100 Tage im Gefängnis: Ein Polizist und ein Ex-Häftling zwischen Zusammenhalt und Verrat
MrBeast ミスタービーストMrBeast (Jimmy) hat für dieses Video ein Gefängnis gebaut, das einem echten Hochsicherheitsgefängnis nachempfunden ist. Darin sollen zwei Fremde 100 Tage gemeinsam verbringen: Lenny, seit 17 Jahren Polizist, und Ian, der drei Jahre in einem Bundesgefängnis saß. Halten beide durch, erhalten sie eine halbe Million Dollar. Verlässt einer von ihnen das Gefängnis vorzeitig, gehen beide leer aus. Das Video verfolgt, wie sich die Beziehung der beiden unter Langeweile, Entbehrung und gezielt gestellten Dilemmata entwickelt. Etwa alle zehn Tage legt Jimmy ihnen ein neues Angebot vor, das meist Geld kostet oder einen der beiden bevorzugt.
Die Ausgangslage: ein nachgebautes Gefängnis und zwei gegensätzliche Biografien
Gleich zu Beginn nimmt Jimmy beiden die Handschellen ab und erklärt die Regeln. Ian erzählt, er habe bei seiner Entlassung eine halbe Million Dollar Schulden gehabt. Das ist zufällig genau die Summe, um die es nun geht. Später schildert er seine Taten genauer: Er wurde wegen Betrugs und Geldwäsche verurteilt. Er habe gelogen, Geld geliehen, um anderes zu bezahlen, das Geld aller verloren und über diese Verluste gelogen.
Die Zelle beschreibt Ian als realistisch, mit einem Unterschied: Die Matratzen seien dicker, und es gebe ein Kissen, das man im echten Gefängnis nicht bekomme. Abgesehen davon sei die Anlage laut Jimmy eine exakte Nachbildung. Es gibt eine echte Gefängnistoilette, drei Mahlzeiten am Tag, eine feste Zeit für das Löschen der Lichter und jeden Morgen einen Weckdienst. Kameras zeichnen jede Bewegung auf, was Ian von Anfang an bewusst ist.
Schon am ersten Abend kommt es zum Streit um das untere Bett. Lenny beansprucht es, Ian lenkt ein und verweist auf die Gefängnisregel, dass sich nach der Dienstzeit richte, wer zuerst wählen darf. Am nächsten Morgen klagt Ian, der Polizist habe die ganze Nacht geschnarcht. Kurz darauf schiebt Ian das Bett weg und schläft auf dem Boden, um dem Schnarchen zu entgehen. Gegenüber Jimmy nennt er Lenny „Snorlax“. Lenny räumt ein, dass es so aussehe, glaubt es aber selbst nicht.
Auch innerlich gehen beide unterschiedlich mit der Lage um. Ian wirkt entspannt und findet es „ziemlich gemütlich“. Lenny tut sich schwer: Er habe sein ganzes Leben lang Menschen verhaftet, und nun auf der anderen Seite zu stehen und gesagt zu bekommen, wann er schlafen, aufstehen und essen soll, sei eine krasse Umstellung.
Tag 10: Der Hof und das erste Vertrauensdilemma
Gegen die Langeweile bauen die beiden aus dem Bettrahmen einen Basketballkorb und nutzen ihn auch für Klimmzüge. Ian erzählt, bei seiner ersten Haft sei er nicht sportlich gewesen und wolle das nun nachholen. Er will aus einem „Knastkörper“ einen „Strandkörper“ machen.
An Tag 10 schaltet Jimmy den Ostflügel frei, einen Hof mit Klimmzugstange und Korb, der eine Stunde täglich zugänglich sein soll. Dann führt er die beiden in getrennte Verhörräume und stellt sie vor eine Wahl: Der Hof kostet 50.000 Dollar vom Preisgeld. Stimmen beide zu, dürfen beide ihn nutzen. Sagt nur einer ja, werden die 50.000 Dollar trotzdem abgezogen, aber nur einer darf den Hof für den Rest des Videos betreten.
Ian zögert sichtbar. Er sei es leid, der Bösewicht der Geschichte zu sein, sagt er, aber 90 Tage lang den netten Kerl zu spielen, sei anstrengend. Am Ende haben beide ja gesagt. Ian begründet das damit, dass sich seine Sicht auf Geld drastisch verändert habe. Er sei bereit zu investieren, um die Zeit erträglicher zu machen, denn ohne solche Annehmlichkeiten würden sie es vielleicht nicht bis zum Ende schaffen. Lenny formuliert es pragmatischer: lieber ein bisschen Geld als gar nichts. Jimmy beobachtet, dass schon eine Stunde frische Luft am Tag den beiden das Gefühl gibt, die 100 Tage durchhalten zu können. Beide nennen die 50.000 Dollar gut investiert.
Tag 20: Küche gegen Hof
Die Schwachstelle der Challenge ist das Essen, das Jimmy bewusst wie im echten Gefängnis gestaltet hat. Beide beschweren sich, etwa über „den Hackbraten von Direktor Jimmy“, einen offenbar gerade erst aufgetauten Burger mit Soße. Lenny sagt, er habe nicht gewusst, dass die Menschen, die er verhaftet hat, so etwas essen. Er wisse nicht, wie lange er das aushalte.
An Tag 20 muss einer der beiden eine Entscheidung für beide treffen. Ian überlässt sie Lenny und begründet sein Vertrauen damit, dass sie viel miteinander reden. Jimmy zeigt Lenny eine voll ausgestattete Küche, in der sie für den Rest der Zeit gesunde und leckere Mahlzeiten selbst zubereiten könnten, mit Hamburgern, Hot Dogs und allem, was sie wollen. Der Preis dafür wäre der Verzicht auf den Hof.
Lenny entscheidet sich ohne langes Überlegen für den Hof, zur Überraschung von Jimmy, der angesichts der täglichen Beschwerden mit dem Gegenteil gerechnet hatte. Einen Tag später sagen beide, sie bereuten die Entscheidung kein bisschen. Sie seien froh, nicht den ganzen Tag eingesperrt zu sein. Lenny vermutet, seine Frau würde sagen, natürlich habe er den Basketballplatz gewählt, auf frische Luft würde er nie verzichten.
In dieser Phase sprechen die beiden auch über ihre Familien. Für Lenny ist das Ziel, das Geld für seine Familie zu gewinnen. Er habe Frau und Kinder, alle seien von ihm abhängig, deshalb könne er nicht aufgeben. Ian erzählt, er habe ein Jahr ohne seine Familie abgesessen, seinen Vater nur einmal für zwei Tage gesehen und Bruder und Mutter ein Jahr lang gar nicht. Je länger die Zeit dauert, desto unruhiger werden die beiden. Sie vertreiben sich die Zeit mit Einfällen wie „Ketchup-Dodgeball“ und gespielten Notfällen.
Tag 30: Die Bibliothek und der erste ernste Streit
Nach einem Monat öffnet Jimmy eine Bibliothek mit Hunderten Büchern, Zeitschriften und einem alten Computer mit Tetris und Minesweeper. Der Zugang ist kostenlos, aber nur einer der beiden darf für die verbleibenden 70 Tage eine Stunde täglich hinein. Bücher mitzunehmen ist streng verboten. Lenny entdeckt eine Bibel und erklärt, das sei das einzige Buch, das er brauche. Ian versucht bereits bei der Führung, ein Buch einzustecken. Jimmy lässt ihnen zwei Stunden zum Verhandeln.
Die Verhandlung wird zur bis dahin schärfsten Auseinandersetzung. Ian vermutet, die Bibliothek solle sie gegeneinander aufbringen, und meint, sie müssten das Angebot annehmen, weil es ein zu schönes Geschenk sei. Offen bleibe nur, wer es bekomme. Lenny argumentiert, die Bibel bringe ihn durch die nächsten 70 Tage und sei für ihn keine Unterhaltung. Ian fragt zurück, ob es ein Problem sei, nicht religiös zu sein. Lenny weist das zurück. Ian sagt, es komme ihm vor, als ändere sich Lenny plötzlich ohne Grund, und schlägt vor, dann eben ganz auf Bücher zu verzichten.
Bei der Entscheidung überrascht Lenny dennoch alle: Er überlässt Ian die Bibliothek. Seine Begründung ist, dass Ian beim Hof ohne Zögern ja gesagt und damit akzeptiert habe, 25.000 Dollar zu verlieren. Die Bibliothek sei das Einzige, was Ian wirklich wolle, deshalb habe er sich revanchieren müssen. Ian nennt Lenny daraufhin einen guten Mann und Polizisten. Das hätte er von einem Polizisten nicht erwartet, er habe falsch gelegen.
