Sieben Tage Einzelhaft: MrBeast im schalldichten weißen Raum
MrBeast ミスタービーストJimmy, bekannt als MrBeast, will sieben Tage in einem schalldichten, komplett weißen Raum verbringen, ohne menschlichen Kontakt und ohne jede Stimulation. Das Video dokumentiert, wie sich Zeitgefühl, Stimmung und Verhalten über die 168 Stunden verändern. Es zeigt auch, wie die eigenen Einschätzungen des Teilnehmers immer weiter von der Realität abweichen. Am Ende steht kein Erkenntnisgewinn. Jimmy beschreibt die Erfahrung als unmenschlich und sagt, er hätte das nie getan, wenn er gewusst hätte, wie schwer es wird.
Die Ausgangslage: medizinische Warnungen und eine karge Ausstattung
Gleich zu Beginn wird das Experiment als psychologisch gefährlich eingeordnet. Deshalb sitzt draußen ein Arzt, der aufpassen soll, dass Jimmy nicht verrückt wird. Der Arzt sagt, er habe 23 Jahre in psychiatrischen Kliniken gearbeitet, und dieses Setting sei „viel schlimmer als alles, was ich je gesehen habe“. Nach seiner Aussage kann schon alles über 50 Stunden in einem solchen weißen Raum zu dauerhaften psychischen Schäden führen. Jimmy soll 168 Stunden bleiben. Er selbst nennt die Möglichkeit, tatsächlich den Verstand zu verlieren und in eine Psychose zu geraten. Für diesen Fall müsste man ihn herausholen, weil das dauerhaft schaden könne.
Jimmy hat zuvor schon sieben Tage lebendig begraben überstanden. Auf die Frage, ob dieses Experiment schwieriger sei, antwortet er: „Viel schwieriger.“ Von draußen kommt die Begründung, ihm fehlten jegliche soziale Kontakte. Ein Gehirn ohne Informationen werde verrückt und erzeuge Halluzinationen und Paranoia.
Zum Überleben hat Jimmy nur wenig: ein Bett, ein Notizbuch mit Stift, eine nachfüllbare Wasserflasche, Zahnbürste mit Zahnpasta, ein Stück Seife, eine Toilette und ein Waschbecken. Das Essen kommt über ein mehr als 30 Meter langes Förderband in den Raum, damit niemand Kontakt zu ihm aufnehmen muss. Jimmy weist selbst auf die Konstruktion hin. Das Set sei buchstäblich in Metallketten gewickelt, und bei einem Brand würde er wohl lebendig verbrennen, bevor jemand aufschließen könnte. Er will lieber an andere Dinge denken.
Erste Stunden: Fliesen zählen und warten auf Essen
Schon früh merkt Jimmy, dass es schwer wird, sich zu beschäftigen. In der neunten Stunde zählt er die Fliesen. An den Wänden sind es 1.900, mit Decke und Boden 2.860. Wichtiger ist ihm bald der Hunger. Rückblickend sagt er, er hätte vor dem Einschluss mehr essen sollen.
Seine erste Schätzung der verstrichenen Zeit liegt bei etwa 14 Stunden. Laut Video lag er damit schon um zwei Stunden daneben. Das Team erklärt die Methode: Die Mahlzeiten kommen zu zufälligen Zeiten, damit Jimmy die Uhrzeit nicht erraten kann. Um 18 Uhr schickt man ihm zum Beispiel ein Frühstück.
Wegen der Schalldämmung bemerkt Jimmy nicht, dass das Essen angekommen ist. Er findet es erst rund zwei Stunden später. Das Essen ist kalt und feucht, schmeckt ihm aber „fantastisch“. Er erklärt das damit, dass er so sehr der Möglichkeit beraubt sei, überhaupt etwas zu spüren.
Eine Metallplatte als Unterhaltung
Aus Langeweile beschäftigt sich Jimmy mit einer Metallplatte und findet das „irgendwie cool“. Draußen sieht man das als Warnsignal. Wenn er so etwas schon als Grundstimulation brauche, habe man Zweifel, dass er sieben Tage durchhalte. Bemerkenswert sei, dass einem Menschen, dem man alles wegnimmt, eine einfache Metallplatte so viel Spaß machen könne wie ein iPhone. Die Erfahrung wird als sehr entmenschlichend beschrieben, und es wird vorhergesagt, dass die Langeweile ihn unruhig machen werde.
