2.000 erste Schritte: Ein Video über Prothesen, Kosten und eine Versorgungslücke
MrBeast ミスタービーストDas Video beginnt mit einem klaren Ziel: Das Team will 2.000 Menschen helfen, wieder zu laufen. Laufen sei für die meisten selbstverständlich, für Millionen Amputierte weltweit aber kein Luxus, den sie haben, heißt es zum Auftakt. Die Moderation kündigt an, dies sei anders als alles, was der Kanal bisher gemacht habe. Neben den einzelnen Momenten, in denen Menschen ihre ersten Schritte machen, geht es vor allem um eine Frage, die am Ende offen bleibt: Warum hängt die Versorgung mit Prothesen so oft davon ab, ob zufällig jemand von außen einspringt?
Erste Begegnungen: Stephanie, Colleen und weitere Betroffene
Zu Beginn kommen mehrere Betroffene kurz zu Wort. Eine Person berichtet, sich 2020 bei einem Unfall beide Knöchel zertrümmert zu haben. Über eine andere heißt es, die Ärzte hätten bei der ersten Erkrankung nicht damit gerechnet, dass sie ein weiteres Jahr überleben würde. Eine dritte Person erzählt, mit 17 einen Autounfall gehabt und so die Füße verloren zu haben.
Den Anfang macht Stephanie. Sie ist nervös und erzählt, seit 2009 nicht mehr alleine gelaufen zu sein, also seit fast 15 Jahren. Sie bekommt ein neues Bein, sagt beim Anziehen, es fühle sich „wunderbar“ an und passe gut, und steht zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder selbstständig. Ihr Vater ist dabei. Er sagt, er sei froh, dass sie nun tun könne, was sie möchte, und „kein Gefangener mehr“ sein müsse. Die beiden können sich nun auf Augenhöhe ansehen und tanzen, was sie im Video dann auch tun.
Danach wird Colleen versorgt, die seit sieben Monaten nicht mehr gehen konnte. Sie beschreibt es als „unglaublich“, noch eine Chance zu bekommen. Kurz erwähnt werden außerdem David, Adrian, Linda und Kharid, denen ebenfalls geholfen wurde. Die Moderation betont, dass das ohne die Unterstützung von Fachleuten nicht möglich gewesen wäre.
Was eine Prothese kostet und warum das ein Problem ist
Auf die Frage, was eine solche Prothese typischerweise kostet, nennt eine Fachperson eine Spanne von 5.000 bis 50.000 (im späteren Verlauf als Dollar beziffert). Laut der Moderation konnten sich die meisten Menschen im Video keine Versicherung leisten oder waren nicht ausreichend abgesichert. Ohne die Hilfe hätten sie vielleicht nie wieder laufen können.
Die Frage, was man tut, wenn die Versicherung nicht zahlt, beantwortet ein Betroffener so: Man hoffe, sammle Spenden und bete, dass jemand wie das Team vorbeikomme. Ein anderer Betroffener schätzt, dass er etwa zehn Jahre gebraucht hätte, um sich die Prothese selbst zu finanzieren. Die Moderation reagiert ungläubig, nennt das „offensichtlich nicht in Ordnung“ und lässt durch einen Teamkollegen, Chandler, 10.000 Dollar überreichen. Der Mann sagt, er sei mit einem Bein gekommen und gehe nun mit zwei Beinen und einem Koffer voller Geld. Er nennt es den besten Tag seines Lebens. Die Prothese fühle sich „so echt“ an, „wie ein Teil von mir“.
Alltag ohne Gehfähigkeit: Greg
Eine Erkenntnis aus dem Prozess formuliert die Moderation so: Wer die Fähigkeit zu laufen verliert, verliert auch die Fähigkeit, die grundlegendsten Dinge des Lebens zu tun. Greg beschreibt, dass alles doppelt so anstrengend sei wie früher. Er habe früher ständig mit der Familie Tennis gespielt, wäre inzwischen aber schon froh, einfach stehen und abwaschen zu können. Mit dem neuen Bein steht er sofort auf und sagt, das Gefühl „zaubert ein Lächeln ins Gesicht“.