Schmuggel, Kunst an den Wänden und der Laden an Tag 40
Ian nutzt die Bibliothek zunächst, um Lenny einzubeziehen: Er schreibt Bibelzitate ab und bringt sie ihm. Lenny sagt, er lebe gewissermaßen stellvertretend durch Ian. Doch schon am nächsten Morgen beginnt Ian, die Grenzen zu testen. Er schmuggelt herausgerissene Seiten mit Bildern heraus, um die Zelle zu dekorieren. Bald macht auch Lenny mit, und die Zelle verändert sich. Ian bezeichnet sich als Schmuggler-Häftling, versteckt Bücher an verschiedenen Stellen, unter anderem im Bad, und kündigt an, weiterhin so viele Bücher wie möglich zu beschaffen. Jimmy kommentiert, Ians kriminelle Seite sei trotz der ständigen Kameras wieder zum Vorschein gekommen.
An Tag 40 eröffnet Jimmy einen Laden, den das Team anhand der belauschten Gespräche der Häftlinge bestückt hat. Jeder Artikel kostet 10.000 Dollar vom Preisgeld, egal ob Mystery-Box oder ein Ball, der draußen einen Dollar wert wäre. Die beiden dürfen nur einzeln hinein, die Reihenfolge entscheidet Stein, Papier, Schere. Lenny gewinnt und kauft ausschließlich die Mystery-Box.
Ian dagegen gibt 30.000 Dollar aus, unter anderem für Feastables-Schokolade, einen Haarschneider, Melatonin, eine Schlafmaske und Ohrstöpsel für Lenny. Er weiß, dass Lenny wütend werden könnte, und sagt selbst, er sei im Gefängnis gelandet, weil er zu viel Geld ausgegeben habe. Er habe nicht widerstehen können, überall seien Dollarzeichen gewesen. Lenny reagiert verhalten: Hätte er etwas wirklich gebraucht, hätte er die 10.000 Dollar selbst ausgegeben. Dann öffnen sie die Mystery-Box, und darin liegen 20.000 Dollar. Die Box hat also Geld eingebracht. Mit den Einkäufen malen die beiden Bilder für die Wände, falten Papierflieger, und Lenny verpasst Ian einen Haarschnitt. Am Ende räumt Lenny ein, die Ohrstöpsel und das Melatonin seien genau zur richtigen Zeit gekommen und hälfen ihm, besser zu schlafen.
Tag 50: Der Familienbesuch, der die Stimmung kippen lässt
Was beide eigentlich wollen, gibt es im Laden nicht: Kontakt zur Familie. Lenny sagt, das Schwerste sei die Entfernung zu seiner Familie, und er würde Geld für einen Anruf ausgeben.
An Tag 50 zeigt Jimmy den beiden zunächst Aufnahmen davon, wie Ian Bücher in der Hose versteckt und später ganz ungeniert offen hinausträgt. Dann eröffnet er, dass ihre Familien draußen in einem Gefängnisbus warten. Eigentlich hätten beide sie kostenlos sehen sollen, wegen des Regelbruchs darf es nun aber nur einer. Es soll die einzige Gelegenheit bis zum Ende der 100 Tage sein.
Ian überlässt den Besuch Lenny. Lenny sagt, das ehre ihn, so wie er Ian geehrt habe. Er fügt aber hinzu, es sei auch ein bisschen Ians Schuld, dass sie bestraft würden. Ian ruft, Lenny arbeite mit der Polizei zusammen. Jimmy lässt daraufhin alle geschmuggelten Gegenstände beschlagnahmen und verkündet eine letzte Überraschung: Lennys Familie darf bleiben, so lange er will, aber Ian kommt so lange in Einzelhaft. Auf Jimmys Bemerkung, hätte er doch nur keine Bücher herausgebracht, antwortet Ian, er werde es weiter tun.
Lennys Kinder begrüßen ihren Vater und finden es „total seltsam“, ihn in Orange statt in Blau zu sehen. Lenny sagt, der Besuch gebe ihm neue Kraft bis Tag 100. Er fühle sich glücklich, aber zugleich wie ein schrecklicher Mensch. Ian hört derweil in der Isolation die glückliche Familie, fühlt sich „eingesperrt wie ein Hund“ und wird nach eigener Aussage mit jeder Minute wütender. Er spricht von etwas „wie PTSD“.
Als Ian zurückkommt, eskaliert der Konflikt. Er hat Lenny in der Zelle einen Spitznamen gegeben: „Lenny der Berüchtigte“. Er wirft ihm vor, die Bücher verpetzt und behauptet zu haben, der Schmuggel sei Ians Idee gewesen. Lenny hält dagegen, Ian habe sich freiwillig gemeldet, und ohnehin sei alles aufgezeichnet worden. Ian beharrt, die Produktion habe nicht gewusst, dass die Bücher unter dem Bett lagen. Lenny sagt, er habe sich für das Team geopfert, und warnt Ian, aufzupassen, was er sage. Danach reden die beiden deutlich weniger. Ian will weder Schach noch Basketball spielen, nennt sich deprimiert und sagt zur Hälfte der Challenge, er sei bereit, nach Hause zu gehen. Weil jeder jederzeit gehen kann und dann beide alles verlieren, muss Lenny laut Jimmy einen Weg finden, die Freundschaft wiederzubeleben.
Tag 60 und 70: Fernseher abgelehnt, Geduld am Ende
Das Angebot an Tag 60 soll die beiden wieder zusammenbringen: ein alter Fernseher mit Videorekorder, ältere Filme und Brettspiele, eine Stunde täglich für die restlichen 40 Tage zum Preis von 30.000 Dollar. Die beiden halten das für einen schlechten Deal, zumal sie in einer Stunde nicht einmal einen Film schaffen würden. Sie lehnen ab. Als Jimmys Helfer Chandler den Fernseher wegträgt, lässt Jimmy Ian durchsuchen und findet in dessen Unterhose bereits eingesteckte Filme.
Danach verschlechtert sich die Stimmung weiter. Ian sagt, er fühle sich alle zehn Tage schlecht behandelt: keine Familie, keine Anrufe, er fühle sich erneut betrogen. Lenny merkt, dass seine Geduld schwindet, weil Ian sich ständig beschwere. Inzwischen sagt auch Lenny, es würde ihm nicht schwerfallen, früher zu gehen. Würde man ihm anbieten, mit weniger Geld zu gehen, würde er sofort annehmen. Ian spottet über Lenny als „Spion-Häftling“ und kann nach Jimmys Einschätzung manche Dinge nicht loslassen. Weil Jimmy für Tag 80 das größte Angebot plant, gibt er den beiden an Tag 70 bewusst nichts, damit sie die Dinge selbst klären.
Tag 80: Ein 900-Kilo-Felsbrocken als letzte Chance
Mit noch 20 verbleibenden Tagen sieht es für Jimmy so aus, als würden die beiden scheitern. Sein nächstes Angebot beschreibt er als Chance, die Freundschaft wieder aufleben zu lassen, oder als den Faktor, der das Ende des Videos bedeuten könnte. Im Hof steht ein 900 Kilogramm schwerer Felsbrocken, in dem ein Schlüssel zu einer Kiste mit 100.000 Dollar steckt. Die beiden haben zehn Tage lang je eine Stunde, um den Fels zu zerschlagen. Wer das Risiko eingeht, zahlt sofort 50.000 Dollar, und es gelingt nur, wenn beide zusammenarbeiten. Ian hält das für unmöglich, für einen „Hochrisiko-Überfall“. Trotzdem sagen beide zu.
Die erste Stunde hämmern sie ununterbrochen, mit kaum sichtbarem Ergebnis. Ian sagt, er glaube, sie hätten die 50.000 Dollar verloren. In der zweiten Stunde übernimmt Ian vor allem die Rolle des Anfeuerers, und am vierten Tag sitzt er die ganze Stunde auf der Bank und schaut zu. Lenny ist enttäuscht und erschöpft und mahnt, sie müssten ein Team sein. Am nächsten Morgen ändert Ian seine Herangehensweise komplett. Als Lenny nicht mehr kann, springt Ian ein, und mit einem Meißel entstehen große Risse. Doch in der sechsten Stunde gelingt wieder gar nichts, und einer der beiden kündigt an, aufzuhören, falls sie die 50.000 Dollar verlieren.
Ian schließt daraus, dass Kraft allein nicht reiche, man brauche Wissen. In der Bibliothek findet er ein Buch über Steine und reißt die passenden Seiten heraus. Der erste Tipp, ein Hebel, bringt nichts, weil der Fels zu schwer ist. Zwei Tage vor Schluss kehrt Ian zum Buch zurück und findet den Hinweis, den Meißel an einer Schwachstelle anzusetzen. Daraufhin bricht der Fels in zwei Hälften. Am Ende der neunten Stunde schätzen die beiden ihre Chancen auf fünfzig-fünfzig. In der letzten Stunde legen sie den Schlüssel frei, kämpfen bei herunterzählender Zeit noch mit einer Betonschicht und holen ihn mit etwas mehr als zehn verbleibenden Minuten heraus. Die 100.000 Dollar gehören ihnen. „Polizist und Verbrecher! Für immer“, jubeln sie.
