Sieben Tage in der Arktis: Schneehöhle, Erfrierungen und die lange Suche nach einem Fisch
MrBeast ミスタービーストJimmy und seine Freunde sollen sieben Tage in der Arktis überleben, nur mit dem, was sie auf dem Rücken tragen. Für Jimmy geht es dabei auch um Wiedergutmachung: Das letzte Survival-Video hat die Gruppe nach eigener Aussage „verbockt“, nun will Jimmy mit den Freunden „unseren Ruf retten“. Das Video begleitet die Gruppe Tag für Tag, vom Bau einer Schneehöhle über Erfrierungen und gescheiterte Angelversuche bis zur Abreise. Unterwegs stellt sich immer wieder die Frage, ob sie durchhalten oder aufgeben.
Die Ausgangslage: kein Zelt, ein Flugzeug und eine Leuchtpistole
Niemand aus der Gruppe hat ein Zelt dabei. Stattdessen zeigt Jimmy auf den Schnee und erklärt ihn zum „Zuhause“. Zur Gruppe gehören unter anderem Chandler, Nolan, Tareq und Hase, der offenbar die meiste Erfahrung im Gelände mitbringt. Dazu kommt Kameramann Darius. Insgesamt sind sie zu sechst.
Eine Regel begleitet die gesamte Woche. Jeden Tag fliegt ein Flugzeug über das Lager. Wer die Leuchtpistole abfeuert, darf nach Hause, muss sich dafür aber den Kopf rasieren. Diese Ausstiegsmöglichkeit wird an mehreren Tagen angeboten. Auch an schlechten Tagen nimmt sie niemand an, obwohl mehrere Teilnehmer offen zugeben, dass sie versucht sind.
Tag 1: Wettlauf gegen die Dunkelheit
Für den ersten Tag gibt es zwei Ziele: eine Höhle bauen und Feuer machen. Der Zeitdruck ist groß. Laut der Gruppe wird es nach Sonnenuntergang so kalt, dass man nach zehn Minuten im Wind Erfrierungen erleidet. Für die Nacht erwarten sie minus fünfzehn Grad. Ohne Unterschlupf, so die Warnung, „könnten wir Finger verlieren“. Die Schneehöhle soll vor dem Wind schützen und helfen, die Körperwärme zu teilen. Beim Graben merken sie, dass der Schnee umso härter wird, je tiefer sie kommen. Gleichzeitig fehlen Schaufeln, und es kommt zu kleinen Reibereien darüber, wer gräbt.
Hase sucht währenddessen Feuerholz und findet vertrocknetes Holz, das sich tatsächlich verwenden lässt. Die Höhle bleibt trotzdem zu klein. Bei einer ersten Probe passen nur zwei oder drei Personen hinein, und das nur mit angezogenen Beinen. Jemand stellt fest: „Ich bin gar nicht drin.“ Mit nur noch zwei Stunden Licht setzt Jimmy die Priorität fest: „Niemand stirbt in diesem Video.“
Am Abend brennt das Feuer. Die Gruppe taut Handschuhe auf und schmilzt Schnee zu Trinkwasser. Die Überraschung folgt beim ersten Schluck: Das Wasser ist nicht heiß, weil der nachrutschende Schnee es kühlt. Kurz darauf fängt eine Jacke Feuer, dann eine Hose. Erst nach Mitternacht ist die Höhle halbwegs nutzbar, und auch dann passen Hase und Darius nicht hinein. Einer von beiden kündigt an, draußen zu schlafen.
Tag 2: Die schlechteste Nacht und erste Zweifel
Die Nacht beschreibt die Gruppe als die schlechteste, die sie je erlebt hat. Sie lagen „wie Sardinen“ in der unbequemen Höhle. Am Morgen liegt Frost auf dem Gepäck und auf den Kameras. Darius hat keine Handschuhe, die Kamera ist zu kalt zum Festhalten, und ein Teilnehmer spürt seine Zehen nicht.
Dann kommt das Flugzeug zum ersten Mal. Wer jetzt schießt, darf nach der Rasur gehen. Obwohl alle betonen, wie hart die Nacht war, meldet sich niemand. Fürs Erste behalten alle ihre Haare.
Für den restlichen Tag gilt: Die Höhle muss so groß werden, dass alle sechs nebeneinander schlafen können. Darius wird aufgefordert, beim Graben zu helfen, statt zu filmen, und antwortet, er mache nur seine Arbeit. Stundenlang wird weitergegraben. Dabei fällt auf, dass das Klozelt fehlt. Es stand auf der Packliste, aber niemand hatte Platz dafür. Damit beginnt die Suche nach einer Toilettenzone abseits des Lagers, denn Exkremente nahe am Camp würden laut der Gruppe Bären anlocken. Ein Teilnehmer erzählt, dass er ständig Tierspuren sieht, aber nie das Tier dazu, und das Gefühl hat, beobachtet zu werden.
Die Stimmung ist bereits angeschlagen. Jemand gesteht, dass seine Gedanken gerade „düster“ sind und er oft daran denkt, die Leuchtrakete abzufeuern. Es sei erst Tag zwei, fühle sich aber an wie Tag sechs oder sieben einer typischen Challenge. Jimmy sagt, er wisse nicht, ob es alle schaffen, sei aber stolz auf die Arbeit der Jungs.
Am Abend bespricht Jimmy das nächste Problem: Der Proviant reicht nur für drei bis vier Tage. Eine Einblendung reduziert das später auf „2 Tage“. Ohne Angeln und Jagen, so Jimmy, überleben sie nicht. Ein Teilnehmer meldet außerdem Erfrierungen an der lila angelaufenen Nase.
Tag 3: Erfrierungen, Neuschnee und ein Feuer aus Federn
In der Nacht fällt die Temperatur so stark, dass auch die Höhle nicht mehr vor Erfrierungen schützt. Am Morgen sind Chandlers Zehen taub, weiß und farblos. Die Einschätzung vor Ort lautet: Erfrierungssymptome, vermutlich ersten Grades. Die Zehen sollen schnell aufgewärmt werden, unter anderem unter den Achseln eines anderen Teilnehmers.