Travis und die Hochzeit seiner Tochter
Bei Travis geht es um einen konkreten Anlass, den er nicht im Sitzen erleben will: Seine Tochter plant ihre Hochzeit, seit sie drei oder vier Jahre alt war, und hat immer davon geträumt, dass ihr Vater sie zum Altar führt. Travis erzählt, er sei früher sechs bis sieben Tage pro Woche gelaufen, wenn ihm langweilig war. Mit 17 hatte er einen Autounfall, bekam eine Osteomyelitis und verlor so beide Füße. Auf die Frage, wie lange er nicht mehr normal gelaufen sei, sagt er, er wisse nicht mehr, was normal sei.
Er erhält ein rechtes und ein linkes Bein und läuft schnell sicher. Die Moderation merkt an, er laufe besser als manche Menschen mit nur einem Bein. Am Ende geht er sogar ohne sich festzuhalten. Er sagt, er werde damit sicher wieder laufen, und kündigt an, seine Tochter nicht nur zum Altar zu führen, sondern auch den Vater-Tochter-Tanz zu machen.
Außerdem hatte das Team den zukünftigen Ehemann vorab gefragt, wie viel die Hochzeit kostet. Der genaue Betrag steht auf einem Rollstuhl, und das Team übernimmt die gesamten Kosten. Auf die scherzhafte Frage, ob sie eingeladen seien, sagt die Familie ja.
Guatemala: Das Range of Motion Project und recycelte Komponenten
Die Moderation weist darauf hin, dass zwar alle Prothesen im Video bezahlt werden, das aber nicht immer so sein wird. Wenn 5.000 bis 50.000 Dollar schon für die meisten Menschen zu teuer seien, sei dieser Preis in Entwicklungsländern noch schwerer zu stemmen. Deshalb reist das Team nach Guatemala zu David, der das Range of Motion Project (ROMP) gegründet hat, um den Mangel an Prothesen für Bedürftige anzugehen.
David erklärt, Prothesen würden für arme Menschen oft dadurch zugänglich gemacht, dass man ihnen schlechte Technik gibt. Der hohe Preis komme durch sehr teure Technologien zustande. Laut dem Video hat David einen einfachen Weg gefunden, Qualität zu einem Zehntel der Kosten zu erreichen: ein weltweites Lager recycelter Komponenten. Alles im gezeigten Raum stammt aus anderen Prothesen, ein Großteil davon ist laut David noch funktionsfähig. Zuschauer werden aufgefordert, nicht mehr benötigte Prothesen über eine Website zu spenden. Nach Darstellung der Moderation kann ROMP so günstig arbeiten, dass auch den Ärmsten weltweit geholfen werden kann, und das Team selbst kann dadurch noch mehr Menschen in Guatemala helfen.
Die gezeigten Ergebnisse reichen von Motorradfahren und Fußballspielen bis zu kleinen Alltagsfreuden. Eine Person sagt, das Erste, was sie tun wolle, sei mit der Familie spazieren gehen; es sei, als habe sie ihr Leben zurückbekommen. Auch ein Kind gewinnt seine Selbstständigkeit zurück. Die Moderation fasst zusammen, dass ein neues Glied in jedem Lebensabschnitt alles bedeuten könne.
Patienten, die nicht zur Klinik kommen können
Ein weiteres Problem ist die Erreichbarkeit. David beschreibt Guatemala als bergiges, schwer zugängliches Land mit Flüssen und Dschungel, die Patienten durchqueren müssen. Nicht gehen zu können bedeute daher, im eigenen Haus gefangen zu sein. Deshalb muss David manchmal Patienten zu Hause besuchen. Wie sich herausstellt, hat ROMP dafür jedoch keinen Truck. Laut Video fließt ein Großteil der Ressourcen in Personal und Prothesen, sodass für ein zuverlässiges Fahrzeug kein Geld bleibt.
In Absprache mit seinem Team, aber ohne Davids Wissen, steht daraufhin ein neuer, mit ROMP beschrifteter Truck im Wert von 65.000 Dollar bereit, ausgestattet für schwieriges Gelände. Er wird sofort für eine Fahrt genutzt, um Beine zu verteilen. Je weiter es aus Guatemala-Stadt hinausgeht, desto deutlicher wird laut Moderation, dass David nicht übertrieben hat. Ziel ist ein Haus im Dschungel an der Flanke eines Vulkans. Mit einem normalen Auto hätte man diese Straße nicht befahren können, heißt es.