Die letzten Tage: Geburtstag, ein gestohlener Computer und ein Polizist auf der „dunklen Seite“
An Tag 90 bietet Jimmy nichts an und kündigt für Tag 99 „etwas sehr Brutales“ an. Er erinnert daran, dass Ian das ganze Video über seiner Vergangenheit treu geblieben sei, und deutet an, dass er an Tag 99 die Chance haben werde, den gesamten Jackpot zu stehlen.
An Tag 91 hat Ian Geburtstag, seinen dritten im Gefängnis, wie er sagt. Lenny überrascht ihn am Morgen, und Ian nennt ihn einen wirklich guten Mann. Weil es kaum noch etwas zu tun gibt, starten die beiden die „Operation Computer“ und holen gemeinsam den Rechner aus der Bibliothek. Jimmy sagt, normalerweise würde er sie bestrafen, warte aber angesichts von Tag 99. Er findet es poetisch, dass ausgerechnet das Stehlen den Polizisten und den Verbrecher verbunden habe. Ian freut sich, dass Lenny „der dunklen Seite nachgibt“ und ihn inzwischen sogar zum Regelbruch ermutige. Lenny sagt, er sei als Polizist froh über diese Erfahrung, weil er nun verstehe, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite der Gitter zu sein. Auf die Frage, ob sie draußen Freunde bleiben würden, antworten beide, sie seien eng verbunden.
Tag 99: Der rote Knopf
Die letzte Prüfung: Beide kommen für 24 Stunden in getrennte Isolationszellen. In jeder Zelle gibt es einen Knopf. Wer ihn vor Ablauf drückt, verlässt sofort die Zelle und nimmt das gesamte verbliebene Preisgeld von 480.000 Dollar mit, der andere geht leer aus. Ob der andere gedrückt hat, erfahren sie erst, wenn der Timer auf null steht.
Jimmy sät gezielt Zweifel. Lenny erinnert er daran, dass Ian Bücher und Filme gestohlen habe, die Isolation hasse und gesagt habe, er gehe nicht noch einmal hinein, nicht einmal für Geld. Lenny antwortet, er glaube, Ian werde es tun, und er würde den Knopf vor ihm drücken. In der Zelle zweifelt Lenny, ob es klug war, einem wegen Betrugs Verurteilten zu vertrauen, der mit einem Knopfdruck 480.000 Dollar bekommen kann. Zugleich sagt er, nach allem, was sie durchgemacht hätten, scheine ein Verrat unmöglich.
Ian, der nach Jimmys Angabe Angst vor engen Räumen hat, deckt den Timer mit einem Beutel ab, weil er ihn nervös macht. Beide denken laut darüber nach, was sie mit dem Geld tun könnten. Ian könnte mit einem Schlag alle seine Schulden bezahlen. Auf die Frage, ob er dafür Lenny übers Ohr hauen würde, sagt er: „Vielleicht ja.“ Er kommt zu dem Schluss, er habe in diesen 100 Tagen Schlimmeres durchgemacht als Lenny, vor allem ohne Familienbesuch und mit doppelt so viel Zeit in Isolation. Lenny denkt an die Ausbildung seiner Kinder, ein neues Auto und vielleicht ein weiteres Haus. Ein Weggang Ians wäre für ihn verheerend, er habe genauso hart gearbeitet. Wenn Ian die 24 Stunden nicht durchhalte, bedeute das, dass sein „Verbrechergeist“ derselbe geblieben sei. Zum Schluss sagt Lenny, er hoffe, Ian sei noch da, wenn alles vorbei ist.
Nach Ablauf der Zeit werden beide in die Mitte gerufen, wo schwarze Zelte die beiden Bereiche trennen. Sind beide dort, wird geteilt. Steht nur einer da, war die Zeit für den anderen umsonst. Die Zelte fallen, und beide stehen da: Keiner hat den Knopf gedrückt. Jeder erhält 240.000 Dollar, die Familien kommen zur Feier herein, und Jimmy entlässt die beiden als freie Männer mit dem Wunsch, dass sie nie wieder im Gefängnis landen.
Ich habe dieses Hochsicherheitsgefängnis gebaut, und wenn dieser Polizist und dieser Verbrecher 100 Tage zusammen überleben, werde ich ihnen eine halbe Million Dollar geben.
Wie geht’s? Freut mich. Ganz meinerseits. Lenny. Ian. Soll ich euch die Handschellen abnehmen? Das wäre top.
Jetzt, wo wir das geklärt haben… Jederzeit in den nächsten 100 Tagen, wenn einer von euch geht, bekommt ihr gar nichts.
Noch nie eine halbe Million in echt gesehen? Noch nie. Ich schuldete eine halbe Million, als ich aus dem Gefängnis kam. Zählt das?
Wie lange bist du schon Polizist? Seit 17 Jahren. Wie lange bist du schon ein… Verbrecher? Drei Jahre, Bundesgefängnis.
Wie sind die im Vergleich? Dicker. Und es gibt ein Kissen. Man bekommt kein Kissen im Gefängnis? Nein.
Abgesehen vom Kissen ist das hier eine exakte Nachbildung davon, wie ein echtes Gefängnis wäre. Er hat eine echte Gefängnistoilette eingebaut. Wow.
Ihr werdet dreimal am Tag essen, die Lichter gehen zur gleichen Zeit aus und es gibt jeden Morgen Weckdienst. Viel Glück.
Es ist genau wie ein Gefängnis. Diese Sitze sind kalt. Unbequem! Kalt. Hart.
Wie immer überwachen viele Kameras jede ihrer Bewegungen.
Sie hören alles, was wir sagen… Sie werden sich was denken.
Dieser Polizist und dieser Verbrecher haben sich heute kennengelernt. Wir wussten es noch nicht, aber im Laufe des Videos wurden Ian und Lenny schnell zu Feinden.
Es wird Diebstähle geben… Ich bin der Schmuggler-Häftling. Streitereien… Ist es ein Problem, nicht religiös zu sein? Das habe ich nicht gesagt. Wir brauchen einen Sanitäter! Und auch Verrat. Du bist Lenny der Berüchtigte. Das ist brutal.
Schaffen sie es, 100 Tage durchzuhalten, oder wird einer den anderen reinlegen?
Ich will mit dem Geld nach Hause gehen, und wenn ich dafür einen Polizisten würgen muss, okay.
Ich nehme das untere Bett. Nein, das ist meins. Wie du willst, Alter. Im Gefängnis gilt die Dienstzeit: Wer länger dabei ist, entscheidet zuerst.
Und wenn er nachts schnarcht? Ist eben so. Gute Nacht. Hey, eine Warnung, ja? Okay, Verbrecher, ruh dich aus.
Guten Morgen. Es ist viel zu früh. Dieser Polizist hat die ganze Nacht geschnarcht. Du hast mich nicht schlafen lassen. Wirklich? Ja.
Ich denke, es ist so, vom Himmel zu urteilen, vielleicht sechs oder sieben Uhr morgens? Die erste Nacht. Jimmy, ich muss sagen: Es sieht wirklich wie ein Gefängnis aus.
Große Frage: Wofür warst du drin? Betrug und Geldwäsche. Ich habe gelogen, Geld geliehen, um anderes zu bezahlen und das Geld von allen verloren. Nur habe ich über die Verluste gelogen. Ich stand mit 500.000 $ Schulden da…
Was zufällig der gleiche Betrag ist, den sie in diesem Video gewinnen könnten.
Zeit zu essen. Unsere erste Mahlzeit im Gefängnis. Sieht besser aus als im echten Gefängnis.
Ian der Verbrecher wirkt entspannt. Es ist ziemlich gemütlich hier. Während Lenny der Polizist sich schwer anpasst.
Ich verhaftete mein ganzes Leben lang Leute, es ist seltsam, auf der anderen Seite zu sein. Sie sagen mir, wann ich schlafen, aufstehen und essen soll… Das ist eine krasse Umstellung für mich.
Guten Morgen.
Die Beziehung zwischen Ian und Lenny begann turbulent.
Ich glaube, ich schlafe auf dem Boden, er schnarcht zu sehr. Bro, wie nervig. Ich habe das Bett offiziell verschoben, in der Hoffnung, Lennys Schnarchen zu dämpfen.
Trotz der Spannungen und Ians Schlafmangel mussten sie etwas tun, um der Langeweile entgegenzuwirken. Sie bauten einen Korb aus dem Bettrahmen… Coole Idee. Und sie nutzten ihn auch für Klimmzüge.
Ich war nicht sportlich, als ich das erste Mal im Gefängnis war, ich will aufholen. Geschafft.
Es war klar, dass sie Trainingsgeräte wollten. Ich werde einen Knastkörper in einen Strandkörper verwandeln. Und wie immer hatte ich an Tag zehn etwas, um ihnen zu helfen.