Das Zeitgefühl kippt
Bei seiner nächsten Schätzung glaubt Jimmy, etwa 40 Stunden hinter sich zu haben. Laut Team liegt er sechs Stunden daneben. Tatsächlich ist es ungefähr 16 Uhr am zweiten Tag. Jimmy selbst verheddert sich in seiner Rechnung und fragt sich, warum er auf 16 Uhr gekommen sei und ob es nicht eigentlich schon 21 Uhr sein müsste. Seine erste Mahlzeit hatte er nach eigener Rückschau erst um 16:30 Uhr gegessen.
Der Verlust des Zeitgefühls führt zu weiteren Problemen. Jimmy kann nicht schlafen und macht dafür die grellen Lichter verantwortlich, die sein Gehirn durcheinanderbrächten. Er überlegt, einfach die nächsten fünf Tage liegen zu bleiben. Von draußen wird die Schlaflosigkeit anders erklärt: Jimmy müsse gar nicht schlafen, er wolle die Zeit nur verschlafen und hinter sich bringen. Eigentlich solle er etwas tun, das ihn im Wachzustand beschäftige. Als Jimmy an der Wand hochklettert, wird das als natürlicher menschlicher Drang nach Freiheit gedeutet, als Rückkehr zum Urinstinkt.
Paranoia am Förderband
Das Essen ist inzwischen eiskalt. Als die zweite Mahlzeit kommt, hat Jimmy das Gefühl, seit der ersten seien nur Minuten vergangen. Er weiß nicht, ob er beides essen soll. Er stellt Vermutungen an: Vielleicht habe das Team ein schlechtes Gewissen gehabt, weil er vom Frühstück wenig gegessen hat. Er hat keine Ahnung, wie lange die erste Mahlzeit schon auf dem Band stand. Draußen wird das als beginnende Paranoia gelesen, die mit der Zeit schlimmer werden könne. Dabei sei es erst der zweite Tag.
Weil er nicht weiß, was er tun soll, zählt Jimmy, so weit er kann, und kommt bis 1.000. Der Arzt kommentiert, in einer Situation ohne Beschäftigung sei es verrückt, sich dem einfach zu ergeben. Er prognostiziert, dass Jimmy die zufälligen Beschäftigungen ausgehen werden. Jimmy räumt in der Rückschau ein: „Der Arzt hatte Recht.“ Später in der Challenge sei er fast wahnsinnig geworden.
Verschlafen als Strategie und ihre Kosten
Jimmys Strategie war, möglichst viel zu verschlafen. Nach eigener Aussage half ihm das, die Zeit zu überbrücken, schadete ihm aber auf andere Weise. Er verschlief Mahlzeiten. Einmal stand Essen sieben Stunden auf dem Band und war matschig und kalt. Er hätte alles dafür gegeben, das Eis noch essen zu können.
Jimmy beschreibt auch eine emotionale Verschiebung. Normalerweise sei er sehr gestresst, weil sein Team an vielen Videos gleichzeitig arbeite. Jetzt fühle er sich nicht gestresst, aber sehr ängstlich, weil er glaube, viele coole Dinge in der Welt zu verpassen. Das sei ein anderes Gefühl, als er es gewohnt sei. Er staunt, wie schwer es ist, nichts zu tun, und sagt, die Langeweile mache ihm psychisch sehr zu schaffen.
Stunde 65: Handstand und ein imaginärer Park
Bei Stunde 65 versucht Jimmy, einen Handstand zu lernen. Er bedauert, sich vorher nicht die Grundlagen zeigen lassen zu haben. Der Arzt sagt voraus, Jimmy werde Konzepte erfinden müssen, die nur in seinem Kopf existieren, um sich vor schweren Depressionen zu schützen.
Genau das passiert. Jimmy stellt sich vor, durch einen Park zu gehen, mit grünem Gras, jemandem, der angelt, Sonne und Vogelgezwitscher. Als er gestört wird, ruft er: „Du hast meinen Spaziergang im Park ruiniert.“ Draußen kommentiert man, man sehe ihm beim Abrutschen in den Wahnsinn zu.
447 Reiskörner und ein verlorener Tag
Eine Mahlzeit mit Reis, Süßkartoffeln und Steak nennt Jimmy die beste der Challenge. Statt den Reis einfach zu essen, wie es jeder normale Mensch tun würde, zählt er ihn: 447 Körner auf dem Metalltablett.
Weil er müde ist, glaubt Jimmy, es sei die Nacht des fünften Tages. Laut Video hatte er da noch nicht einmal die Hälfte hinter sich und sich damit um einen ganzen Tag verschätzt. Er beschließt, im Badezimmer zu schlafen, wo es weniger hell ist. Das nennt er rückblickend seine klügste Entscheidung, denn dort schlief er tatsächlich zwölf Stunden am Stück.