Dort lebt Kevin, der vor 24 Jahren bei einem Unfall schwer verbrannt wurde und beide Beine verlor. Das Gelände ist so unwegsam, dass ihn jemand im Rollstuhl schieben muss. Mit den neuen Prothesen läuft er den Vulkanhang hinunter zu seiner Mutter. Er sagt, viele hätten mit Problemen zu kämpfen, und er danke Gott, dass sich ihre Wege gekreuzt hätten. Kevin war laut Video die 71. Person, der das Team wieder zum Laufen verholfen hat.
Ecuador: Kelly, Eduardo und die Bergwanderung
Gemeinsam mit David geht es weiter nach Ecuador. Kelly ist sechs Tage aus Bolivien angereist, ohne zu wissen, ob sie überhaupt eine Prothese bekommt. Sie habe ihr Land noch nie verlassen und es trotzdem riskiert. Die Moderation sagt dazu, genau deshalb mache man dieses Video. Nach zwei Jahren ohne Gehen macht Kelly ihre ersten Schritte und fragt sofort, ob sie tanzen könne, und zwar mit dem Moderator. Der sagt, er wisse nicht, was er tue, tanzt aber mit. Kelly sagt, es fühle sich „echt“ an.
Der fünfjährige Eduardo hat seit Monaten nicht laufen können. Laut seiner Mutter musste er sich oft auf dem Boden fortziehen und schämte sich sogar dafür, kein Bein zu haben. Er küsst seine neue Prothese. Außerdem werden ein Mädchen, das seit über einem Jahr nicht gelaufen ist, und Fede versorgt. Fede bekommt eine kostenlose Prothese, nennt sie einen „Segen“ und beschreibt das Laufen als „riesiges Glücksgefühl“. Die Moderation nennt dieses Video ihr Lieblingsvideo.
In Ecuador wurden laut Video 50 Amputierte unterstützt. David hat dort ein Ritual: Mit neu versorgten Patienten besteigt er einen Berg, um die Prothesen einzulaufen. Seine Begründung: Wer diesen Berg schaffe, schaffe auch den Alltag. Er meint, wer mit einer Behinderung einen neuen Gipfel erreiche, spüre vielleicht, dass alles andere auch möglich sei. Die Moderation gibt zu, den Sinn der Wanderung anfangs nicht ganz verstanden zu haben, findet den Aufstieg selbst „ziemlich schwierig“ und staunt über einen Mann, der vom Nichtlaufen direkt zur Bergwanderung übergeht. Oben sagt die Moderation, sie habe Ausdauer und Ehrgeiz wie bei diesen Amputierten noch nie gesehen; bei der Reise gehe es darum, niemals aufzugeben.
Kenia und weitere Stationen
In Kenia geht es um Kinder, die ihre Beine noch haben, sie aber ohne teure Operationen nicht nutzen können. Das Team bezahlt die Eingriffe. Manche Kinder waren laut Video vor der Operation noch nie gelaufen. Ein Kind erzählt, es sei beim Laufen oft gestürzt, ohne zu wissen warum, sei von Mitschülern ausgelacht worden und habe deshalb manchmal nicht zur Schule gehen können. Jetzt könne es wie andere Menschen laufen. In der Klinik richtet das Team zusätzlich einen neuen Spielraum ein.
Danach zieht das Video das Tempo an: Das Team reist durch Afrika und weiter auf die Philippinen, nach Kambodscha und nach Sri Lanka. Die Betroffenen kommen nur noch kurz zu Wort. Eine Person sagt, ihre Familie, ihr finanzieller Status und alles, was sie kenne, werde sich verändern. Andere sprechen von einer zweiten Chance und davon, sich wieder lebendig zu fühlen. Am Ende hat das Team nach eigener Darstellung 2.000 erste Schritte miterlebt.
Die Hochzeit
Zum Abschluss besucht das Team die Hochzeit von Travis' Tochter und witzelt, was seltsamer sei: auf der Hochzeit von Leuten zu sein, die man vor 24 Stunden kennengelernt hat, oder Nolans Hemd. Travis führt seine Tochter mit den neuen Beinen zum Altar, das Paar wird als Herr und Frau Anderson vorgestellt. Travis sagt, das sei einfach unglaublich gewesen. Die Moderation sagt, dieser Moment habe sie darüber nachdenken lassen, wie viele Leben durch das Video verändert worden seien.