Agent Beast meldet sich zum Dienst… Oh. Agent Beast meldet sich zum Dienst! Mal sehen, wie es den Häftlingen geht.
Wie geht’s, Jungs? Direktor Jimmy! Ich sehe, ihr habt das Bett auseinandergebaut. Ich lebe mit Snorlax. Snorlax? Also schnarchst du? Sieht so aus, aber ich glaub’s nicht.
Was wird wohl die Überraschung von Tag zehn sein? Koch, Bibliothek… Buch. Und wenn es nichts davon wäre? Folgt mir.
Diese verschlossene Tür ist die erste von vielen gesperrten Bereichen, die ich im Laufe dieses Videos enthüllen werde.
Wachen! Öffnet die Tür. Ostflügel entsperrt. Hier entlang. Willkommen im Hof! Hier habt ihr alles, was ihr braucht, um in den nächsten 90 Tagen fit zu bleiben. Ja! Los geht’s.
Eine Stunde pro Tag habt ihr Zugang zu einer Klimmzugstange und einem Korb. Genießt es. Die Zeit wird schneller vergehen. Es ist großartig, die Sonne zu sehen.
Bereit für das Angebot? Klar. Ja. Kommt rein. Öffnet den Verhörraum. Bereich entsperrt. Gut, kommt rein. Macht es euch bequem. Okay.
Jetzt, da ihr in getrennten Räumen seid ohne Möglichkeit zu kommunizieren, lautet das Angebot von Tag zehn… Wenn ihr den Freizeitbereich wollt, kostet euch das 50.000 Dollar vom Preisgeld. Wenn ihr beide zustimmt, gehört er euch zu diesem Preis. Aber das Interessante ist, wenn einer ja sagt und der andere nicht, zahlt ihr trotzdem die 50.000 Dollar, aber nur einer darf ihn für den Rest des Videos nutzen.
Damit habe ich nicht gerechnet. Ihr hattet zehn Tage Zeit, euch kennenzulernen, könnt ihr vorhersagen, was der andere wählt? Oh, mein Gott…
Diese Entscheidung wird die nächsten Tage beeinflussen. Ich bin es leid, der Bösewicht der Geschichte zu sein. Du weißt, was der nette Kerl tun würde, aber… 90 Tage lang der nette Kerl zu sein, ist anstrengend. Ich will weinen.
Okay, ihr habt euch entschieden. Sie wissen nicht, was der andere gewählt hat. Willst du anfangen? Ich habe ja gesagt. Ich habe ihm noch nicht gesagt, was du gewählt hast. Ich habe ja gesagt. Los! Ja!
Meine Sicht auf Geld hat sich drastisch verändert. Ich bin bereit zu investieren, um die Zeit hier angenehmer zu machen. Vielleicht würden wir nicht bis zum Ende kommen, wenn wir auf Dinge verzichten, die diese Situation einfach erträglicher machen. Lieber ein bisschen Geld als gar nichts. So sehe ich das.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Es war verrückt zu sehen, dass eine Stunde frische Luft am Tag
Es war verrückt zu sehen, dass eine Stunde frische Luft am Tag ihnen das Gefühl gab, 100 Tage durchzuhalten.
Wow. Freiheit, Baby. Definitiv die 50.000 wert. Gut investiertes Geld.
In den folgenden Tagen haben sie alles ausgenutzt, was der Hof zu bieten hatte.
Wenn wir hier rauskommen, sehen wir wie Wilde aus.
Bisher schien der Hof ihnen zu helfen, sich genug zu ertragen, um zu überleben. Aber es gibt Aspekte der Challenge, die sie nicht so gut gemeistert haben, weil ich das Set wie ein echtes Gefängnis gebaut habe. Und wie man weiß, ist das Essen im Gefängnis nicht toll.
Der Hackbraten von Direktor Jimmy. Ein Burger, vielleicht gerade aufgetaut, mit etwas Soße obendrauf.
Dieses Essen ist absoluter Müll. Ich wusste nicht, dass die, die ich verhaftet habe, so etwas essen. Ich weiß nicht, wie lange ich das aushalte. Das würde ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen.
Deshalb hatte ich an Tag 20 das perfekte Angebot für sie.
Bereit für das Angebot von Tag 20? Ja. Los geht’s. Ja.
Einer von euch muss eine Entscheidung für beide treffen. Wer will eine Wahl treffen, die euch beide betrifft?
Alles klar, ich überlasse es dir. Okay. Ja? Vertraust du ihm so sehr? Klar. Ja. Wir reden viel. Okay. Gehen wir.
Küche freigeschaltet. Komm ruhig rein. Wow. Gibt es hier eine Küche?
In dieser Küche gibt es die Zutaten und die Ausrüstung, um gesunde und leckere Mahlzeiten für den Rest der Zeit im Gefängnis zuzubereiten. Oder ihr macht weiter mit dem Gefängnisessen, das ihr hasst, oder ihr nehmt die Küche und esst, was ihr wollt, zum Frühstück, Mittag- und Abendessen, jeden einzelnen Tag, aber verzichtet auf den Hof.
Weißt du, was das Angebot ist? Den Hof gegen eine Küche tauschen.
Ich persönlich würde das Essen vorziehen. Wir könnten Spaß am Kochen haben, Gerichte kreieren. Haben wir Fleisch?
Haben wir Fleisch? Was denkst du? Wir haben Hamburger, Hot Dogs. Alles, was du willst. Okay, okay.
Aber du entscheidest nicht nur für dich. Was würde dein Partner wollen? Oh Gott, ich weiß nicht, was er will. Gut, ich gebe dir eine Minute zum Entscheiden.
Ian, ich habe deinem Mitbewohner die Möglichkeit gegeben, den Hof gegen eine gut ausgestattete Küche zu tauschen. Er hat den Hof gewählt. Er hat das Angebot nicht einmal bedacht.
Ihr beschwert euch jeden Tag über das Essen, ich dachte, ihr würdet es annehmen! Wisst ihr was? Es war einfacher, als ich dachte. Am Tag 30 wird es nicht so einfach sein.
In Ordnung. Tschüss, Direktor Jimmy. Ich werde auf diesen Hof nicht verzichten.
Neuer Tag im Paradies. Es sind 24 Stunden vergangen, seit mein Partner und ich die Küche abgelehnt haben. Wir empfinden keinerlei Reue. Und du, hast du Reue? Null. Wir sind froh, nicht den ganzen Tag eingesperrt zu sein.
Ich würde gerne die Reaktion meiner Frau sehen. „Sicher hast du den Basketballplatz gewählt. Du würdest nicht auf frische Luft verzichten.“
Auch wenn sie mit dem Ergebnis der Herausforderung zufrieden waren, fingen sie an zu überlegen, was sie draußen wohl verpassen.
Woran ich denken muss, ist, warum ich hier bin und was mein Ziel ist. Das Geld für meine Familie zu gewinnen ist das ultimative Ziel. Ich habe meine Frau, eine wundervolle Familie. Ich kann nicht aufgeben, weil alle von mir abhängig sind.
Es muss schön sein, Frau und Kinder zu haben.
Ich habe ein Jahr ohne meine Familie abgesessen. Ich habe meinen Vater einmal gesehen, für zwei Tage. Einmal? Aber ich habe meinen Bruder nicht gesehen. Oder meine Mutter, seit einem Jahr. Wirklich? So ist es.
Mit einer Stunde Hof pro Tag …
Ich will rausgehen.
… wurden sie unruhig. Und sie fanden kreative Wege, die Zeit bis zur nächsten Herausforderung zu überbrücken.
Ketchup-Dodgeball! Raus hier, Bulle!
Wir brauchen einen Sanitäter. Verbinde mich! Officer, werde ich es schaffen? Mir fehlt die Luft!
Unsere Gefangenen leben nun seit 30 Tagen in diesem Gefängnis. Mal sehen, wie es ihnen geht. Wie läuft’s?
Hey, Direktor Jimmy! Ein Monat ist vorbei. Wie war’s? Gut. Kommt rein, Leute.
Es gibt einen neuen Bereich im Gefängnis, den wir jetzt freischalten werden. Schaltet die Bibliothek frei. Ernsthaft? Bibliothek freigeschaltet. Wirklich? Wirklich! Und hier gibt es Hunderte von Büchern. Und Zeitschriften.
Wartet. Hier ist der Haken. Der Zugang zur Bibliothek ist zu 100 % kostenlos, aber nur einer von euch wird ihn haben. Für die nächsten 70 Tage … Ernsthaft? … darf einer von euch für eine Stunde lesen. Der andere nicht.
Eine Stunde am Tag? Und man darf keine Bücher mit rausnehmen? Streng verboten.
Was gibt es noch drin? Machen wir eine Tour. Es gibt viele Bücher. Es gibt eine Bibel. Sieh mal. Die reicht mir. Das ist das einzige Buch, das ich brauche.
Und den Computer? Leg ihn weg. Natürlich versucht er, ein Buch zu klauen. Dieses Ding hier hat Tetris und Minesweeper. Hier sind noch mehr Bücher.