Ausgerechnet an diesem Tag kann das Flugzeug nicht kommen, weil es laut Pilot zu stark schneit. Die Gruppe stellt trocken fest, dass der schlimmste Tag auch der ist, an dem niemand fliehen kann. Das größte Verletzungsrisiko bestehe dann, wenn kein Flugzeug landen kann.
Der Neuschnee hat das Lager zugedeckt („Das war mal unser Camp“), und alles Holz ist nass. Hase löst das Problem mit Federn als Zunder. Nach mehreren Versuchen brennt das Feuer. Jemand merkt an, dass die Gruppe zu sehr auf Wärme fixiert sei und sich eigentlich um Nahrung kümmern müsse.
Der erste Angelversuch: Das Eis ist zu dick
In der Nähe liegt ein zugefrorener See, und die Gruppe hat einen Eisbohrer dabei. Chandlers Zehen bekommen langsam wieder Farbe, also bleibt Nolan als „Arzt“ im Camp, während Jimmy, Hase, Tareq und Darius zum See gehen. Auf dem Eis suchen sie eine dunkle Stelle, weil das Eis dort dünner sein soll. Der Wind ist so stark, dass zeitweise niemand etwas sieht. Ein Teilnehmer beklagt sich über seine Augen.
Beim Bohren schätzt die Gruppe die Tiefe auf 70 bis 90 Zentimeter, „etwa ein halber Tareq“. Bald steckt ein ganzer Arm im Loch, und kein Wasser ist zu sehen. Dann ist Schluss, weil der Bohrer zu kurz ist. Weil die Kleidung inzwischen durchnässt ist und Unterkühlung droht, müssen sie umkehren. Jimmy sagt, dass ihn der Rückweg mit leeren Händen nachdenklich macht, und erinnert an das gescheiterte letzte Video: Diesmal will er die Challenge nicht verbocken.
Im Camp hat sich die Lage ebenfalls verschlechtert. Die Küche liegt unter Schnee, die Kochausrüstung ist teilweise verschwunden. Die Stimmung sei „im Keller“, alles sei feucht, und die kommende Nacht soll richtig kalt werden. Ein Teilnehmer warnt: Wenn das Wasser am Körper gefriert, stirbt man.
Matratzen aus Zweigen
Als Gegenmaßnahme schlägt jemand vor, Zweige zu sammeln und daraus Matratzen zu bauen, denn die meiste Kälte in der Nacht komme über den Boden. Als Hase mit den Ästen ankommt, ist das für die Gruppe „wie eine Bescherung“. Jemand sagt zu Hase: „Du rettest uns das Leben.“ Zum ersten Mal ist allen warm, und ein Teilnehmer kündigt an, endlich gut zu schlafen.
Tag 4: Drohne, Skier und der Marsch zum Fluss
Der Morgen beginnt sonnig, und kurz glauben alle, dass sich nun alles zum Guten wendet. Dann zeigt Hase auf eine dunkle Wolkenwand: Ein Schneesturm zieht auf. Gleichzeitig gehen die Vorräte zur Neige.
Um eine bessere Angelstelle zu finden, nutzt die Gruppe die Drohne von Darius. Gesucht wird Eis über fließendem Wasser, weil fließendes Wasser dünneres Eis bedeute. Die Drohne findet einen großen Fluss, und ein großer Fluss heiße auch mehr Fische. Der Weg ist allerdings weit: über den See, durch den Wald, zum Fluss.
Für den See gibt es Langlaufskier als „Geheimwaffe“. Jimmy und Darius können nicht Ski fahren und kommen nur mühsam voran („Ich hasse das!“). Andere erklären ihnen den Rhythmus „Stoßen, stoßen, gleiten“. Im Wald wechselt die Gruppe auf Schneeschuhe, um nicht einzusinken. Unterwegs entdecken sie riesige Elchspuren und wählen bewusst eine andere Richtung.
Während die Angelgruppe unterwegs ist, bauen Chandler und Nolan die Höhle aus. Jimmy hatte gesagt, sie müsse größer werden. Die beiden experimentieren mit einer eigenen Technik, große Schneeklötze aus der Decke zu lösen, und werden gebeten, die Decke dabei bitte heil zu lassen.
Am Fluss beginnt das Bohren erneut. Die ganze Reise beruhte auf der Annahme, dass das Eis hier dünner ist, und schon bald kommt die Frage auf, ob das ein Fehler war. Ein Teilnehmer spricht sich selbst Mut zu und zählt auf, wie viel die Jungs essen werden. Ein anderer befürchtet, dass sie Kraft, Zeit und Kalorien verschwenden.
Dann taucht das Flugzeug auf. Im Camp ist die Versuchung groß: Man sei so fleißig gewesen und könne einfach schießen, um dem Leid ein Ende zu setzen. Halb im Scherz malen sich die Zurückgebliebenen aus, wie Jimmy zurückkommt und nur ihre Haare auf dem Boden findet. Jimmy wiederum stellt am Fluss fest, dass das Camp so weit weg ist, dass er ein Leuchtsignal gar nicht sehen würde. Am Ende schießt niemand.
Am Fluss wiederholt sich derweil der Vortag. Das Loch ist armtief, und noch immer ist kein Wasser zu sehen. Bei einem Sturz ist Schnee in einen Schuh geraten. Die Socken sind nass, die Zehen rot und dann leicht lila. Der Fuß wird zum Aufwärmen unter Darius' Arm gesteckt. Nach drei Stunden in der Kälte entscheidet Jimmy, dass sie gehen müssen, weil sonst jemandem etwas passieren könnte. „Wir sollten uns wohl eingestehen, dass wir wieder versagt haben“, heißt es, und der Himmel sieht erneut nach Schneesturm aus.
Zurück im Camp lautet die Bilanz: vier Stunden gebohrt, 1,80 Meter tief, dann Sonnenuntergang, kein Fisch. Ein Teilnehmer sagt frustriert, er hätte doch das Signal abfeuern sollen. Tag vier, kein Essen. Trost spendet nur die vergrößerte Höhle, in der nun alle gleich viel Platz haben und sich nachts nicht mehr gegenseitig wecken.