Halbzeit: die SpaghettiOs-Botschaft
Nach 84 Stunden ist offiziell Halbzeit. Das Team will Jimmy das mit der nächsten Mahlzeit mitteilen, und zwar mit Buchstaben-SpaghettiOs, die durcheinandergemischt werden. Das Team meint, er könne die Buchstaben ja zusammensetzen.
Es kommt anders. Jimmy erkennt das Gericht nicht und fragt, was das sei. Vom Team kommt die Frage, ob er noch nie von SpaghettiOs gehört habe. Nach eigener Aussage hatte er auch den Namen anderer Dinge vergessen, etwa den eines Brötchens. Als er ein N entdeckt, jubelt das Team, doch Jimmy isst jeden gefundenen Buchstaben einfach weiter. Er hofft laut, die Buchstaben sollten nichts buchstabieren. Dass er das hätte erkennen und daraus ein Wort für mehr Essen bilden sollen, könne ja wohl nicht gemeint sein. Vom Team heißt es, Jimmy werde sich ziemlich dumm fühlen, wenn er das später sehe.
Hunger ohne Kalorienmangel
Die grellen Lichter setzen Jimmy nun stark zu. Er hat starke Kopfschmerzen und großen Hunger und fragt sich, was mit seinem Körper los sei. Von draußen heißt es, er bekomme alle Kalorien, die er brauche. Er fühle sich nur deshalb am Verhungern, weil er so unterreizt sei. Jimmy fragt am Ende immer wieder nach Essen. Einmal tut er etwas, das er „seltsam beruhigend“ findet, fragt dann aber selbst, ob er davon eine Gehirnerschütterung bekommen könnte. Auf den Rat, aufzuhören, hört er.
Eine McDonald's-Tüte beschreibt Jimmy als typisch für den Ablauf jeder Mahlzeit. Jedes Essen bringe ihm etwa 20 Minuten „pures Glück“. Er fühle sich wieder wie ein Mensch und könne nicht aufhören zu lächeln. In der Sekunde, in der er aufgegessen habe, komme eine Welle der Depression, weil sich die Frage stelle, was er jetzt tun solle. Die Sekunden verschwimmen, die Uhrzeit kann er nicht mehr schätzen, und er sagt, sein Verstand verforme sich langsam „zur Dummheit“.
Um sich besser zu beschäftigen, baut er aus dem Cheeseburger-Papier und dem Zahnbürstenbecher ein Basketballspiel, wechselt dann zu Baseball und wirft schließlich den unzerbrechlichen Teller seiner ersten Mahlzeit durch den Raum.
Tag vier: die Bitte, nicht aufzugeben
Am vierten Tag bittet Jimmy das Team, ihn nicht vorzeitig herauszulassen, egal wie sehr er bettle, schreie oder flehe. Sein Instinkt sagt ihm, er habe 113 Stunden geschafft und noch 55 vor sich. Er bittet die Person, die das Video schneidet, den Zuschauern die tatsächliche Restzeit zu zeigen, und hofft, dass sie bei etwa 55 Stunden liegt.
Von draußen wird vorhergesagt, Jimmy werde wütend und möglicherweise paranoid werden. Kurz darauf fragt er, ob ein Mann keine Privatsphäre haben dürfe, und zählt die Kameras auf, die ihn rund um die Uhr überwachen. Er überlegt, eine Kamera durch das Förderband zu werfen, behandelt das wie Bowling und trifft dabei seinen eigenen Finger.
Der Tiefpunkt
Danach wird Jimmy sehr ernst. Er habe stark unterschätzt, wie schwer dieses Video werde. Schon der Gedanke daran treibe ihm Tränen in die Augen. Er fühle sich wie ein Tier, als habe er alle Rechte als Mensch verloren. Seiner Schätzung nach ist der fünfte Tag zur Hälfte vorbei. Er vermisst seine Freundin und „die Gang“, sogar Nolan. Psychisch sei er am Tiefpunkt, das Ganze sei wirklich unmenschlich.
Inzwischen träumt er von sich selbst in diesem Raum. Im Traum glaubt er, es sei der sechste oder siebte Tag, und wacht dann enttäuscht auf. Er würde viel Geld bezahlen, um die Uhrzeit zu erfahren. Seine Schätzung von noch 33 Stunden begründet er mit drei Indizien. Er habe fünfmal geschlafen. Er gehe normalerweise einmal am Tag auf die Toilette und habe das seit Beginn fünfmal getan. Und im Nacken seien ihm Haare gewachsen, was sonst etwa eine Woche dauere. Wenn es trotzdem erst Tag fünf oder gar Tag vier sei, werde er den Verstand verlieren.