Oh Mann, das ist hart. Das ist respektlos.
Ich muss euch bitten, zu gehen. Ich gebe euch ein paar Stunden zum Verhandeln. Viel Glück bei der Entscheidung. Danke. Gefällt mir nicht.
Liebt ihr Lesen so sehr? Warst du schon mal eingesperrt? Nein, eigentlich nicht. Wir gehen hier ein. Ich komme in zwei Stunden für die Entscheidung zurück.
Einer von uns muss immer leiden im Gefängnis von MrBeast. Wir müssen wie immer darüber reden. Ich hoffe, ich greife ihm nicht an den Hals.
Nachdem ich gegangen war, haben Ian und Lenny sich gemieden …
Wie ätzend.
… sich wegen des Angebots zu quälen.
Es ist so nah. Ich verlange keine weiteren Bücher. Ich will nur eins.
Wir müssen eine Lösung finden. Wir können nicht nichts tun. Diese Bibliothek soll uns gegeneinander aufbringen.
Was hast du im Sinn? Du bist doch der Philosoph. Wir haben keine Wahl: Wir müssen annehmen. Es ist ein zu schönes Geschenk, um darauf zu verzichten. Aber die Frage ist: Wer bekommt sie?
Gerade werfe ich auf den Korb und … Ich bin immer noch zufrieden mit der Entscheidung, die wir diesbezüglich getroffen haben.
Ich spiele dir den Ball zu, weil du ihn mir bei der letzten Wahl zugespielt hast. Oh, sorry. Versuchst du, mich zu töten, Bro?
Es schien fair, Ian über die Bibliothek entscheiden zu lassen. Aber Lenny dachte immer wieder an eine Sache.
Ich sollte meine Bibel haben. Ehrlich, warum glaubst du, dass du die Bibliothek mehr verdienst als ich?
Das ist, was ich brauche, um 100 Tage zu schaffen.
Dass du deswegen vielleicht aufgeben willst, ist… ich weiß nicht.
Und warum glaubst du, dass du sie verdienst?
Die Bibel bringt mich durch die nächsten 70 Tage. Das ist keine Unterhaltung.
Ist es ein Problem, nicht religiös zu sein?
Das habe ich nicht gesagt.
Mir kommt es vor, als würdest du dich plötzlich ändern, ohne Grund.
Dann machen wir es ohne Bücher.
Wenn es so sein muss. Okay.
Wie du willst, Bruder. Es bringt mich zum Nachdenken. Das Ganze wird langsam lächerlich.
Schade, dass du kein Buch hast, um dich abzulenken.
Wir sind bereit für den Direktor, Jungs.
Der Polizist und der Kriminelle schienen wieder am Anfang zu stehen, aber die Zeit war abgelaufen.
Okay, ich bin bereit für eure Entscheidung. Wirst du oder du eine Stunde Bibliothek pro Tag haben für die nächsten 70 Tage?
Jimmy, die Sache ist…
Es scheint, dass ich die Bibliothek bekomme.
Wirklich? Ja.
Du gibst sie ihm? Ich war etwas besorgt.
Es waren harte Stunden.
Warum hast du sie ihm gegeben?
Als es um den Hof ging…
Habe ich ja gesagt…
Ohne zu zögern. Es war ihm recht, 25.000 Dollar zu verlieren. Es ist das Einzige, was er will, ich musste mich revanchieren.
Du hast Glück. Er ist ein guter Mann und Polizist.
Von einem Polizisten hätte ich das nicht erwartet. Ich lag falsch.
Das wäre nicht nötig gewesen. Er hat dir gerade eine Bibliothek gegeben.
Bibliothek freigeschaltet.
Es war Ians erster Tag mit Zugang zur Bibliothek. Und er machte sich sofort an die Arbeit, um Lenny nicht auszuschließen.
Ich glaube, das war sein Ziel.
Ich weiß, wie wichtig die Bibel für Lenny ist. Also schreibe ich Zitate ab, um sie ihm zu geben.
Ich bin dir dankbar. Ich lebe durch dich. Stellvertretend leben, weißt du.
Durchs Teilen zeigt er, dass er ein guter Zellengenosse ist. Aber schon am nächsten Morgen begann Ian, die Grenzen zu testen.
Ich habe ein bisschen Kunst zum Aufhängen gefunden. Wir dürfen die Bücher nicht rausbringen, aber ich schmuggle Seiten.
Wow, das ist fantastisch.
Und in den folgenden Tagen hat nicht nur Ian Spaß gehabt.
Hier, ein bisschen Kunst.
Und das Gefängnis begann sich zu verändern.
Machen wir diesen Ort schöner.
Und selbst mit den Kameras, die immer auf sie gerichtet waren, kam Ians kriminelle Seite wieder zum Vorschein.
Ich konnte ihn nicht dort lassen, ohne Bibel zu leiden, ohne Bücher, ohne etwas zu tun. Und ich habe hier Spaß.
Es ist eine Schönheit. Mehr brauche ich nicht.
Sie machten unerschütterlich weiter…
Ich genieße das Material.
Ich bin Vic der Schmuggler, der Häftling mit dem lockeren Buch. Ich habe überall Bücher versteckt. Hier im Bad… Schau. Hier drin… Wir werden weiterhin so viele Bücher wie möglich besorgen. Überall versteckt.
Es ist Tag 40.
Wie läuft’s? Es gibt eine Überraschung, aber ihr könnt nur einzeln kommen. Entscheidet, wer zuerst geht.
Stein, Papier, Schere!
Er hat gewonnen. Er geht.
Laden freigeschaltet.
Wir haben einen Laden eröffnet. Du hast Entscheidungen zu treffen.
Wir haben den Gesprächen der Gefangenen zugehört und den Laden mit Dingen gefüllt, die sie wollten, von dieser Mystery-Box, die alles enthalten konnte, bis zu diesem Ball, der draußen einen Dollar kosten würde. Aber hier drinnen…
Alles hat den gleichen Preis: 10.000.
Ein Ball, 10.000 Dollar?
Natürlich konnten sie nur das Geld ausgeben, um das sie spielten.
Und ich muss jetzt entscheiden? Ja.
Ich nehme die… Mystery-Box.
10.000 Dollar. Es ist mir eine Freude, mit dir Geschäfte zu machen.
Und während Lenny glücklich war mit der Mystery-Box, kamen Ians kriminelle Gewohnheiten wieder zum Vorschein.
Wow. Das ist der Hammer. Wenn ich zu viel ausgebe, wird Lenny sehr wütend. Das nervt. Das wird zu 100 % mein erster Kauf sein.
Zumindest weiß er, was er kauft. Ich weiß nicht, was da drin ist. Tolles Paket für 10.000. Übertreib nicht, Ian.
Ich hätte gern Melatonin und den Haarschneider.
Wir werden Spaß haben! Aber wie viel hast du ausgegeben?
30.000, aber wir haben die Feastables. Und ich bin jetzt so glücklich. Den Haarschneider, die Schlafmaske für dich.
Wenn ich es wirklich gebraucht hätte, hätte ich die 10.000 dafür ausgegeben.
Ich bin im Gefängnis gelandet, weil ich zu viel Geld ausgegeben habe… Ich konnte nicht widerstehen! Überall waren Dollarzeichen.
Willst du die Mystery-Box öffnen?
Zwanzigtausend!
Los geht’s! Sie macht Geld!
Wir haben genug, um uns zu beschäftigen, wir müssen nichts mehr ausgeben.
Und dank der Dinge, die sie wollten, verging die Zeit angenehmer. Sie machten Kunst mit den 10.000-$-Farben.
Das sind die ersten, die ich für die Wände mache.
Feastables, die beste Schokolade der Welt.
Ich bin begeistert.
Die ist richtig gut. Mein neuer Favorit.
Ihr wisst ja, Feastables ist die beste Schokolade der Welt. Wir haben gerade die Creamy Hazelnut Cups herausgebracht. Unsere Kekse sind mit Erdnussbutter wie die Peanut Butter Cups, aber ich habe die cremige Haselnussschokoladenfüllung probiert und sie war phänomenal. Also haben wir sie herausgebracht, und die Bewertungen sind unglaublich. Ihr findet sie bei diesen Händlern. Probiert sie aus!
Dann haben sie Papierflieger gebastelt aus 10.000-$-Papier.
Jemand soll das wegbringen.
Neues Level von Langeweile.
Wurde bei dir jemals ADHS diagnostiziert?
Lenny hat Ian den teuersten Haarschnitt aller Zeiten verpasst.
Jetzt werden die Wachen Angst vor mir haben.
Am Ende schätzte Lenny, was Ian für ihn gekauft hatte.
Ich bin ehrlich: Die Ohrstöpsel und das Melatonin kamen genau zur richtigen Zeit. Sie helfen mir, besser zu schlafen.
Danke. Gern, Freund.