Tag 5: Letzte Mahlzeit und Neustart im Schneesturm
Am fünften Tag bleibt nur noch eine Mahlzeit. Danach gibt es lediglich ein paar eingepackte Snacks, und dann ist das Essen aufgebraucht. Ein Schneesturm zieht auf, es kommt kein Flugzeug und keine Rettung. Hinzu kommt feuchter Schnee: Wer losgeht, wird nass. Selbst wenn das Angeln klappt, sei der Ausflug extrem gefährlich.
Jimmy bereitet die Daheimbleibenden darauf vor, dass bei der Rückkehr vermutlich jemand unterkühlt sein wird. Sie sollen heißes Wasser bereithalten und eine Art „Notaufnahme“ einrichten. Danach erklärt Jimmy offen, wie die Lage ist: „Wenn wir heute nichts angeln, fliegen morgen alle weg.“ Im letzten Video habe man es fast bis zur Insel geschafft und sei trotzdem gescheitert, und das solle nicht noch einmal passieren. Die Gruppe ruft sich gegenseitig ihr Ziel zu: „Einen Fisch!“
Wegen des Sturms lässt die Angelgruppe die Skier zurück. Das bedeutet weniger Gepäck, aber einen längeren Weg. Der Schnee hat die alte Schneise zum Fluss zerstört, und erst nach einigem Suchen findet jemand die Spur wieder.
Im Camp fehlt derweil das Wissen über das Feuermachen, denn wie jemand bemerkt, sind alle, die sich auskennen, unterwegs. Das Brennholz ist klatschnass. Die Lösung ist ein toter Baum, der innen trocken ist. Die Zurückgebliebenen spalten ihn, schälen das trockene Holz heraus und bekommen damit schließlich ein kleines Feuer in Gang, das sie dann weiter füttern.
Sieben Stunden bis zum ersten Fang
Am Fluss ist das alte Bohrloch noch da, aber zugefroren. Die Gruppe verbreitert es, damit der Bohrer tiefer hineinkommt. Parallel sucht jemand dort nach dünnerem Eis, wo zwei Flüsse zusammentreffen, weil dort mehr Bewegung sei. Ausgesprochen wird es ausdrücklich als Hoffnung, nicht als Gewissheit. Diesmal klappt es: Das Eis ist nur etwa 20 Zentimeter dick. Gefrorenes Futter dient als Köder, und die Gruppe will mehrere Löcher bohren.
Dann heißt es warten. Vier Stunden später gibt Jimmy zu, dass er kaum noch an einen Fang glaubt und dass die Challenge womöglich beendet werden muss, wenn es weiter schneit. Gleich danach folgt der trotzige Gegensatz: Jimmy wolle nicht ständig Challenges verlieren und werde so lange warten, bis ein Fisch beißt, „denn ich will es für euch schaffen“. Mitten in diesem Monolog beißt tatsächlich einer an.
Der erste Fisch kommt seitlich hoch und geht verloren, obwohl Jimmy ihn schon in der Hand hatte. Dabei fällt offenbar auch ein Handschuh ins Wasser. Nach dem Grundsatz „Wo einer ist, gibt es mehr“ angeln sie weiter. Beim nächsten Biss holt Jimmy den Fisch vorsichtig durch das Loch heraus, und diesmal gelingt es. Kurz darauf beißt an einem anderen Loch ein zweiter Fisch an. Ein Teilnehmer hat lange nichts getrunken und klagt über Kopfschmerzen, freut sich aber trotzdem. Die Bilanz: nach sieben Stunden Angeln zwei Fische.
Im Camp warten Feuer und heißes Wasser. Die Heimkehrer verstecken den Fang zunächst in einer blauen Tasche, dann folgt die Auflösung: „Jungs, wir essen heute!“ Der erste Fisch wird im Feuer gegart und als köstlich beschrieben. Der zweite soll die Gruppe durch Tag sechs bringen.
Tag 6: Spaß, Rückblick und Dankbarkeit
Am sechsten Tag kommt das Flugzeug wieder. Ein Teilnehmer sagt, er würde das Ding gern abfeuern, schießt aber nicht. Nach fünf harten Tagen hätten sich die Jungs etwas Spaß verdient, heißt es, und wer bis Tag sieben durchhält, bekommt eine Überraschung.
Beim Rückblick gehen die Einschätzungen auseinander. Ein Teilnehmer, der nach eigener Aussage fast ohne Fisch aufgegeben hätte, nennt dies die schwerste Challenge überhaupt. Ein anderer sieht sie für sich als die zweitschwerste. Jimmy erzählt, dass die Gruppe solche Survival-Videos seit fast zehn Jahren macht, mit Tiefpunkten wie einem Schneesturm und Übelkeit und mit Höhepunkten wie einem schwimmenden Boot. Besonders gefällt Jimmy, in der Höhle mit den Freunden zu witzeln, weit weg vom normalen Leben. Gerade ihretwegen hätten Videos, „die schrecklich sein müssten“, viele schöne Momente. Jimmy bedankt sich auch beim Publikum: Als Kind habe Jimmy von genau so einem Leben geträumt.
Der Tag endet mit Schneeballschlachten, Rutschpartien, bei denen Jimmy klatschnass wird, und einer aufgesparten Überraschung: Schokolade, die als „die beste der Welt“ angekündigt wird. Für den nächsten Morgen wird eine weitere Überraschung angedeutet. Ein Hubschrauber soll es ausdrücklich nicht sein.
Tag 7: Abreise mit Schlittenhunden
Am siebten Tag scherzt Jimmy zunächst, die eigentliche Wendung sei, dass alle noch eine Woche bleiben. Ein Teilnehmer reagiert sofort mit „Ich gehe.“ Vor der Abreise räumt die Gruppe ihren gesamten Müll weg. Dann wird die Leuchtrakete gezündet, diesmal nicht für Flugzeug oder Helikopter, sondern als Signal für Schlittenhunde. Mit den Hundeschlitten verlassen sie nach sieben Tagen die Arktis.
Der Schluss ist schlicht: Die Gruppe hat durchgehalten, niemand hat die Rakete zum Aufgeben benutzt, und ein Teilnehmer freut sich vor allem auf eine heiße Dusche.
Wir sitzen in der Arktis fest, für die nächsten sieben Tage! Zum Überleben haben wir, was wir auf dem Rücken tragen.