Nach einem Traum, in dem er bis 100.000 zählte, beschließt er, tausend Runden durch den Raum zu laufen. Beim Ansehen der Aufnahmen findet er das selbst verrückt. Er sei nur noch im Kreis gelaufen, um sich zu beruhigen. Tausend Runden seien viel zu viel, ihm werde schon schwindelig.
Besuch und Rache: die Teilnehmer von „100 Tage gefangen“
Zur Abwechslung bringt Karl die Teilnehmer zurück, die in einem früheren Video 100 Tage zusammen eingesperrt waren. Man zeigt ihnen die Gesichter des Mannes, der sie damals festhielt. Auf die Frage, ob Jimmys Situation leichter oder schwerer sei als ihre, antwortet eine Teilnehmerin, sie hätte lieber jemanden dabei, der mit ihr zusammen ist.
Bailey und Suzie nutzen die Gelegenheit zur Rache und schicken ein leeres Tablett. Eine von ihnen sagt, sie fühle sich überhaupt nicht schlecht, das sei eben, was er verdiene. Jimmy vermutet sofort, dass Karl aufgetaucht ist. Draußen bemerkt man, so viel Stimulation habe er seit Tagen nicht gehabt. Jimmy selbst räumt ein, er habe das wahrscheinlich verdient.
Schlaf als Flucht und wachsende Verzweiflung
Jimmy überlegt laut, wie es wäre, nach dem Tod für immer in einem solchen weißen Raum zu landen, und nennt das erbärmlich. Im Schlaf träume er von der Außenwelt, im Wachzustand sei er deprimiert, einsam und unglücklich. Je mehr er schlafe, desto glücklicher sei er.
Er zieht einen Vergleich zu früheren Challenges: sieben Tage auf einem Floß, sieben Tage lebendig begraben, jetzt sieben Tage Einzelhaft. Hätte er gewusst, wie schwer es wird, hätte er es nie gemacht. Sollte die eingeblendete Stundenzahl oben links höher als 20 sein, werde er den Verstand verlieren. Er fühle sich extrem einsam, vermisse seine Freundin und nennt es „die reinste Folter“. Draußen fragt jemand, ob er weine. Das Team beschreibt, er schlafe auf dem Boden, werfe mit Sachen, habe Wutanfälle und freue sich über Snacks wie ein Kind.
Die letzte große Fehleinschätzung
Jimmy glaubt, es seien noch acht Stunden, dann gehe die Tür auf. Er hofft und betet, dass es stimmt. Draußen weiß man, dass er die letzten Stunden durchschlafen will und dass ihm ein böses Erwachen bevorsteht. Als er seine „letzte Mahlzeit“ genießen will, sind es in Wahrheit noch genau 24 Stunden. Der Arzt nennt das besorgniserregend und sagt, er gebe ihm vielleicht noch zwei bis drei Stunden, dann gehe die Tür auf.
Jimmy erwartet jede Stunde, dass jemand hereinkommt, und will deshalb aufräumen. Dann gibt er zu, dass das nur eine Ausrede ist und ihm einfach langweilig ist. Er habe gehofft, durch das Experiment mehr geistige Klarheit zu gewinnen und etwas über sich zu lernen. Mitnehmen werde er aber nur die neu erworbene Fähigkeit, Dinge durch die Tür eines Förderbands zu werfen, und vielleicht nicht einmal die.
Dass noch mehr als 24 Stunden übrig sein könnten, weist er zurück. Er habe sein Limit erreicht und könne nicht noch 24 Stunden, er weigere sich, das zu glauben. Um die Zeit zu vertreiben, zählt er wieder, bis über 5.400. Er schwört, draußen etwas gehört zu haben. Dann wiederholt er immer wieder „Ich bin traurig“ und „Ich will nicht hier sein“ und fleht, man solle ihn herausholen.
Von außen wird das als „kaum menschlich“ beschrieben. Jimmy liegt im Bett und hält sich die Augen zu. Es sei absolut nicht das, was man sehen wolle. Es fällt die Sorge, er komme als neuer Mensch heraus. Er sei in eine Dysfunktion abgerutscht, und so weit habe man ihn noch nie getrieben. Als Grund wird genannt, dass ihm jeglicher menschliche Kontakt verwehrt wurde. Für die Öffnung der Tür gibt es die Anweisung, sanft zu sein, „wie ein kleines Kind, das vom Mittagsschlaf aufwacht“.
