hase eine neue Strategie: Abwechselnd rudern drei Leute, einer ruht sich aus. Nach einer Dreiviertelstunde ist ein Fünftel der Strecke geschafft.

Rückschläge vor dem Kanal

Kurz vor dem Kanal häufen sich die Probleme. Nolans Paddel bricht, ein Teil des Bootes treibt davon, und das Boot gerät vom Kurs ab. Mit „weit ausholen, stark ziehen“ und wieder aufkommendem Wind gelingt es, das Boot zu drehen und zurück auf Kurs zu bringen. Für einen Moment läuft es „wie am Schnürchen“. Jimmy sagt, mit niemandem lieber auf einem Boot festzusitzen.

Mit dem Fortschritt wächst aber auch die Erschöpfung. Mehrere klagen über Dehydrierung, Übelkeit und schmerzende Schultern. Einer sagt, Sterne zu sehen. Zur Einordnung heißt es, man habe vorher sechs Tage lang zwölf Stunden täglich gebaut. Die Sonne brennt, man brutzle „wie Hummer“.

Im Kanal: Rudern auf der Stelle

Dann erreicht das Boot den Kanal. Laut Erzählung ist die Strömung dort so stark, dass sie das Boot innerhalb von Minuten statt Stunden seitwärts aufs offene Meer schieben würde. Es wird wellig. Wer fünf Sekunden nicht paddelt, verliert sofort Boden, und gleichzeitig darf sich das Boot nicht gegen den Wind drehen, was nach Einschätzung an Bord aber ohnehin passiert. Stundenlang zieht die Strömung das Boot nach links, dann nach rechts, und dreht es im Kreis. Irgendwann wird klar, dass die Gruppe auf der Stelle rudert.

Nach sechs Stunden ist die Crew am Ende. Jimmy ist seekrank und muss sich übergeben, Chandler schläft. Darius hat die ganze Zeit gepaddelt, Hase gesteuert und das Segel gehalten. Jimmy beschreibt sich und Chandler in dieser Phase als „nutzlos“; die Mission liegt nun in den Händen von Hase, Nolan und Darius. Noch sind es fünf Kilometer. Hase räumt ein, schon so viel verbockt zu haben, dass man erst kämpfen müsse, bevor Wind und Strömung das Boot tragen könnten. Doch ohne das ganze Team geht es nicht voran.

Nach sieben Stunden heißt es, das Boot fahre nicht so wie erwartet. Hört man auf zu paddeln, treibt es zurück, und es droht weit auf den Pazifik hinausgezogen zu werden. Es fällt das Wort „Leuchtsignal“, und jemand sagt, dazu nicht nein zu sagen. Darius erklärt, sieben Stunden ohne Pause gepaddelt zu haben und nicht mehr zu können. Besonders schmerzhaft sei, dass die Insel schon zu sehen ist: „So nah und doch so fern.“

Wende durch die Flut

In diesem Moment erinnert sich Jimmy an das Versprechen vor der Abfahrt („Weiterpaddeln!“) und an die eigenen Worte von zwei Tagen zuvor, wie schön es sei, einfach mit Freunden ein Boot zu bauen. Dann, so beschreibt es Jimmy, habe Mutter Natur das Boot „wie durch ein Wunder“ angeschoben. Die Gruppe bemerkt, dass sie ohne eigenes Zutun auf die Insel zutreibt. Die Erklärung an Bord lautet, die Flut komme und ziehe sie zum Land. Unbemerkt hat das Boot den Kanal hinter sich gelassen.

Neuer Mut kommt auf. Darius meldet viereinhalb Kilometer, und die Crew paddelt wieder gemeinsam. Nach über acht Stunden, mit Sonnenbrand, Hunger und Durst, sind es noch vier Kilometer, dann 2,7, knapp zwei und schließlich 1,6. Die Gruppe zählt die Kilometer herunter, scherzt und ruft „Land ahoi!“

Das Ende: Ebbe einen Kilometer vor dem Ziel

Doch die Gezeiten wechseln erneut. Bis zur Ebbe bleiben nur noch 20 Minuten, und Hases früherer Satz, dass bei falschem Wind und falscher Strömung nicht einmal ein Motor zur Insel bringen könne, wird wieder eingeblendet. Mit noch einem halben Kilometer vor sich beginnt das Boot nach rechts abzutreiben. Elf Stunden ist die Crew zu diesem Zeitpunkt auf dem Boot. Als laut Jimmy 95 Prozent der Strecke geschafft sind, dreht der Wind auf Seitenwind beziehungsweise Gegenwind und schiebt das Boot nach Süden. An Bord ist man sich uneinig, ob das Segel eingeholt oder hochgezogen werden soll. Die Crew zählt herunter, rudert mit letzter Kraft, einer paddelt mit der Hand. Doch die Ebbe setzt ein: Das Wasser, das sie vorher vorangeschoben hatte, zieht sie nun zurück.

Die Entfernung zur Insel beträgt jetzt wieder einen Kilometer. Jemand sagt, man hätte schwimmen können. Auf die Frage, ob es hoffnungslos sei, folgt die Antwort: „Das war es. Tut mir leid.“ Die Enttäuschung ist groß, es fallen Sätze wie „All die Arbeit, und wir schaffen es nicht“ und „Ich weine gleich“. Nach fast zwölf Stunden Paddeln und Segeln hätten nur 20 Minuten gefehlt. Es wird das Leuchtsignal gezündet.

Jimmy nennt es die schwierigste Challenge, die je auf dem Kanal gemacht wurde. Dass man so nah dran gewesen und nur wegen der Ebbe im letzten Moment gescheitert sei, mache es noch härter. Jimmy betont, nicht gern zu verlieren, entschuldigt sich bei den Zuschauern und verspricht, die nächste Challenge nicht zu verlieren. Die Gruppe verlässt das Meer schließlich per Helikopter. Die Schlusseinblendung hält das nicht erreichte Ziel fest: die Insel erreichen.