Aber sie wollten noch etwas, das es im Laden nicht gab.
Morgen ist Tag 50, Tag der Herausforderung. Ich hoffe, es ist Familie oder ein Anruf. Das Schwerste ist die Entfernung zur Familie.
Würdest du Geld für einen Anruf ausgeben? Ja.
Also habe ich das perfekte Angebot für Tag 50.
Leute! Es ist Tag 50!
Bevor ich das Angebot für Tag 50 verrate, muss ich euch ein paar Clips zeigen. Los geht’s. Hier, eines Tages, als du Bücher in deiner Hose versteckt hast. Dann fing es dir so wenig an auszumachen, dass du sie einfach rausgegeben hast. Und dann bist du mit den Büchern einfach rausgegangen, ohne Scham.
Tag 50 ist ein riesiger Meilenstein. Eure Familien sind hier draußen in einem Gefängnisbus,
Und wir wollten feiern, indem wir eure Familien kostenlos reinlassen. Aber da ihr die Regeln gebrochen habt, darf nur einer die Familie sehen, statt beide. Und das wird die einzige Gelegenheit sein, sie zu sehen, bis zum Ende der 100 Tage.
Der Direktor spielt schmutzig. Das Einzige, worin ich konstant war, war der Wunsch, meine Familie zu sehen.
Also, wer wird es sein?
Mein Freund wird seine Familie sehen. Ja? Danke. Wie fühlst du dich?
Es ehrt mich, so wie ich ihn geehrt habe. Sieht so aus, als würde ich die Bibliothek bekommen.
Es ist auch ein bisschen seine Schuld, dass ihr uns bestraft. Er arbeitet mit der Polizei zusammen!
Ist das ein Scherz? Beschlagnahmt alles. Im Ernst?
Und es gibt noch eine letzte Überraschung. Deine Familie bleibt, so lange du willst, aber er kommt in Einzelhaft, bis sie weg sind.
Okay. Wow, wie brutal. Chandler, bring ihn in Einzelhaft.
Ich bin glücklich, aber ich fühle mich auch wie ein schrecklicher Mensch.
Hättest du nur keine Bücher rausgebracht. Ich werde es weiter tun, Direktor. Wahre Worte eines Kriminellen. Tür zu. Viel Spaß. Oh Mann. Wie gemein.
Kommt rein. Lenny wartet auf euch.
Hallo, Papa! Hallo, Papa! Lenny! Geht zu ihm! Papa! Schau, es ist Papa! So süß.
Ich vermisse dich so sehr! Oh mein Gott…
Wie ist es, Papa in Orange zu sehen statt in Blau? Total seltsam. Er trägt das sonst nie.
Deine Familie kann so lange bleiben, wie du willst. Aber dein Partner kommt nicht aus der Isolationshaft, bevor sie weg sind. Viel Spaß! Danke.
Vermisst du Papa, Kleine? Du vermisst Papa.
Ich bin glücklich, meine Familie hier zu haben. Ich kann sie hier behalten, so lange ich will. Das wird mir auf jeden Fall neue Kraft geben, es macht mir Lust, bis Tag 100 durchzuhalten. Ich möchte, dass alle in der Familie stolz auf mich sind, nicht nur ihr.
Wir zählen alle auf dich. Ich kümmere mich drum.
Lenny und seine Familie glücklich zu hören, während ich hier festsitze, eingesperrt wie ein Hund. Jede Minute, die ich hier drin bleibe, werde ich immer wütender, weil ich in Isolation bin. Du bekommst so was wie PTSD. Ist Mist.
Ian hatte Zeit zum Nachdenken. Aber je mehr Stunden vergingen, desto mehr machte Lennys Zeit mit seiner Familie Ian nur noch wütender.
Ian, deine Zeit ist um.
Ich habe dir einen Spitznamen gegeben, während ich da drin war. Ja? Und wie lautet er? Du bist Lenny der Berüchtigte.
Es ist auch ein bisschen seine Schuld, dass wir bestraft werden.
Du hast meine Bücher verpetzt. Schau hier. Die haben alles weggeräumt. Du kommst her und machst die Regeln, warum? Ich bin ein bisschen sauer! Ich war eingesperrt. Du hast gutes Zeug gegessen. Und ich? Nichts, Bruder.
Du hast dich freiwillig gemeldet, warum beschwerst du dich?
Du hast mich verraten, indem du sagtest, der Schmuggel sei meine Idee gewesen. Alles ist aufgezeichnet! Ich sage nur, wir hätten zusammenhalten können.
Du hast verpetzt… Ich habe nicht verpetzt. Die wussten nicht, dass es unter dem Bett war. Die haben die Aufnahmen! Und ich bin in Isolation gelandet… Die haben die Videos! Nicht von unter dem Bett.
Hörst du mir zu, oder willst du nur deine Gefühle loswerden… Ich habe mich für das Team geopfert.
Ich sage nur eins: Pass auf, was du sagst. Ich sage nur das. Okay. Du hast deine Entscheidungen getroffen, ich treffe meine. So ist das, verstehst du? So ist das. Du hast verpetzt.
Ian ist heute definitiv etwas schlechter gelaunt. Ich konnte meine Familie sehen, Ian nicht. Das hat definitiv die Stimmung verändert. Er wollte kein Schach oder Basketball spielen.
Lenny und ich reden viel weniger. Er hat seine Routine, ich habe meine und es gibt eigentlich nicht viel zu sagen.
Trotz allem konnte Lenny nicht aufhören, sich um seinen Freund zu sorgen.
Geht’s dir gut? Ich bin deprimiert. Was ist los? Ich bin bereit, nach Hause zu gehen. Ich habe genug.
Auch wenn er erst bei der Hälfte der Challenge war, war Ian bereit aufzugeben.
Oh Mann. Ich kann es kaum erwarten, nach Hause zu gehen. Ich will einfach nur nach Hause. Ich kann nicht mehr.
Lenny muss einen Weg finden, ihre Freundschaft wiederzubeleben. Denn sie können gehen, wann sie wollen, und wenn Ian geht, verlieren beide.
Meine Herren! Guten Morgen, Jimmy. Guten Morgen!
Ich habe gute Nachrichten für euch. Das Angebot für Tag 60, etwas, das euch helfen wird, euch wieder anzunähern. Hey, Chandler! Bring es rein! Da haben wir’s.
Ein Fernseher. Schau mal.
Ich weiß, dass dieser Fernseher alt ist, aber ihr seid im Gefängnis. Und ihr könnt diese Filme in den nächsten 40 Tagen sehen.
Seid ihr in den 50ern geboren, mit diesen Filmen? Wollt ihr sie nicht sehen? Sind Brettspiele inbegriffen? Natürlich.
Ihr könnt das alles haben für eine Stunde am Tag für den bescheidenen Preis von 30.000 $.
Dieser Mann dreht durch. Ich weiß nicht, klingt verlockend. Okay. Eine Stunde am Tag? Genau, für 40 Stunden Unterhaltung.
Jimmy, wir schaffen nicht mal einen Film in einer Stunde. Ihr schaut eine Stunde, dann nehmen wir ihn weg und am nächsten Tag schaut ihr die nächste Stunde.
Diese Filme sind nicht mein Ding. Das ist ein schlechter Deal. Auf keinen Fall. Nein? Nein.
Ich dachte, euch sei langweilig. Kein Problem. Chandler, bring ihn weg.
Mann. Warte, Chandler. Durchsuch ihn. Ich habe nichts gemacht. Los. Oh Gott. In der Unterhose?
Und er will Mitleid nach dem letzten Mal, als er die Regeln gebrochen hat. Bring sie weg, bevor er noch mehr stiehlt.
Leb wohl, Fernseher, leb wohl, Videorekorder, leb wohl, Titanic!
Ian war nicht zufrieden mit den Angeboten, und Lenny war besorgt, dass Ian gehen würde.
Ich habe das Gefühl, ich werde alle 10 Tage schlecht behandelt. Keine Familie, keine Anrufe. Es ist entmutigend, ehrlich gesagt.
Ich habe deutlich gespürt, dass ich weniger Geduld hatte. Es fängt an, mich zu nerven. Er beschwert sich ständig.
Es fühlt sich an, als wäre ich wieder betrogen worden. Ich will hier nicht mehr sein.
Ich fange an zu befürchten, dass er aufgibt.
Ich will nach Hause.
Ich will nach Hause, sagt er… Ich denke nur daran, wie er mich reingelegt hat. Er hat mich in der letzten Challenge reingelegt. Er hat mich reingelegt!
Warum hält er nicht einfach den Mund?
Da ich das größte Angebot für Tag 80 hatte, habe ich beschlossen, ihnen an Tag 70 nichts zu geben, damit sie die Dinge selbst regeln.
Wenn du mittendrin bist, wenn du im Bauch der Bestie bist, ist es hart. Die letzten Wochen waren traurig und deprimierend. Du kannst nur lesen, trainieren, Schach spielen. Es ist mental anstrengend.