Die Tür geht auf
Zehn Minuten vor dem Ende macht sich das Team bereit. Beim Countdown merkt Jimmy, dass er keine Hose anhat, und zieht sie schnell an. Draußen sagt er, ihm sei ein bisschen schwindelig. Er habe irgendwie vergessen, wie man mit Menschen umgeht. Es sei erleichternd, nicht in grelles Licht zu starren, die Decke wirke geradezu fantastisch. Ein Begleiter sagt, er habe ihn lange nicht so glücklich gesehen. Jimmy gibt zu, er habe gedacht, die letzten 24 Stunden würden ewig dauern.
Er will die Sonne sehen und geht nach draußen. Dort stellt er fest, dass es dunkel ist. Selbst beim Verlassen des Raums wusste er also nicht, welche Tageszeit es war. Trotzdem sei es schön, die Welt draußen wiederzusehen.
Ich werde versuchen, die nächsten sieben Tage in Einzelhaft zu verbringen.
– Schließ mich ein. – Mach's gut, Jimmy. Hoffentlich werde ich nicht wahnsinnig.
Für die nächsten sieben Tage muss ich in diesem schalldichten weißen Raum überleben, ohne menschlichen Kontakt und ohne jegliche Stimulation. Und weil das eigentlich psychologisch gefährlich ist, ist das Wichtigste, dass ein Arzt draußen ist, der dafür sorgt, dass ich nicht verrückt werde.
Ich habe 23 Jahre lang in psychiatrischen Kliniken gearbeitet, und das hier ist viel schlimmer als alles, was ich je gesehen habe. Alles, was über 50 Stunden in einem weißen Raum wie diesem hinausgeht, kann zu dauerhaften psychischen Schäden führen.
Und ich bin dabei, 168 Stunden zu verbringen. Es besteht die Möglichkeit, dass ich tatsächlich meinen Verstand verliere und in eine sogenannte Psychose gerate. Und dann müssen sie mich rausholen, weil das dauerhaften Schaden anrichten kann.
Er hat sieben Tage überlebt, lebendig begraben. – Ist das hier viel schwieriger? – Viel schwieriger. Er hat keine sozialen Kontakte. Wenn dein Gehirn keine Informationen erhält, wird es verrückt. Es erzeugt Halluzinationen, es erzeugt Paranoia.
Und alles, was ich zum Überleben für die nächste Woche habe, ist ein Bett, auf dem ich schlafen kann, ein Notizbuch mit einem Stift, eine nachfüllbare Wasserflasche, eine Zahnbürste mit Zahnpasta und ein Stück Seife, eine Toilette, um das Bad zu benutzen, und ein Waschbecken für Wasser.
Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es schwierig werden würde, mich während dieser Herausforderung zu unterhalten. Besonders in der neunten Stunde, als ich dies tat.
Du fragst dich wahrscheinlich, wie viele Fliesen an diesen Wänden sind. Die richtige Antwort ist 1900. Und wenn du das Dach und den Boden mitzählen willst, sind es 2860. Aber viel wichtiger als all das ist: Meinem Magen zufolge ist es Zeit, etwas zu essen.
Falls du dich also fragst, wie ich während dieser Herausforderung esse: Hier gibt es ein Förderband, das über 30 Meter lang ist, damit ich ohne menschlichen Kontakt gefüttert werden kann.
Ich glaube, ich bin seit etwa 14 Stunden hier drin. Ist es nicht verrückt, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt schon um 2 Stunden verschätzte?
Und das Schwierigste an der Herausforderung ist, dass mich bisher noch niemand gefüttert hat. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mehr essen sollen, bevor ich hierher kam. Es wäre wirklich schön, wenn mich bald mal jemand füttern würde. Dein Junge ist sehr hungrig.
– Hast du dir die Hände gewaschen? – Ja, natürlich habe ich das. – Das hat er nicht.
Wir werden ihm seine Mahlzeiten zufällig schicken, damit er die Zeit nicht erraten kann. Zum Beispiel ist es jetzt 18 Uhr, und wir schicken ihm sein Frühstück.
Wann werden meine Freunde mich füttern? Ich bin hungrig. Ich bin hungrig.
Weil dieser Raum schalldicht ist: Auch wenn das Essen angekommen ist, habe ich es nicht bemerkt, bis ich 2 Stunden später nachgesehen habe.
Zu hungrig, um zu gehen. Das ist ein bisschen dramatisch, Mann, komm schon.