Ein ungewöhnlicher Schluss: Kritik an der Versorgungslage
Am Ende wendet sich die Moderation direkt an das Publikum und will das Video anders beenden als sonst. Einige der Menschen im Video hätten eine Versicherung gehabt und seien trotzdem abgelehnt worden, andere seien versichert gewesen, aber nicht ausreichend. Dass ihre einzige Hoffnung auf eine Prothese, mit der sie wieder laufen und einen Job finden können, ein einspringender YouTuber sei, nennt die Moderation „absurd“.
Eine Lösung bietet das Video nicht an. Die Moderation sagt ausdrücklich, sie wisse nicht, was die Lösung sei. Sie wolle das Problem aber ansprechen, damit die rund 100 Millionen Zuschauer davon inspiriert werden können, denn was sie beim Dreh gesehen habe, sei „einfach nicht in Ordnung“.
In diesem Video werden wir 2000 Menschen helfen, wieder zu laufen!
Das Video, das du gleich siehst, ist anders als alles, was wir je gemacht haben. Laufen ist etwas, das die meisten von uns jeden Tag für selbstverständlich halten, aber für Millionen von Amputierten auf der ganzen Welt ist das kein Luxus, den sie haben. Doch in diesem Video wird sich das für 2000 Menschen ändern.
Ich hatte 2020 einen Unfall, bei dem ich mir beide Knöchel zertrümmert habe.
Als er das erste Mal krank wurde, dachten die Ärzte, dass er kein weiteres Jahr überleben würde.
Ich hatte einen Autounfall, als ich 17 war. So habe ich meine Füße verloren.
Und um loszulegen, werden wir Stephanie helfen.
Hallo! Wie geht's? Gut. Wir sind so aufgeregt, dass du hier bist.
Ich bin so nervös.
Wie lange ist es her, seit du das letzte Mal allein laufen konntest? Ich bin seit 2009 nicht mehr alleine gelaufen. Fast 15 Jahre, seit du das letzte Mal alleine laufen konntest. Ja.
Wir haben vielleicht etwas, das das ändern könnte. Das ist dein neues Bein. Hier, bitte. Danke.
Was denkst du? Oh mein Gott! Ich liebe es. Bist du bereit, es auszuprobieren? Das bin ich. Lass es uns anziehen.
Was denkst du? Es fühlt sich wunderbar an. Bist du bereit, aufzustehen?
Zum ersten Mal seit 15 Jahren geht Stephanie tatsächlich.
Es passt wunderbar. Das ist mein Vater.
Erwärmt es dein Herz, sie wieder gehen zu sehen? Ja. Sehr sogar. Ich bin einfach froh, dass sie jetzt das tun kann, was sie möchte. Kein Gefangener mehr sein.
Ihr könnt euch jetzt in die Augen sehen. Wir können tanzen.
Und genau das haben sie getan.
Es war so schön, Stephanie und ihrer Familie helfen zu können. Also haben wir dasselbe für Colleen getan.
Es ist sieben Monate her, dass du gehen konntest. Ich bin bereit. Lass uns loslegen.
Es ist unglaublich, noch eine Chance zu haben.
Und wir haben David, Adrian, Linda und Kharid geholfen. Aber ehrlich gesagt, hätten wir das nicht ohne die Hilfe einiger unglaublicher Menschen geschafft.
Wir haben Gliedmaßen ersetzt, die Menschen verloren haben.
Was kostet es typischerweise, wenn jemand so eine Prothese bekommt? Zwischen 5.000 und 50.000.
Es klingt verrückt, aber die meisten Menschen in diesem Video können sich keine Versicherung leisten oder hatten keinen ausreichenden Schutz, was bedeutet, dass sie ohne uns vielleicht nie wieder hätten laufen können.
Und wenn die Versicherung das nicht abdeckt, was macht man dann? Man hofft, sammelt Spenden und betet, dass jemand wie ihr vorbeikommt.
Das würde bei mir etwa zehn Jahre dauern. Moment, das auf eigene Faust zu kaufen, hätte zehn Jahre gedauert? Ja. Das ist… Chandler!