Ich will weg.
Einer dieser Tage, hm?
Ian hat das Gefühl, er will nach Hause. Es wird ein harter Weg. Man muss ihn motivieren.
Da die Teilnehmer jederzeit gehen können, war Lenny besorgt, dass Ian früher geht und sie beide dadurch das verdiente Geld verlieren.
– Wie spät ist es? – Zeit, dass du dir eine Uhr kaufst!
Ich wollte Schach spielen, aber setze mich wieder hin.
Er heißt Leonard, alias der Spion-Häftling.
Du hast dich selbst verpetzt.
Er lacht über seine Witze. Hey, wir haben den Spion-Häftling!
Der wahre Häftling bist du.
Es war klar, dass Ian manche Dinge nicht loslassen konnte.
Hier durfte es nur einen Besuch geben, und nur Lenny hatte ihn.
Fest entschlossen weiterzumachen, wusste Lenny, dass er Ian aufmuntern musste, um es bis zum Ende zu schaffen.
Das Leben ist schön!
Nein, es macht mich nur unglücklich.
Aber es wurde nur schlimmer.
Ich glaube nicht, dass es mir schwerfallen würde, früher zu gehen.
Hier mit Ian zu sein und ständig Negativität zu hören, macht mich frustriert.
Wenn sie mir anbieten, weniger Geld zu nehmen, nehme ich es.
– Um zu gehen? – Ja, sofort.
An diesem Punkt, mit nur noch 20 Tagen übrig, schien es, als würden sie scheitern, also kam mir eine Idee. Das nächste Angebot war eine Gelegenheit, ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Oder der letzte Faktor, der das Ende dieses Videos bedeuten würde.
Oh, Mama.
– Oh, was haben wir denn hier? – Was zum …
Vor euch steht ein 900-Kilo-Felsbrocken. Darin befindet sich ein Schlüssel, der eine Kiste mit 100.000 Dollar öffnet. Wenn ihr dieses Geld wollt, habt ihr eine Stunde am Tag für die nächsten 10 Tage Zeit, den Fels zu zerbrechen und den Schlüssel zu holen.
Wenn ihr dieses Risiko annehmt, gebt ihr mir sofort die 50.000 Dollar. Aber wenn ihr es schafft, gebe ich euch 100.000. Wenn ihr diesen Versuch wagen wollt, müsst ihr zusammenarbeiten. Ich überlasse euch die Entscheidung.
Wir müssen einfach loslegen. Ian, ich weiß, du magst keine harte Arbeit, aber du musst dich anstrengen.
– Schaffen wir es überhaupt, ihn zu zerstören? – Das wird schon!
Wir müssen … Einfach … Es wird gut gehen.
Das ist unmöglich, Lenny! Das klingt nach einem Hochrisiko-Überfall.
Denkt ihr, ihr habt das Zeug, diese Herausforderung zu meistern?
Wir können das schaffen.
– Wirklich? – Absolut.
Gut! Ihr habt es so gewollt. Leute, nehmt die 50.000 Dollar.
– Immer mit der Ruhe, wir holen sie uns zurück. – Sie sind weg!
Mach langsam.
Häftlinge, eure erste Stunde beginnt jetzt.
Die ganze erste Stunde haben sie ununterbrochen gehämmert.
Das ist hart!
Ich glaube, wir haben 50.000 Dollar verloren.
Ich hasse alles!
Wir haben 9 Stunden, um diesen Fels zu knacken.
Aber trotz der wenigen Fortschritte haben sie am nächsten Tag sofort weitergemacht.
Wir müssen Gas geben, keine Zeit zum Spielen. Jede Minute zählt. Weiter so!
Und obwohl es erst die zweite Stunde mit dem Fels war, übernahm Ian bereits mehr die Rolle eines Motivators.
Los, Lenny! So ist’s richtig, Lenny! Gib alles, was du hast, Lenny!
Und Ian saß den ganzen vierten Tag auf der Bank und schaute zu.
Meine Güte. Was für ein enttäuschender Tag. Ich weiß nur, dass ich erschöpft bin.
Ja, ich bin fertig.
Wir müssen ein Team sein.
Ian muss gemerkt haben, dass Lenny enttäuscht war, denn am nächsten Morgen änderte er völlig seine Herangehensweise.
Los geht’s! Komm schon, Kumpel!
Und als Lenny aufgab, sprang Ian ein.
Ich versuche es, damit wir zum Schlüssel kommen.
Jetzt waren sie zu zweit gegen den Fels.
Der Junge arbeitet hart!
Wir haben einen richtigen Meißel. Wir machen große Fortschritte, da sind riesige Risse. Da! Wir sind dran! Er geht auf!
Jetzt haben wir Hoffnung!
Während sie den Hammer schwingen, erzähle ich euch von den neuen MrBeast Lab Hybrids. Diese Reagenzgläser sind schon im Verkauf. Darin sind zufällige Teile, die ihr nach Belieben kombinieren könnt, um ein einzigartiges Experiment zu erschaffen.
Man nennt mich den Felszerstörer!
Um sie noch cooler zu machen, haben wir eine Zeichentrickserie erstellt … Viele der Charaktere, die ihr erstellt, werdet ihr dann in der Serie im Oktober sehen.
– Wir haben 18 Minuten! – Gleich ist es so weit!
Wer Spielzeug verkauft, verkauft Hybrids. Sammelt einzigartige Teile und baut euch ein eigenes Biest, das nur ihr habt. Panthar, sollten sie sie kaufen?
Mal sehen, ob sie den Fels knacken.
Und auch wenn sie zusammenarbeiteten, eine Stunde pro Tag für 10 Tage ist wirklich wenig.
Häftlinge, eure sechste Stunde ist vorbei.
Eins für den Fels, null für die Häftlinge heute.
– Wir haben keinen Fortschritt gemacht. – Null.
Wir brauchen etwas, das uns hilft, den Schlüssel zu holen und die 100.000 Dollar zu bekommen.
Jeden Tag schlugen sie hunderte Male, doch der Fels gab nicht nach.
Nach all den Anstrengungen kein nennenswerter Fortschritt. Vielleicht schaffen wir es nicht.
Wenn wir die 50.000 verlieren, höre ich auf.
Ian erkannte, dass Kraft nicht reicht. Man braucht Wissen.
Es muss hier eine Antwort geben. Oh, ein Buch über Steine.
Ich habe die Seiten herausgerissen, die zu unserer Aufgabe passen. Hier steht, man braucht einen Hebel.
Passt der da drunter?
– Oh, ja. – Drück ihn nach drüben.
Ich könnte sogar Gewichte drauflegen … Er bewegt sich nicht …
Aber sie konnten ihn immer noch nicht mal ankratzen.
Was für eine Plackerei. Ich kann dich nicht mehr ertragen, Fels! Ich hab genug.
Der Fels war zu schwer zum Anheben. Also, zwei Tage vor dem Ende kehrte Ian zum Buch zurück, um Antworten zu finden.
Hier ist ein weiteres Bild, das ich finden konnte. Wir müssen den Meißel an einer Schwachstelle des Felsens ansetzen. Das scheint die Schwachstelle zu sein.
Er bricht auf! Schau! Er spaltet sich, Lenny!
Der Fels ist in zwei Hälften zerbrochen. Leute, wir könnten heute wirklich 100.000 Dollar bekommen!
Er bewegt sich nicht.
Gefangene, eure neunte Stunde ist vorbei.
Wir hatten einen guten Rhythmus, aber die Zeit ist abgelaufen. Wir sind fast am Ende. Morgen ist der letzte Tag.
Wir sind fast am Ende. Morgen ist der letzte Tag.
Dieser Fels meint es ernst! Ja, allerdings. Viel härter, als ich dachte. An diesem Punkt ist es fünfzig-fünfzig, ob wir es schaffen.
Ich bin bereit. Gefangene, der Hofgang beginnt. An die Arbeit! Es ist Zerstörungszeit. Dieser Fels wird fallen, meine Damen und Herren! Eure letzte Stunde beginnt jetzt.
Weiterdrücken. Ich bin dran. Gehen wir tiefer. Das ist ein richtig dicker Brocken. Holen wir ihn hier raus!
Schau! Haben wir den Schlüssel? Er ist hier! Ja! Der Schlüssel muss hier sein!
Euch bleiben 30 Minuten. Wir müssen uns beeilen! Dieser Beton ist das Einzige zwischen uns und den 100.000 Dollar! Euch bleiben 15 Minuten. Euch bleiben 10 Minuten.
Oh Gott, der Schlüssel ist raus! Oh, Baby! Hunderttausend Dollar direkt da! Nimm sie!
Die 100.000 Dollar gehören offiziell euch! Ja! Wir haben es geschafft! Los geht’s! Hunderttausend, Baby! Polizist und Verbrecher! Ja, geil. Für immer.