Als ich dann endlich nachsah, war das Essen da. Ich hatte nicht wirklich mit Essen gerechnet. Das schmeckt fantastisch. Es ist kalt und feucht und ich bin einfach so beraubt, Dinge zu fühlen. Das ist toll.
Dieses Isolationshaft-Set ist buchstäblich in Metallketten eingewickelt. Wenn dieses Set Feuer fangen würde, würde ich wahrscheinlich bei lebendigem Leib verbrennen, bevor sie es aufschließen können. Wie auch immer, ich werde über andere Dinge als das nachdenken.
Für die nächsten paar Stunden. Ich versuche, mich so gut wie möglich zu stimulieren. Wow, das ist irgendwie cool.
Er hat nichts. Er hat nichts, womit er arbeiten kann. Wenn er das schon als Grundstimulierung braucht, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Ich habe meine Zweifel, dass er sieben Tage durchhält.
Es ist interessant, dass, wenn man einem Mann alles wegnimmt, etwas so Einfaches wie eine Metallplatte so viel Spaß machen kann wie ein iPhone.
Er wird aus Langeweile unruhig werden. Das ist eine sehr entmenschlichende Erfahrung.
Ich gehe jetzt einfach ins Bett und wir werden sehen, was passiert.
Ich glaube, ich habe etwa 40 Stunden mit der Herausforderung verbracht.
Jimmy liegt 6 Stunden daneben von der richtigen Zeit.
Das heißt, es ist ungefähr 16 Uhr an Tag Nummer zwei.
Ich dachte, er würde heute auf dem richtigen Weg sein.
Der Verlust meines Zeitgefühls hat zu anderen Problemen geführt. Egal, was ich tue, ich kann einfach nicht schlafen. Diese Lichter bringen mein Gehirn ganz schön durcheinander. Vielleicht bleibe ich einfach die nächsten fünf Tage hier liegen.
Der Grund für seine Schlaflosigkeit ist, dass er nicht schlafen muss. Er will sich ausschlafen und es einfach hinter sich bringen. Aber eigentlich sollte er versuchen, etwas zu tun, das ihn beschäftigt, während er wach ist.
Er klettert die Wand hoch. Das ist der natürliche menschliche Drang nach Freiheit. Er kehrt zu seinem Urinstinkt zurück.
Warum habe ich gedacht, es sei 16 Uhr? Sollte das nicht heißen, dass es schon 21 Uhr ist?
Und als ich es endlich geschafft hatte, meine erste Mahlzeit zu essen, war es bereits 16:30 Uhr. Versteh mich nicht falsch, das Essen sieht gut aus, aber es ist eiskalt. Ich würde lieber verhungern und den Rest davon essen.
Und als meine zweite Mahlzeit angekommen war, fühlte ich mich, als wären nur Minuten vergangen. Was kam gerade durch das Fließband? Warte. Wie lange ist es her? Sollte ich beides essen oder …
Es war definitiv Tag zwei, als ich das zweite Frühstück bekam, aber ich habe nicht viel von dem Frühstück gegessen, also hatten sie vielleicht ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht viel vom Frühstück gegessen habe. Nein …
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, wie lange die erste Mahlzeit auf dem Fließband war.
Hast du gesehen, dass er ein bisschen paranoid wird? Das ist die Sache, die mit der Zeit schlimmer werden kann. Es ist erst der zweite Tag.
Ich bin mir nicht sicher, was ich tun soll. Ich glaube, ich werde einfach mal sehen, wie weit ich zählen kann. Eins, zwei, drei, vier.
Es sieht verrückt aus, oder?
565, 566, 567.
Wenn du in einer Situation bist, in der es nichts zu tun gibt …
in der es nichts zu tun gibt.
999.
Verrückt ist es, sich dem einfach zu ergeben.
1.000.
Wenn das so weitergeht, werden ihm die zufälligen Dinge ausgehen, die er tun kann.
Und das muss ich ihm lassen. Der Arzt hatte recht. Denn später in dieser Challenge werde ich fast wahnsinnig.
Denkst du, ich würde es schaffen? Meinst du, ich würde es schaffen?
Meine Strategie, die meiste Zeit der Challenge zu verschlafen, hat mir zwar geholfen, die Zeit zu überbrücken, aber sie hat mich auf andere Weise geschädigt.
Ich sehe da drüben Essen. Es ist verdammt matschig und kalt. Wie lange steht das schon hier?
Dieses Essen steht schon seit 7 Stunden da.