Ich rutsche. Hier liegt ein halber Meter Schnee. Wir bauen eine Höhle. Heute Nacht wird es kalt. Wo gehst du hin? Folgt mir.
Und die Kälte ist nur der Anfang. Alles geht schief! Nichts funktioniert! Du kriegst eine Unterkühlung. Meine Zehen werden lila. Ein Wunder ist nötig.
Das letzte Survival-Video verbockten wir. Jetzt will ich mit meinen Freunden unseren Ruf retten. Keiner der Jungs hat ein Zelt dabei, weil…
Was tut er? Was ist das? Unser Zuhause. Wir wohnen im Schnee? Ja.
Heute haben wir zwei Ziele. Höhle bauen und Feuer machen. Etwas tiefer! Schaufel doch selber! Wir brauchen mehr Schaufeln.
Denn sobald die Sonne in der Arktis untergeht… Wenn wir nicht drin sind, bevor es dunkel wird, erfrieren wir noch. Kein Stress. …wird es so kalt, dass wir nach zehn Minuten im Wind Erfrierungen erleiden.
Ich besorge Feuerholz. Je tiefer, desto härter der Schnee. Die Jungs bauen eifrig an der Höhle. Die Schneehöhle soll uns vorm Wind schützen und helfen, unsere Körperwärme zu teilen.
Oh mein Gott, Leute. Es wird minus fünfzehn Grad. Kriegen wir das nicht hin, könnten wir Finger verlieren. Ich muss schneller vorankommen.
Vertrocknet. So ein Glück. Unser Feuerholz! Jungs, da ist Hase! Wo er da ist, gucken wir, ob wir alle reinpassen.
Sieht ein bisschen eng aus. Wir haben ein Nachtlager. Richtig gemütlich! Wenn wir die Beine anziehen. Ich bin gar nicht drin.
Es gibt noch zwei Stunden Licht, und so schlafen wir nie gut. Immerhin reicht es, damit diese Divas nicht erfrieren. Höchste Priorität: Niemand stirbt in diesem Video.
Also kämpften wir weiter gegen die Zeit, um unsere notdürftige Höhle zu vergrößern und ein Feuer zu machen.
Dieses Feuer wird riesig. Ich freue mich! Nicht lange fackeln! Da passen wir nicht alle rein. Weiterschaufeln.
Und es brennt! Jetzt taue ich die Handschuhe auf. Wir haben Feuer. Was bedeutet das? Halt den. Was kochen wir?
Was machst du? Ins Feuer. Dann haben wir Trinkwasser. Ein bedeutender Moment. Aber die Sonne geht unter.
Ist das Haus fertig? Nein. Nicht annähernd. Zwei oder drei passen rein.
Kosten wir das Wasser. Du zuerst. Ich dachte, das wäre heiß. Wegen des Schnees bleibt es kalt.
Oh, pass auf. Meine Jacke brennt! Deine Hose! Meine Hose hat ja echt gebrannt.
Es ist nach Mitternacht, also Tag zwei. Ich weiß, alle wollen ins Bett, aber das Haus ist immer noch zu klein. Hase und Kameramann Darius passen nicht rein. Ich schlafe draußen.
An Tag eins haben wir ein Feuer gestartet und uns wie Sardinen in unsere unbequeme Höhle gequetscht. Aber so mies hatten wir echt noch nie geschlafen.
Die Kamera ist ja… Die Kamera ist ganz frostig. Schlecht geschlafen. Es ist so kalt. Frost auf unserem Gepäck und allem.
Die Kamera friert mir die Hand ab. Ich habe keine Handschuhe. Zu kalt zum Festhalten. Oh Mann, meine Füße. Ich fühle meine Zehen nicht.
Guckt mal. Seht ihr das Flugzeug? Guckt mal hin. Das waren noch keine sieben Tage.
Dieses Flugzeug kommt jetzt jeden Tag vorbei. Wenn jemand das Leuchtsignal schießt, kann er gehen. Er muss sich nur den Kopf rasieren.
Schieße ich damit, kann ich nach Hause? Nach der Rasur. Ihr habt die Chance! Wollt ihr weg? Die Nacht war hart! Will niemand? Na gut! Dann bis morgen! Alle behalten erst mal ihre Haare.
Wenn wir sieben Tage in der Arktis überleben wollten… Wird heute Nacht genauso schlimm, halte ich es nicht aus. …mussten wir die Höhle ausbauen.
Darius, warum filmst du? Hilf. Ich mach hier nur meine Arbeit.
Wir sind zu sechst. Das Ziel ist, nebeneinander zu schlafen, hier und da drüben. Und wenn nicht, fliege ich mit Glatze nach Hause. Wahnsinn! Ich flippe aus.
Wir gruben stundenlang immer weiter. Doch langsam dämmerte es uns.
Wie machen wir groß? Ich dachte, es gibt ein Klozelt. Du hast keins? Stand auf der Liste. Wer vergaß es? Ich hatte keinen Platz. Wie machen wir jetzt groß? Oh nein! Alles geht schief! Nichts funktioniert!
Ich bin auf Klo-Zonen-Suche. Nah am Camp groß zu machen würde Bären anlocken. Das Gruselige daran ist, ich sehe immer Tierspuren, aber nie das Tier dazu. Ich glaube, es beobachtet mich. Das gefällt mir nicht.
Gerade sind meine Gedanken düster. Ich spiele oft mit dem Gedanken, ein Signal zu schießen. Und es ist erst Tag zwei! Fühlt sich an wie Tag sechs oder sieben einer typischen Challenge. Ich weiß nicht, ob wir es alle schaffen.
Die Jungs haben sich abgerackert. Ich bin stolz auf sie. Ich hoffe, wir schlafen heute gut in der Höhle.
Wir müssen noch was besprechen. Wir haben nur für drei, vier Tage Proviant. Wenn wir nicht angeln und jagen, überleben wir nicht. Proviant: 2 Tage.
Noch nicht mal Tag drei, und ich habe Erfrierungen an der Nase. Sie ist lila angelaufen, also könnte es noch interessant werden.
Als es dunkel wurde… −8 °C. …sank die Temperatur so krass ab, dass nicht mal die Höhle reichte, um uns vor Erfrierungen zu schützen.