Offensichtlich ist das nicht in Ordnung. Also schicken wir dich mit 10.000 Dollar nach Hause.
Das ist ein Tag in meinem Leben, den ich nie vergessen werde. Kein Problem.
Du bist mit einem Bein gekommen, und gehst jetzt mit zwei Beinen und einem Koffer voller Geld. Bester Tag meines Lebens.
Es fühlt sich großartig an. Es fühlt sich so echt an. Wie ein Teil von mir.
Du kannst wieder laufen und hast keine finanzielle Belastung mehr. Das verändert das Leben. Hier bin ich jetzt. Ich bin sehr dankbar.
Wie wir in diesem Prozess gelernt haben, wenn man die Fähigkeit verliert zu laufen, verliert man auch die Fähigkeit, die grundlegendsten Dinge des Lebens zu tun, etwas, das Greg nur zu gut weiß.
Alles ist doppelt so anstrengend wie früher. Ich habe ständig Tennis mit der Familie gespielt, aber ich wäre schon glücklich, wenn ich einfach stehen und den Abwasch machen könnte.
Lass uns sehen, wie dein neues Bein passt. Alles klar, er legt direkt los. Es ist ein gutes Gefühl, aufzustehen. Alles klar.
Wie fühlt es sich an? Ich sag dir was. Es zaubert ein Lächeln ins Gesicht.
Wenn man amputiert ist, können alltägliche Aktivitäten wie unüberwindbare Aufgaben wirken. Aber für Travis steht ein besonderer Anlass bevor, den er nicht im Sitzen erleben kann.
Meine Tochter plant ihre Hochzeit schon, seit sie 3 oder 4 Jahre alt war.
Ich habe immer davon geträumt, dass mein Vater mich zum Altar führt.
Möchtest du uns ein bisschen etwas über dich erzählen? Ja, ich bin früher sechs, sieben Tage die Woche gelaufen, wenn mir langweilig war. Und ich hatte einen Autounfall, als ich 17 war, hatte eine Osteomyelitis, und so habe ich meine Füße verloren.
Wie lange ist es her, seit du normal laufen konntest? Ich weiß nicht mehr, was normal ist.
Freut ihr euch, ihn wieder laufen zu sehen? Ja. Ja. Super aufgeregt.
Hier ist dein rechtes Bein. Bitte schön. Und hier ist das linke Bein. Das ist großartig.
Du schaffst das! Erster Schritt. Möchtest du es probieren?
Er läuft besser als manche Leute mit einem Bein. Du machst es wirklich leicht. Ich werde sicher wieder laufen.
Wie ist es, ihn wieder laufen zu sehen? Es ist großartig. Ich bin begeistert.
Ohne Hände. Ohne Hände.
Jetzt kannst du sie zum Altar führen. Ja. Zum Altar und den Vater-Tochter-Tanz.
Ich weiß, wie wichtig diese Hochzeit für euch alle ist, deshalb habe ich deinen zukünftigen Ehemann gefragt, wie viel die Hochzeit kostet. Und auf diesem Rollstuhl steht der genaue Betrag. Wir übernehmen die gesamten Kosten für eure Hochzeit. Und jetzt kann dein Vater dich zum Altar begleiten.
Danke. Danke, dass du ihr nichts gesagt hast. Ich schätze das wirklich sehr. Vielen Dank.
Die eigentliche Frage ist aber... Sind wir eingeladen? Ja. Bringt ein paar Feastables mit. Abgemacht.
Und er hat es ernst gemeint. Später im Video sind wir tatsächlich bei der Hochzeit von Travis' Tochter.
Und während wir alle Prothesen in diesem Video bezahlen, wird das nicht immer der Fall sein. Und während 5.000 bis 50.000 Dollar für die meisten Menschen schon zu teuer ist, ist dieser Preis in Entwicklungsländern noch schwerer zu stemmen, was mich nach Guatemala brachte, um David zu treffen, der das Range of Motion Project gegründet hat, um den Mangel an Prothesen für Bedürftige anzugehen.
Einer der Wege, wie Prothesenversorgung für Arme zugänglich gemacht wird, ist schlechte Technologie.
Was macht es so teuer? Sehr teure Technologien.