Seid ihr bereit zu hören, was die Herausforderung am Tag 90 ist? Ja! Ja!
Was ich euch gleich anbieten werde, ist eigentlich … nichts. Denn an Tag 99 haben wir etwas sehr Brutales für euch geplant. Wir sehen uns dann.
Wow. Was passiert an Tag 99?
Das ganze Video über blieb Ian seiner Vergangenheit als Häftling treu.
Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man Bücher stiehlt.
An Tag 99 wird er die Chance haben, den gesamten Jackpot zu stehlen.
Heute ist Tag 91. Aber vor allem ist es der Geburtstag meines Freundes Ian.
Ich bin mit einer schönen Überraschung von meinem Zellengenossen aufgewacht. Er ist wirklich ein guter Mann. Ich kann es nicht glauben, das ist mein dritter Geburtstag im Gefängnis, aber wenigstens habe ich einen guten Mitbewohner.
Selbst nach über 90 Tagen hätten sie nie gedacht, dass die letzten Tage die härtesten der gesamten 100 Tage Strafe sein würden.
Ich gehe es langsam an, suche neue Wege, um die Zeit zu vertreiben. Es gibt nichts mehr zu tun.
Du hast Zugang zur Bibliothek. Die Bibliothek leerzuräumen, wäre ein Zeitvertreib. Wenn ich den Computer rausholen würde, wäre das urkomisch. Das wäre verrückt!
Und ehrlich gesagt, kann ich es ihnen nicht verübeln, denn in diesem Gefängnis verlängert Ärger machen die Strafe nicht.
Morgen stehe ich früh auf und hole ihn. Operation Computer startet! Du bist verrückt! Wir sind drin! Geschafft. Gute Arbeit. Wir sind im Geschäft, Baby! Wir haben was Neues zu tun!
Normalerweise würde ich sie bestrafen, aber da Tag 99 näher rückt, warte ich bis dahin.
Bringen wir ihn rein, um ihn als Stuhl zu benutzen? Für den Computer! Schön! Da bitte. Direktor Jimmy, wir rächen uns diese Woche. Zwei Brüder nebeneinander sitzend. Ciao, Freund.
Es ist poetisch, dass während des ganzen Videos die Sache, die einen Polizisten und einen Verbrecher verbunden hat, Stehlen war.
Ich mag es zu sehen, wie Lenny der dunklen Seite nachgibt. Jetzt ermutigt er mich sogar, die Regeln zu brechen.
Heute verlängern wir den Hofgang. Die Zeit ist abgelaufen. Bitte, kommt herein. Ein weiterer Sieg für die Insassen. Du bist ein Schurke.
Ich habe mich daran gewöhnt, ich fühle mich wohl. Als Polizist bin ich froh über diese Erfahrung, um zu verstehen, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite der Gitter zu sein. Ich habe keine Reue.
Aber was keiner von uns beiden weiß, ist, dass ich die Beziehung, die in diesen 99 Tagen aufgebaut wurde, auf eine harte Probe stellen werde.
Jungs, Jungs, Jungs. Gut, gut, gut. Vor 99 Tagen wart ihr Fremde. Werdet ihr draußen Freunde sein? Oh, ja. Wir sind sehr eng verbunden.
Mal sehen, ob diese letzte Herausforderung die Dinge ändern wird. Oh Mann. Schon wieder.
In diesem Video haben wir gesehen, wie sich zwei Menschen mit völlig unterschiedlichen Lebenswegen verbunden haben. Ihr hattet viele Höhen und Tiefen und alles läuft auf diesen letzten Tag hinaus.
Wow. Und deshalb werde ich euch für die nächsten 24 Stunden in zwei getrennte Isolationszellen stecken.
Direktor Jim … Zweimal in Isolation?
Aber diesmal gibt es eine Wendung: In jeder Zelle gibt es einen Knopf. Wenn einer von euch ihn drückt, bevor die 24 Stunden ablaufen, verlässt er sofort die Zelle und geht weg mit dem gesamten Preisgeld von 480.000 Dollar, und stiehlt so das ganze Geld vom anderen Insassen.
Das ist fies.
Ich glaube nicht, dass du es tun würdest, aber musst du dich fragen: Wird er es tun? Genau wie er die Bücher, die Filme gestohlen hat … Und wenn ja, solltest du sie ihm vorher wegnehmen?
Er hat so sehr über die Isolation geweint, als es um den Familienbesuch ging, und gesagt: „Da drinnen gehe ich nicht mehr hin, nicht mal für Geld.“ Jetzt zahle ich dir 480.000 Dollar, damit du hier rausgehst.
Ja, das ist ein sehr verlockendes Angebot. Denke ich. Ich glaube, er wird es tun. Meinst du? Ja. Ich würde den Knopf vor ihm drücken.
Okay. Brauchst du etwas? Freiheit? Einfach den Knopf drücken.
Okay, die 24 Stunden haben begonnen. Und eine letzte Sache. Ihr werdet nicht wissen, ob der andere raus ist, bis der Timer auf null geht.
Das ist mies, Freund. Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee war, einem Verbrecher mit einem roten Knopf, der ihm 480.000 Dollar geben kann, zu vertrauen. Für jemanden, der wegen Betrugs drin ist, ist das eine Versuchung, oder? Ich fürchte, Ian kann nicht widerstehen. Wie soll ich wissen, ob ich vertrauen kann, bei so viel Einsatz?
Sie haben alles Mögliche durchgemacht, es scheint unmöglich, dass sie sich verraten. Aber ich habe so viel Zeit in Isolation verbracht und lange allein zu sein, lässt dich die Dinge anders sehen. Jemand wird ihn drücken.
Das ist mein erstes Mal in Isolation. Für Ian ist es das zweite Mal. Er hat Angst vor engen Räumen.
Ich mag es nicht, in engen und abgeschlossenen Räumen wie diesem zu sein. Das ist nichts für mich.
Denk daran: Du kannst jederzeit rausgehen. Einfach diesen Knopf drücken.
Ehrlich gesagt möchte ich diesen Timer nicht sehen, weil er mich nervös macht. Also nehme ich einen dieser Beutel und lege ihn darüber. Ich muss ihn nicht vor Augen haben.
Aber je länger sie in der Zelle blieben, desto mehr dachten sie daran, was sie mit der Hälfte des Geldes des anderen tun würden.
Wenn ich diesen roten Knopf dort drücke,
könnte ich alle meine Schulden auf einmal bezahlen. Ich schuldete eine halbe Million, als ich rauskam. Ich könnte alles mit einer einzigen Handlung regeln.
Es gibt viele Dinge, die ich mit 480.000 Dollar machen könnte. Bildung für meine Kinder, ein neues Auto für mich und meine Frau, vielleicht ein weiteres Haus, alles mit nur einem Druck.
Ich drücke den Knopf, nehme die 480.000 Dollar und bezahle alle meine Schulden, während ich Lenny übers Ohr haue? Vielleicht ja.
Und je mehr Ian über das Geld nachdachte, desto mehr war er überzeugt, es mehr zu verdienen.
Ich denke, ich habe schlimmere Zeiten durchgemacht als Lenny in diesen 100 Tagen. Vor allem, weil ich keinen Besuch von meiner Familie hatte. Warum habe ich doppelt so viel Zeit in Isolation verbracht wie er? Das ergibt keinen Sinn.
Wenn er rausgehen würde, wäre das verheerend. Ich habe genauso hart gearbeitet wie er. Wenn er keine 24 Stunden durchhält, bedeutet das, dass sein Verbrechergeist derselbe geblieben ist. Ich wurde schon zu oft übers Ohr gehauen. Ich habe genug.
Gute Nacht.
Ich hoffe, Ian ist noch da, wenn das alles vorbei ist.
Hundert Tage. Alles hängt von den letzten 24 Stunden ab.
Wenn du in Isolation bist, komm bitte ins Zentrum. Ich wiederhole: Wenn du in Isolation bist, komm bitte ins Zentrum.
Derzeit gibt es schwarze Zelte, die die beiden Bereiche des Gefängnisses trennen. Wenn ihr beide dort seid, werdet ihr den Preis gleichmäßig teilen. Aber wenn nur einer von euch da ist … dann habt ihr 100 Tage im Gefängnis umsonst verbracht.
Drei … zwei … eins … Runter mit den Zelten!
Boom! Sie haben sich nicht verraten.
Mein Bruder!
Hier sind deine 240.000 Dollar …
Er hat ein paar fallen lassen.
Und zum Feiern sind eure Familien hier! Ihr seid freie Männer! Hoffentlich landet ihr nie wieder im Knast!
Aktiviert die Benachrichtigungen. Wir laden alle zwei Samstage ein Video hoch. Seht sie euch an, sie sind überglücklich. Ich habe dieses Video geliebt.
Wir sammeln immer noch Spenden für Team Water. Eine Spende von einem Dollar gibt im Schnitt jemandem ein Jahr lang sauberes Trinkwasser.
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