Tag 3. Meine Zehen sind taub. Spürst du jetzt was? Wenig. Die sind echt kalt. Richtig weiß. Farblos. Nicht gut.
Steck sie unter meine Arme. Mein Zeh ist sonst nicht so platt. Das sind Erfrierungssymptome, ich denke, ersten Grades. Also wärme ich sie schnell auf.
Zu Chandlers Leidwesen hatte Mutter Natur noch eine Überraschung für uns.
Will jemand Glatze und Rückflug? Ich überlege wirklich… Pech. Der Pilot hat gesagt, es schneit zu viel. Er kann nicht fliegen. Ja, haltet durch und seid vorsichtig.
Also meinst du, der schlimmste Tag dieser Challenge ist auch der Tag, an dem wir nicht fliehen können? Das größte Verletzungsrisiko besteht, wenn das Flugzeug nicht kommen kann.
Oh Mann. Hat es echt so viel geschneit? Das Wetter hat sich geändert. Sieht übel aus. Also, das war mal unser Camp. Hui! Es ist wirklich kalt!
Das Wichtigste war jetzt ein wärmendes Feuer. Komm schon. Das ist nicht schwer. Der Neuschnee brachte auch neue Probleme. All das Holz ist nass. Schlecht.
Ich habe eine Idee. Oh, er nimmt die Federn. Bitte schön. Der Federmeister. Ohne Feuer können wir den Tag vergessen. Ein Funken! Die Federn helfen! Ich muss es beschützen. Komm schon, bitte brenn! Juhu! Wärme! Wir haben Feuer!
Wir sind auf Wärme fixiert, aber eigentlich sollten wir uns auf die Nahrungssuche fixieren. Das könnte helfen. Ein Eisbohrer! Zur Info: Es gibt einen zugefrorenen See in der Nähe. Wir wollen ein Loch ins Eis bohren und angeln. Aber vorher müssen wir nach Chandler sehen.
Sieht besser aus. Die Farbe kommt zurück. Hase und ich sollten Essen suchen. Wer will also so lange den Arzt spielen? Das kann ich übernehmen. Danke, Nolan, das ist lieb. Mache ich gern.
Wollen wir mal sehen, ob was anbeißt! Viel Glück! Wir sehen uns! Pass gut auf Chandler auf. Wir verbessern die Höhle. Seid vorsichtig. Bitte nicht sterben.
Suchen wir uns eine dunkle Stelle. Da ist das Eis dünner. Hui, kalt! Windig! Auf dem Rückweg kriegen wir fiesen Gegenwind.
Das ist eine gute Stelle. Filmst du, Darius? Kein Scherz. Wir campen hier wirklich auf Eis. Brechen wir nicht ein? Unmöglich. Das ist sehr dick.
Darf ich mal? Klar! Drück nicht zu doll nach unten. Lass die Klinge schneiden. Hey, Tareq, komm mal. Ich sehe nichts! Zu windig! Wie dick ist das Eis? Hoffentlich nicht so dick! Das werden wir gleich sehen. Ist das brutal. Immer weiter.
Gucken wir, wie tief es ist? Ja. Oh, wow! Junge! Wie cool ist das denn? Meine Augen! Das Wetter ist viel schlimmer, als wir uns ausmalten.
Die Lage bei uns hat sich verschlechtert. Die Küche ist mit Schnee bedeckt. Die Kochausrüstung ist verschwunden. Mal sehen, ob ich was wiederfinde. Ja, es schneit ziemlich heftig. Die anderen angeln uns hoffentlich was zu essen.
Was meint ihr, 70 Zentimeter? 90? Etwa ein halber Tareq. Also 70. Okay. Wir müssen dringend Fische fangen, sonst sind die Jungs nicht mehr lange zufrieden.
Guckt mal, wie tief. Hier ist mein Arm. Oh mein Gott. Wir müssen gleich auf Wasser stoßen. Viel tiefer kann das Ding nicht bohren. Komm schon. Gleich haben wir es. Komm schon! Drückt die Daumen.
Ich habe Hunger! Ich verhungere. Nein! Wir können nicht mehr tiefer bohren. Der Bohrer ist zu kurz. So dick ist diese Eisschicht. Also kein Fisch? Nicht hier.
Uns wurde klar, das Eis war zu dick. Weil unsere Kleidung durchnässt war, bestand Unterkühlungsgefahr und wir mussten zurück. Ziel: Fische fangen.
Mit leeren Händen zu gehen stimmte mich nachdenklich. Beim letzten Survival-Video waren wir gescheitert. Ich verspreche, das nächste Challenge-Video verbocke ich nicht.
Hey, Jungs. Was gefangen? Nein. Was für eine Niederlage. Ja. Es läuft miserabel. Die Stimmung ist im Keller. Kann mich jemand an Tag sieben wecken? Krass, oder? Erst Tag drei. Fehlen noch vier.
Alles ist feucht. Vor allem meine Hände sind nass. Und heute Nacht wird es richtig kalt. Ja. Das ist richtig schlimm. Wenn das Wasser an deinem Körper gefriert, stirbst du.
Gut, wir sind alle bis auf die Haut durchnässt. Es wird bitterkalt. Jemand bekommt Unterkühlung. Wir müssen was tun. Seht ihr die Bäume da? Wir holen jetzt Zweige und bauen Matratzen. Das könnte uns schützen, denn die meiste Kälte in der Nacht kommt über den Boden.
Die sind perfekt. Gutes Polstermaterial. Hase ist da. Hase! Wer will noch? Ich. Ich habe mehr.
Als Hase mit den Ästen ankam, war es wie eine Bescherung für uns. Endlich konnten wir auf eine warme Nacht hoffen. Du rettest uns das Leben. Danke. Allen ist warm. Das ist das Wichtigste. Heute schlafe ich gut.
Tag 4.
Oh Mann, ist das herrlich! Gott sei Dank. Das Wetter ist viel besser. Oh, wow, die Sonne tut so gut! Heute ist der Tag, an dem alles gut wird.
Das sieht nach Wetter aus! Was? Wetter! Seht ihr das Dunkle? Ein Schneesturm. Schneesturm? Ja. Wir müssen reinhauen.
Und zu allem Übel … Uns geht das Essen aus, wenn wir nichts fangen. Proviant: 2 Tage. Nicht mehr viel da. Ja, halt das hoch.