Und David hat einen einfachen Weg gefunden, Qualität zu einem Zehntel der Kosten zu erhalten.
Alles, was du hier siehst, ist Teil unseres weltweiten Lagers recycelter Komponenten.
Alles, was du hier siehst, ist Teil unseres weltweiten Lagers recycelter Komponenten.
Also ist alles in diesem Raum aus einer anderen Prothese recycelt?
Ein Großteil davon ist noch funktionsfähig.
Wenn du eine Prothese hast, die du spenden möchtest, damit er damit mehr Menschen helfen kann, geh einfach auf diese Website. So kann er es so günstig machen, dass er den Ärmsten der Armen auf der ganzen Welt helfen kann. Und für uns bedeutet das, dass wir noch mehr Menschen helfen können, hier in Guatemala ihr Leben zurückzubekommen.
Von Abenteuern wie Motorräder fahren …
Du machst das echt gut.
… bis hin zu Fußballspielen und den kleinsten Freuden des Lebens.
Ihr seid so süß.
Das Erste, was ich machen möchte, ist mit meiner Familie gehen.
Es ist, als hätte ich mein Leben zurückbekommen.
Du bist größer als deine Mama.
Wie seine Familie umarmen.
Wie läuft's bei euch allen? Lasst uns den ersten Schritt zusammen machen.
Wir sehen, wie ein Kind seine Unabhängigkeit zurückgewinnt. In jedem Lebensabschnitt kann eine neue Gliedmaße alles bedeuten. Und bis zum Ende des Tages haben wir so vielen Menschen geholfen. Aber unsere Mission hatte gerade erst begonnen.
Ihr habt erwähnt, dass manche Menschen nicht einmal zur Einrichtung kommen können.
Es ist einfach ein bergiges, schwer zugängliches Land, mit Flüssen, die die Menschen überqueren müssen, und Dschungel, den sie durchqueren müssen. Nicht gehen zu können, bedeutet wirklich, dass Patienten in ihren Häusern gefangen sind.
Deshalb muss David manchmal die Klinik verlassen und die Patienten zu Hause besuchen, was mit eigenen Herausforderungen verbunden ist.
Wo ist euer Truck?
Ich dachte, wir nehmen eure Autos.
Nein, ich … Wir haben keinen Truck.
Ihr habt keinen Truck, um Menschen in abgelegenen Gegenden zu erreichen?
Nein.
Da ein Großteil von ROMPs Ressourcen in das Personal und die Prothesen selbst fließt, können sie sich kein zuverlässiges Transportmittel leisten, um schwer erreichbare Patienten zu erreichen. Bis jetzt.
Ich hätte schwören können, das ist euer Truck. Wenn nicht, warum steht dann ROMP an der Seite?
Wir haben mit dem Team zusammengearbeitet, und keiner hat es ihm erzählt. Dieser brandneue Truck im Wert von 65.000 Dollar ist voll ausgestattet, um selbst das schwierigste Gelände zu bewältigen.
Vielen Dank euch allen.
Glückwunsch, Mann. Lass uns ihn gleich einweihen, indem wir Beine verteilen.
Alles klar.
Und je weiter wir uns von den lebhaften Straßen von Guatemala-Stadt entfernten, wurde mir klar, dass David nicht übertrieben hat, als er sagte, dass diese Orte schwer zu erreichen sind. Wir fuhren zu einem Haus, das sich buchstäblich an der Seite eines Vulkans im Dschungel befindet.
Jetzt verstehe ich, warum dieser Truck so wertvoll ist. Oh mein … Ja, ich könnte mir nicht vorstellen, mit einem normalen Auto diese Straße zu fahren.
Wir haben es endlich geschafft.
Unsere Reise den Vulkan hinauf brachte uns hierher, um Kevin zu treffen …
Hallo.
… der bei einem Unfall vor 24 Jahren schwer verbrannt wurde und beide Beine verlor.
Du lebst an der Seite eines Vulkans. Wie kommst du zurecht? Das ist sehr schwieriges Gelände.
Es ist ziemlich schwierig, weil …
Es ist zu unwegsam für ihn, also muss ihn tatsächlich jemand im Rollstuhl schieben. Und das endet heute.
Danke.