Ich hätte alles dafür gegeben, dieses Eis zu essen. Es wäre schön gewesen, essbare Teile der Mahlzeit zu haben. Dann werde ich wohl wieder hungrig sein.
Weil wir an so vielen Videos auf einmal arbeiten, bin ich normalerweise unheimlich gestresst. Im Moment ist das anders, ich fühle mich eigentlich gar nicht so gestresst, aber ich fühle eine Menge Angst, weil ich das Gefühl habe, dass ich viele coole Sachen verpasse, die auf der Welt passieren. Es ist seltsam. Es ist ein anderes Gefühl, als ich es gewohnt bin.
Es ist ziemlich verrückt, wie schwer es ist, nichts zu tun. Ich fange an, mich wirklich zu langweilen, das macht mir psychisch sehr zu schaffen. Ich bin gelangweilt. Hilfe!
Ich war noch lange nicht an der 168-Stunden-Marke angelangt, und bei Stunde 65 begann ich mich zu fragen: Wie macht man einen Handstand?
Ich wünschte, ich hätte mir, bevor ich hierher kam, von jemandem die Grundlagen des Handstandes zeigen lassen.
Er wird Konzepte erfinden müssen, die nur in seinem Kopf existieren, um sich vor schweren Depressionen zu schützen.
Ich stelle mir einfach vor, dass ich gerade in einem Park spazieren gehe. Da ist grünes Gras und jemand angelt.
Er denkt sich in diesem Moment buchstäblich Szenarien in seinem Kopf aus. Oh mein Gott!
Alles in allem ist es sehr sonnig. Ich höre Vögel.
Du hast meinen Spaziergang im Park ruiniert.
Oh mein Gott! Wir sehen zu, wie er in den Wahnsinn abrutscht.
Sie haben mir mehr Essen gegeben. Aber so wie es aussieht, haben wir Reis, Süßkartoffeln und Steak bekommen. Das ist die beste Mahlzeit, die ich bisher in dieser Herausforderung bekommen habe.
Wenn du hierher schaust, siehst du etwas Reis, und jeder normale Mensch würde diesen Reis wahrscheinlich essen. Aber ich zähle ihn: 13, 14, 15, 16, 17. 97, 98, 99, 100, 101. 265, 266, 267. 307, 308, 309, 310. 421, 422, 423, 424. 445, 446, 447.
Auf diesem Metalltablett befinden sich 447 Reiskörner. Diese Information hat dich als Mensch wahrscheinlich tiefgreifend verändert.
Ich fühle mich ziemlich müde, was bedeutet, dass es wahrscheinlich die Nacht des fünften Tages ist.
Ich hatte noch nicht einmal die Hälfte der Challenge hinter mir und hatte schon einen ganzen Tag frei.
Ich werde noch ein paar Nickerchen im Badezimmer machen, wo es nicht so verdammt hell ist, was sich als meine klügste Entscheidung herausstellte, denn ich habe tatsächlich 12 Stunden lang im Bad geschlafen.
Wir haben offiziell die Hälfte der Herausforderung hinter uns. 84 Stunden. Jimmy schon. Und das werden wir ihm in seiner nächsten Mahlzeit sagen.
Wir mischen das Ganze einfach für ihn. Er kann die Buchstaben immer noch zusammensetzen.
Ich bin hungrig. Hungrig bin ich. Womit arbeiten wir hier? Was ist das?
Hat der Bruder noch nie was von SpaghettiOs gehört?
Und das war nicht das Einzige, dessen Namen ich vergessen habe.
Wie heißt das hier? Das ist ein ... ein Brötchen. Das ist ganz schön viel Soße für ein Brötchen. Schmeckt ein bisschen wie Ketchup.
Wie kann er die Buchstaben da drin nicht bemerken?
Das ist ein N.
Ja! Ja!
Ihr habt vergessen, die vier SpaghettiOs rauszunehmen.
Nein! Jedes Mal, wenn er einen Buchstaben findet, isst er ihn einfach weiter.
Ich hoffe, die sollten nicht irgendetwas buchstabieren. Dass ich das auf magische Weise erkennen sollte, bevor ich sie gegessen habe, und sie dann zu einem Wort für mehr Essen zusammensetze. Das ist sicher nicht das, was sie für mich wollten.
Jimmy wird sich das ansehen, wenn er rauskommt, und sich so dumm fühlen.
Depression.
Zu diesem Zeitpunkt machen mir die hellen Lichter wirklich zu schaffen. Ich habe im Moment riesige Kopfschmerzen und bin so hungrig. Was ist nur mit meinem Körper los?