Und um nach einer besseren Angelstelle zu suchen, benutzen wir Darius' Drohne. Linken Knüppel hoch. Okay. Wir suchen nach Eis mit fließendem Wasser darunter. Fließendes Wasser heißt dünneres Eis.
Ja, das da ist ein Fluss. Siehst du die kleine Kurve? Das ist ein großer Fluss. Also mehr Fische. Der ist weit weg. Über den See. Durch den Wald. Und zum Fluss. Könnt ihr so weit laufen? Ja. Und dann angeln und Fisch herbringen. Wir sollten schnell los.
Ich habe eine Geheimwaffe. Jimmy, kannst du Ski fahren? Nein. Keine Ahnung. So sieht es aus.
Mit Langlauf-Skiern kamen wir leichter über den See. Darius und ich nicht. Ich hasse das!
Es geht so: Stoßen, stoßen, gleiten! Stoßen, sagst du? Stoßen, stoßen, gleiten! Sieht gut aus! Macht Spaß. Gehen wir angeln!
Kommt, Leute! Wir schaffen das! Gute Arbeit. Ich bin stolz. Hey, Darius? Ja? Könntest du weniger hinfallen?
Packen wir die Skier zusammen. Für den Wald nehmen wir unsere Schneeschuhe. Damit sinken wir nicht ein. Der Drohne zufolge geht es da zum Fluss. Meidet den tiefen Schnee.
Seht euch die … Oh mein Gott. Was wolltest du sagen? Perfektes Timing. Welcher Schnee?
Guckt mal, die Tierspuren überall. Oh ja. Diese Fährte ist nicht von uns. Was ist das? Elch. Wow, so große Füße? Gigantisch. Bei diesen Spuren … Mein Gott! Dann gehen wir da lang, wo der Elch nicht ist.
Ich hoffe, die Fische springen aus unserem Bohrloch. Ich blamierte mich zu oft, um ohne Fisch zu kommen.
Chandler! Ja. Zieh deine Hose hoch! Ich schwitze! Jimmy meint, das muss größer werden. Wir bauen ihm einen Palast.
Ist das kalt. Wir sind erschöpft. Etwas fertig. Nein! Oh!
Hier ist der Wald dichter. Wir müssen durch. Der Fluss ist da. Wir sind fast da! Haltet durch! Rastest du auch gleich aus? Mache ich schon.
Jungs, ich sehe den Fluss! Oh mein Gott. Wie schön ist der denn? Ziemlich heftig. Na gut! Dann an die Angeln!
Mein Bein steckt fest. Ich helfe dir. Ohne den Ast würde ich fallen. Wie geht es den Jungs im Camp? Hoffentlich sind sie fleißig.
Komm schon. Vielleicht etwas zu groß? Chandler hat eine Technik für die Decke. Toll. Der größte Klotz der Welt. Jungs, das ist eine schöne Technik … Ja? Aber lasst die Decke bitte heil. Das war ein Mega-Klotz. Wir haben keine Ahnung.
Gleich hier? Gleich hier? Ok. Unsere ganze Reise hierher beruhte auf der Annahme, dass dieses Eis dünner ist. Ob das ein Fehler war?
Jimmy, los geht es! Los geht es, Jimmy! Was bist du, mein Cheerleader? Gefällt mir. Wenn du noch so viel Kraft hast, mach das hier. Zu viel Energie. Ja, mache ich.
Wir besorgen jetzt Fisch. Die Jungs werden heute gut essen. Morgen und danach auch. Essen für den Rest dieses Videos. Ich mache mir nur Mut. Ich fürchte, wir verschwenden Kraft und Zeit und Kalorien. Ich bin k. o.
Jungs, das Flugzeug! Das Flugzeug! Und die Pistole? Wir waren so fleißig. Wir könnten einfach schießen. Wir kämen leicht nach Hause. Ist sie geladen? Hallo! Das Flugzeug! Hallo! Das sieht schon verlockend aus.
Es juckte in den Fingern. Ich will es dringend tun. Wir könnten weg. Unserem Leid ein Ende setzen! Jimmy kommt wieder und findet unsere Haare auf dem Boden. Ich hoffe, da sitzt kein Glatzkopf im Flugzeug.
Das Camp ist weit weg. Ich könnte das Leuchtsignal nicht sehen.
Vorsicht mit den Augen. Das Loch ist armtief, und noch kein Wasser in Sicht. Vielleicht wird es wie gestern. Die Forschung sagt, das ist ein Fluss, das Eis hier dünner. Aber gerade sieht es nicht dünner aus.
Meine Schuhe sind nass. Bei meinem Sturz ist Schnee in meinen Schuh gekommen. Und jetzt … Mir ist kalt. Wring die Socken aus. Ja, sie sind ganz rot. Fuß in deine Achselhöhle? Ja. Meine Zehen werden ein bisschen lila. Ich stecke sie Darius zum Aufwärmen unter den Arm. Danke, Darius. Dass dein Fuß da mal landen würde!
Wisst ihr, was schön wäre? Ein brennendes Feuer und heißer Kakao im Camp. Weißt du eigentlich, von wem wir reden?
Nach drei Stunden in der Kälte … Hase, Kumpel. … wusste ich, wir mussten gehen. Wenn wir jetzt nicht gehen, könnte jemandem was passieren. Wir sollten uns wohl eingestehen, dass wir wieder versagt haben.
Der Himmel sieht nach einem Schneesturm aus. Seht nur. Wir sind mitten im Nichts. Wir müssen zurück ins Camp. Ich hoffe, die anderen hatten mehr Glück als wir. Wie würden Nolan und Chandler wohl gucken, dass es heute nichts zu essen gibt?
Wie war es? Geht es euch gut? Wir haben vier Stunden gebohrt, 1,80 m tief. Und dann war schon Sonnenuntergang. Es gibt keinen Fisch? Wir werden morgen weitermachen, bis es Fisch gibt. Ich lege mich hin.
Ziel: Fische fangen.
Ich hätte das Signal feuern sollen. Kein Essen. Tag vier, kein Essen. Beruhigen wir uns. Wir sind enttäuscht. Kein Fisch. Aber freuen wir uns über unsere Höhle!