Du wirst gleich deinen ersten Schritt machen.
Okay, jetzt laufen wir die Seite des Vulkans hinunter.
Komm her, Mama.
Ich liebe dich! Gott segne dich!
Viele von uns kämpfen mit Problemen, und ich danke Gott dafür, dass sich unsere Wege gekreuzt haben.
Kevin war die 71. Person, der wir geholfen haben, wieder zu laufen. David und ich nahmen diesen Schwung mit und halfen noch mehr Menschen hier in Ecuador. Wie Kelly, die sechs Tage lang aus Bolivien hierher gereist ist, ohne zu wissen, ob sie eine Prothese bekommen würde.
Es war sehr beängstigend, weil ich mein Land noch nie verlassen habe, und ich habe trotzdem entschieden, es zu riskieren!
Das ist der Grund, warum wir dieses Video machen.
Okay, es ist zwei Jahre her, seit du gelaufen bist. Das ist ein großer Moment. Möchtest du deinen ersten Schritt machen?
Ich bin glücklich!
Kelly war so glücklich, wieder laufen zu können, dass sie dann fragte:
Kann ich tanzen?
Du willst tanzen?!
Ja. Aber würdest du mich begleiten?
Du willst, dass ich tanze? Ja.
Oh Mann. Ich weiß nicht, was ich tue. Man würde nicht glauben, dass sie das erste Mal seit zwei Jahren läuft, und sie hat schon getanzt. Was?
Es fühlt sich echt an!
Und obwohl ich offensichtlich nicht tanzen kann, bedeutete es mir die Welt, diese Familie mit einem so wichtigen Teil ihrer Vergangenheit wiedervereint zu sehen.
Danke!
Und was Eduardo betrifft, er hatte eine wirklich rührende Reaktion auf sein neues Bein. Er hat es geküsst, das war herzerwärmend. Er ist seit Monaten nicht gelaufen, was natürlich traurig ist, weil er erst fünf Jahre alt ist.
Das ist ein großer Moment. Wann immer du bereit bist, Eduardo.
Die Mutter sagte, er musste sich oft selbst fortziehen und schämte sich sogar dafür, kein Bein zu haben. Zu sehen, wie er sich so bewegt, ist einfach wunderbar.
Hier bitte. Alles klar, möchtest du es anziehen?
Wie ist es, deine Tochter wieder laufen zu sehen?
Sehr emotional! Sehr aufregend!
Schau dir das an. Sie ist seit über einem Jahr nicht mehr gelaufen. Das ist ehrlich gesagt mein Lieblingsvideo. Das ist verrückt.
Hallo. Wie geht's?
Oh mein Gott!
Hi! Wie geht's dir? Mir geht's gut.
Fede zu treffen ist cool und alles, aber der wahre Grund, warum wir hier sind, ist deine brandneue Prothese. Die ist ganz allein für dich. 100 % kostenlos.
Vielen Dank! Ich bin so dankbar. Das ist ein Segen.
Wie fühlt es sich an, wieder zu laufen?
Ein wirklich riesiges Glücksgefühl.
Und um noch mehr Kraft in den 50 Amputierten zu wecken, die wir in Ecuador unterstützten, teilte David mit uns eines seiner Lieblingsrituale.
Wir lieben es, sie mit auf Wanderungen auf diesen Berg zu nehmen.
Und jetzt werden wir diesen Berg besteigen, um ihre neuen Prothesen einzulaufen!
Wenn sie diesen Berg erklimmen können, können sie auch den Alltag meistern.
Ich sehe die Symbolik in dieser Aufgabe. Lasst die Reise beginnen.
Alles klar. Das ist tatsächlich ziemlich schwierig.
Dieser Typ ist vom Nichtlaufen zu einer Wanderung auf einem Berg übergegangen. Das ist wirklich erstaunlich. Ihr fordert diese Patienten wirklich heraus.
Wenn du eine neue Höhe erreichst, einen neuen Gipfel mit einer Behinderung erreichst, fühlst du vielleicht, dass alles andere möglich ist. Und genau das habe ich gesehen. Die Menge an Ausdauer und Ehrgeiz, die diese Amputierten gezeigt haben, war wie nichts, was ich je zuvor gesehen habe. Darum geht es bei dieser Reise: niemals aufzugeben.