Siehst du? Das ist ja krass! Die Ecke ist deutlich größer! Das Ziel ist, dass niemand heute jemanden aufweckt. Danke. Wir haben alle gleich viel Platz und müssen so nicht zusammenstoßen.
Heute war es mies. Ich muss was schaffen. Bis jetzt war nur bam, bam, bam. Heute war hart. Ich möchte euch für den Ausbau danken. Ich habe jetzt viel Platz zwischen mir und Nolan. Wir stoßen nicht zusammen. Ich schlafe jetzt mal, denn ich wiederhole das alles morgen. Herrlich.
Es ist Tag fünf. Wir haben nur noch eine Mahlzeit. Für solche Fälle haben wir Snacks eingepackt. Wie Jack Link’s Beef Sticks. Und mit sechs Gramm Proteinen geben sie uns Energie für den Tag.
Darius, iss meins. Ja? Wenn wir nicht in der Arktis wären, könnten wir zu Walmart, wo ihr euch welche holen könnt. Aber leider … Nach den Beef Sticks bleibt uns kein Essen. Und ein Schneesturm kommt. Kein Flugzeug, keine Rettung. Wir sind ganz allein.
Wir müssen angeln. Aber leider ist das feuchter Schnee. Wenn wir losgehen, werden wir nass. Auch wenn wir angeln könnten, wäre es extrem gefährlich.
Wir gehen zurück zu diesem Loch und angeln. Bei unserer Rückkehr wird wohl jemand unterkühlt sein. Was? Das bedeutet, ihr müsst heißes Wasser vorbereitet haben. Ihr müsst hier eine Notaufnahme bauen. Es ist sehr gefährlich. Ok, na los!
Scherz beiseite, ich kenne meine Jungs. Wenn wir heute nichts angeln, fliegen morgen alle weg. Wir versagten im letzten Video. Wir schafften es fast zur Insel. Nicht noch einmal! Also fangen wir jetzt einen Fisch.
Was fangen wir? Einen Fisch. Selbstbewusster. Was fangen wir? Einen Fisch! Holen wir uns den Fisch! Los!
Bis später, Jungs! Passt auf!
Wie machen wir jetzt Feuer?
Bei dem Schneesturm fahren wir nicht Ski. So haben wir weniger Gepäck. Aber dafür brauchen wir dann länger. Mal sehen, ob es funktioniert.
Der ganze Schnee hat unsere Schneise zum Fluss völlig zerstört. Das wird schon. Wir müssen nur lange in die Richtung gehen.
Und wie macht man Feuer? Das müssen wir rausfinden. Das Brennholz ist klatschnass. Nasses Holz brennt nicht gut. Die Jungs brauchen heißes Wasser. Wie soll das gehen? Alle, die das wissen könnten, sind weg. Jungs. Wir brauchen eine Idee.
Ein Drittel. Eins weniger.
Und? Wo ist der Weg? Unser Weg ist weg. Ich sehe ihn! Ja. Hier blieb ich gestern stecken.
Geht es dir gut? Alles gut. Bin wieder hingefallen. Kommt, Jungs. Los geht's. Wir fangen einen Fisch!
Wir fanden einen toten Baum. Der ist innen trocken. Denn was brauchen wir? Trockenes Holz.
Komm schon. Gut so. Es ist offen! Geschafft! Okay, gehen wir rein.
Wir haben trockenes Holz und schälen es. Damit starten wir das Feuer. Sonst haben wir nichts Trockenes.
Hier ist es! Oh Mann, das ist gut. Komm her, Fischi, Fischi! Wir holen dich, Fisch!
Ist das das Bohrloch? Das ist der Signalbaum. Wie Excalibur, was? Okay. Mist. Festgefroren.
Das Loch ist noch da. Zurück an die Arbeit! Wir machen es breiter, damit der Bohrer tiefer reinkann.
Während du hackst, gucke ich mal, ob ich dünneres Eis finde. Vielleicht da, wo die Flüsse sich treffen. Da gibt es mehr Bewegung. Es könnte dünner sein. Hoffe ich.
Wir könnten ein Wunder gebrauchen. Wir müssen Fisch fangen. Essen ist wärmend. Ohne Nahrung wird einem kalt. Wenn wir Unterkühlung kriegen, sind wir erledigt.
Nur ein Sieg!
Ja! Was? Ich bin durch! Ehrlich? Das sind 20 cm. Ich muss es selber sehen. Oh ja, Mann.
Das erste von hoffentlich vielen Angellöchern. Wir haben Tiefkühlfraß als Köder. Mal sehen, ob was anbeißt. Am besten macht man mehrere Löcher. Jetzt müssen wir etwas fangen.
Jetzt heißt es warten. Auch am richtigen Ort könnte es dauern. Es könnte dauern.
Ich will einen Fisch. Knabbert da was? Nein.
Jungs, also…
4 Stunden später.
Ich will ehrlich sein. Jetzt ist mir richtig kalt. Ich glaube kaum noch, dass irgendwann was anbeißen wird. Wenn wir nicht jetzt was fangen, wird uns richtig kalt heute Nacht und morgen. Vielleicht beenden wir die Challenge, wenn es weiter schneit. Keine Ahnung.
Ich will nicht immer meine Challenges verlieren. So bin ich nicht. Ich mag es nicht zu versagen… Ich warte hier so lang wie nötig, und ich fange einen Fisch, denn ich will es für euch schaffen.
Und, oh! Beißt da einer? Wow, ist das krass. Das glaubt mir niemand! Eigenartig.
Da ist ein Fisch dran! Oh! Ist das ein Fisch? Auf jeden Fall ein Fisch, Jimmy! Du hast ihn bei deinem Monolog gefangen!
Oh nein! Jimmy! Nein, er ist ganz nah! Ich hole ihn mit der Hand! Das kann nicht wahr sein! Hast du ihn verloren? Nein. Oh nein! Nein!
Ich hatte ihn in der Hand! Er hing an der Lippe. Er kam seitlich hoch. Ja, okay, mach weiter. Bei Fischen ist das so, fängt man einen, gibt es noch viel mehr.
Schnell zurück. Wenn da einer war, gibt es mehr. Wir fangen einen Fisch. Ich schwöre, wir versagen nicht wieder.