Ehrlich gesagt, ich habe nicht ganz verstanden, warum wir diesen Berg besteigen sollten, aber jetzt verstehe ich es. Es ist, um ihnen zu zeigen, dass, wenn sie diesen Berg erklimmen können, sie im Grunde alles überwinden können mit ihrer brandneuen Prothese.
Wir haben es bis ganz nach oben geschafft. Gute Arbeit. Wenn ihr diesen Berg besteigen könnt, könnt ihr alles schaffen. Ich bin stolz auf euch. Ich bin stolz auf euch alle.
Und unsere Belohnung ist jetzt dieser wunderschöne Ausblick.
Jetzt geht's für uns weiter nach Kenia, wo wir eine Gruppe Kinder gefunden haben, die noch ihre Beine haben, aber teure Operationen brauchten, um sie nutzen zu können. Die haben wir natürlich bezahlt.
Schau dir das an. Vor der Operation waren einige dieser Kinder noch nie in ihrem Leben gelaufen. Und jetzt schau sie dir an.
Als ich versucht habe zu laufen, wusste ich oft nicht, wie ich gefallen bin. Ich wurde von meinen Mitschülern ausgelacht. Deshalb konnte ich manchmal nicht zur Schule gehen.
Wie hat es sich angefühlt, deine ersten Schritte zu machen?
Ich kann wie die anderen Menschen laufen. Das macht mich so glücklich.
Und neben diesen lebensverändernden Operationen haben wir auch einen brandneuen Spielraum in dieser Klinik für die Kinder eingerichtet.
Kommt und schaut euch den neuen Spielraum an!
Und jetzt werde ich das Tempo ein bisschen anziehen, denn nach Kenia sind wir durch ganz Afrika gereist, um Menschen wieder zum Laufen zu bringen.
Meine Familie, mein finanzieller Status und alles, was ich kenne, wird sich verändern.
Und von dort ging es weiter in die Philippinen, nach Kambodscha und Sri Lanka.
Vielen Dank, dass ihr uns geholfen habt. Danke.
Vielen, vielen Dank.
Es ist wie eine zweite Chance für mich. Ich fühle mich wieder lebendig. Mein Herz schlägt!
Und nach unserer Reise durch die ganze Welt und nachdem wir 2.000 erste Schritte miterlebt haben, bin ich froh sagen zu können, dass wir das Leben so vieler Menschen verändern konnten auf der ganzen Welt. Aber wie ihr euch vielleicht erinnert, müssen wir noch auf eine Hochzeit gehen.
Was ist seltsamer: Dass wir auf der Hochzeit von Leuten sind, die wir vor 24 Stunden kennengelernt haben? Oder Nolans Hemd?
Nolans Hemd, ganz klar.
Was ist das für ein kleines Seil?
Travis wird jetzt seine Tochter zum Altar führen. Mal sehen, ob seine brandneuen Beine funktionieren. Das ist ein großer Moment.
Ich habe immer davon geträumt, dass mein Vater mich zum Altar führt.
Ich könnte gleich weinen, Mann.
Das ist großartig.
Jetzt darf ich euch alle Herr und Frau Anderson vorstellen.
Zu sehen, wie Travis seine Tochter zum Altar führt, hat mich darüber nachdenken lassen, wie viele Menschenleben durch dieses Video verändert wurden.
Ich konnte sie zum Altar führen. Das war einfach unglaublich. Vielen Dank euch allen.
Hey Leute, ich möchte dieses Video heute ein wenig anders beenden als sonst. Und ich wollte sagen, dass einige dieser Leute eine Versicherung hatten, aber trotzdem abgelehnt wurden, einige hatten eine Versicherung, aber nicht die richtige Abdeckung. Das fühlt sich einfach nicht richtig an.
Ihre einzige Hoffnung auf eine Prothese, damit sie wieder laufen und einen Job finden können, ist, dass ein YouTuber einspringt und hilft. Das ist absurd.
Ich weiß nicht, was die Lösung ist, aber ich wollte das sagen, damit die 100 Millionen Menschen, die das sehen, inspiriert werden können, weil das, was ich beim Filmen dieses Videos gesehen habe, einfach nicht in Ordnung ist. Jedenfalls, danke fürs Zuschauen.
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