Oh nein. Das ist mies. Okay. Ich habe mehr Handschuhe. Schon gut. Fischen!
Tut mir leid. Kommt vor. Fast hätte ich auch meine Hand reingesteckt. Ich hab das noch nie getan. Einen Fisch packen.
Jimmy. Du hast ihn. Ja. Okay, Jimmy. Jetzt schön sachte. Und durch das Loch. Oh! Ja! Ja! Gefangen! Oh mein Gott! Das…
Wir haben einen Fisch! Fast wäre er wieder reingefallen. Los, weiterangeln! Wo einer ist, gibt es mehr. Gut. Na gut. Auf die Bank damit.
Ich hoffe, den anderen geht es gut. Wir wollen fertig werden, bevor sie kommen, denn hoffentlich gibt es Fisch. Bist du fertig mit dem Feuer, Chandler? Fast.
Weiter. Komm schon. Es brennt. Wir haben Feuer. Wir haben ein kleines Feuer. Es muss größer werden. Wir müssen es nur füttern.
Hier knabbert was! Halt die Spannung. Zieh langsam. Halt die Spannung. Zieh weiter. Wir haben was. Zieh ihn raus! Ja! Ja! Ja! Oh mein Gott! Es gibt was zu essen! Ja!
Ich habe lange nichts getrunken. Mein Kopf tut weh. Ich weiß nicht, was los ist, aber ich habe Fische. Nach sieben Stunden des Angelns haben wir zwei Fische! Wir feiern mit den Jungs! Los geht es!
Bereit für Schneezugabe. Hase wird stolz sein. Er wird sagen: "Muss ich das nicht tun?" Wir haben Feuer und heißes Wasser. Fehlt nur noch ein Fisch.
Macht mal Feuer! Sehe ich da einen Fisch? Wir haben alles fertig! Ja!
Ich weiß, was ihr euch fragt. Hase, nimm die blaue Tasche. Besser kein Scherz. Jungs, wir essen heute! Ja! Ja! Los geht's!
Los geht's! Okay, Fisch Nummer eins im Feuer. Ja! Hey, Hut ab. Ja, Hut ab.
Also gut, der Fisch ist gekocht. Hat jemand Hunger? Ich! Haut rein.
Es gibt einen zweiten Fisch, der uns durch Tag sechs bringen wird.
Oh, ja. Oh Mann. Wirklich frischer Fisch. Der ist köstlich. Kaum zu glauben, dass wir in der Arktis Fisch essen. Ich glaube es und finde es toll. Ich glaube es und sehe es. Träume es. Alles davon.
Was sagt ihr zu dem Fisch? Der war echt köstlich. Unglaublich.
Morgen kommt etwas sehr Spaßiges auf euch zu. Chandler, sag zuerst: „Startet den Zeitraffer.“ Startet… Startet… Startet den… Die schneiden das schon. Sag das Ganze.
Tag 5. Tag 6.
Hey, Jungs! Das Flugzeug ist da! Erschreckt euch nicht. Ich will das Ding feuern. Ich mache mir Sorgen um den Spaß, den wir heute haben.
Nach fünf Tagen der Strapazen hatten die Jungs sich etwas Spaß verdient. Schaffen sie es bis Tag sieben, gibt es eine Überraschung.
Ich wäre fast ohne Fisch gegangen. Das ist die schwerste Challenge. Schwerer als damals, als du saure Gurken essen musstest? Es geht los. Sie ist drin. Das… Für mich ist es die zweitschwerste.
Wir machen solche Survival-Videos seit fast zehn Jahren. Ich werde 24 Stunden unter Wasser sitzen. Manche waren Tiefpunkte. Was sollen wir tun? Ich muss mich übergeben. Wie beim Schneesturm. Es wird immer schlimmer. Und manche waren Höhepunkte. Das Boot schwimmt! Ja!
In der Höhle mit den Jungs zu witzeln, weit weg vom wahren Leben. Diese Videodrehs machen besonders Spaß. Deswegen mag ich diese Jungs, denn ihretwegen haben solche Videos, die schrecklich sein müssten, viele tolle Momente. Das verdanke ich ihnen.
Das muss ich nicht sagen, aber euch bin ich auch sehr dankbar. Als Kind habe ich davon geträumt, so ein Leben zu führen. Hi, ich in zehn Jahren. Ich hoffe, du machst noch YouTube. Ich bin euch so dankbar. Ich werfe jetzt Schneebälle.
Tareq, schieb mich! Los, Jimmy! Oh Gott. Gut. Jetzt bin ich klatschnass. Zehn von zehn Punkten für diesen Tag.
Die hier habe ich fürs Ende aufgehoben. Es ist so weit. Jungs! Überraschung! Das sieht gut aus! Hey, Nolan, gib mir mal eins. Cheers! Cheers! Ein krönender Abschluss mit der besten Schokolade der Welt.
Hase ist toll. Ab ins Bett. Bis morgen zur Überraschung. Was? Wir fliegen nicht im Hubschrauber weg. Was? Aber wir reisen doch ab? Warte es ab, mal sehen. Was?
Tag 7. Es ist Tag sieben! Ja! Ja! Hol uns hier raus!
Und jetzt die Wendung im Video: Wir bleiben noch eine Woche! Ich gehe. Und die Überraschung? Wenn wir hier raus sind und packen, zeige ich es dir. Legen wir los.
Aber bevor wir abhauen, räumen wir all unseren Müll auf. Okay! Und Zeitraffer. Tareq kann keinen Zeitraffer. Und Zeitraffer!
Ja! Juhu! Okay. Ab nach Hause! Bringt die Überraschung.
Die Leuchtrakete ist das Signal, nicht für den Helikopter, sondern für die Schlittenhunde.
Wie cool! Arktischer geht es nicht! Das sind viele Hunde. Ich kann es kaum abwarten. Hundis! Hey, Hundis!
Das ist mein Schlitten! Ab nach Hause, Baby! Das waren sieben Tage in der Arktis. Wir hauen ab! Ich freue mich auf die heiße Dusche.
Hat euch das Video gefallen? Dann abonniert bitte. Danke fürs Zugucken. Ist das irre. So beendet man ein Video!
Übersetzung: Helena Küster. Iyuno.
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