Er hat nach mehr Essen gefragt, obwohl er alle Kalorien bekommt, die er braucht. Aber der Grund dafür ist, dass er so unterreizt ist, dass er denkt, er sei am Verhungern.
Am Ende habe ich immer und immer wieder nach Futter gefragt.
Das ist seltsam beruhigend. Meinst du, ich würde davon eine Gehirnerschütterung bekommen?
Du solltest lieber aufhören. Ja, du hast recht. Ich sollte wahrscheinlich aufhören.
Hier ist eine Tüte McDonald's. Sie ist verdächtig leicht. Wenn in dieser Tüte kein McDonald's ist, werde ich deprimiert sein. Da ist tatsächlich was drin. Los geht's.
Jedes Mal, wenn ich eine Mahlzeit bekomme, ist das wie 20 Minuten pures Glück. Ich fühle mich wieder wie ein Mensch. Ich kann nicht aufhören zu lächeln. Ich bin so glücklich.
Und dann, in der Sekunde, in der ich es aufgegessen habe, spüre ich eine Welle der Depression, weil ich mich frage: Was soll ich jetzt tun?
Die Sekunden fangen an, sich zu vermischen, so sehr. Ich würde versuchen zu erraten, wie spät es ist, aber ich habe keine Ahnung. Mein Verstand verformt sich langsam zur Dummheit. Ich muss mich besser beschäftigen.
Wir schnappen uns dieses Cheeseburger-Papier von McDonald's und auch diesen Becher, in dem meine Zahnbürste war. Jetzt haben wir Basketball.
LeBron, Steph, Kobe, vielleicht ist Basketball nicht mein Ding. Ich glaube, ich war immer besser im Baseball. Sie sind wie: Strike!
Das war so nicht vorgesehen. Und dann erinnerte ich mich ...
Oh, da ist eine Gabel drauf.
Ich hatte einen unverwüstlichen Teller von meiner allerersten Mahlzeit. Ich werde diesen so weit werfen, es ist urkomisch.
Mir ist langweilig. Ich habe noch zwei Tage in diesem Zimmer vor mir und ich habe das Gefühl, irgendwann werde ich gehen wollen.
Es ist der vierte Tag. Egal wie sehr ich bettle, schreie oder flehe ...
Egal wie sehr ich bettle, schreie oder flehe ...
Oder rülpse.
Lass mich nicht vorzeitig aus diesem Zimmer gehen.
Okay, Jimmy, ich habe dich verstanden.
Mein Instinkt sagt mir, dass ich bis jetzt 113 Stunden geschafft habe, das heißt, ich habe noch 55 Stunden übrig. Wer auch immer das hier bearbeitet, zeigt den Leuten, wie viele Stunden ich tatsächlich noch habe. Hoffentlich irgendwo in der Nähe von 55 Stunden.
Ich glaube, er wird wütend und möglicherweise paranoid darüber werden, was hier vor sich geht.
Darf ein Mann keine Privatsphäre haben? Da ist eine Kamera. Da ist eine Kamera darüber. Da ist eine Kamera. Eine Kamera, eine Kamera, Kamera, Kamera, Kamera, Kamera. Es gibt so viele Kameras, die mich rund um die Uhr überwachen. Ich werde noch wahnsinnig.
Was, wenn wir die Kamera durch das Förderband werfen ... Genial. Ich werde es wie Bowling behandeln.
Irgendwie habe ich meinen Finger getroffen.
Ich habe stark unterschätzt, wie schwer dieses Video sein würde. Allein der Gedanke daran treibt mir die Tränen in die Augen, aber ich fühle mich im Moment wie ein Tier. Ich fühle mich, als hätte ich alle meine Rechte als Mensch verloren.
Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass ich den fünften Tag zur Hälfte hinter mir habe. Ich vermisse meine Freundin und auch die Gang. Sogar Nolan. Sogar Nolan.
Psychisch würde ich sagen, dass ich im Moment buchstäblich am Tiefpunkt bin. Das ist wirklich unmenschlich.
Ich bin schon so lange hier drin, dass einige meiner Träume von mir in diesem Raum handeln und ich glaube, es ist der sechste oder siebte Tag. Aber dann wache ich auf und merke, dass es nur ein Traum war. Wie viel Uhr ist es? Ich würde so viel Geld bezahlen, um zu wissen, wie spät es ist.
Lass uns mal durchgehen, warum ich denke, dass noch 33 Stunden in dieser Challenge übrig sind. Ich habe fünfmal geschlafen. Grund Nummer zwei: Ich kacke normalerweise einmal am Tag, ich habe auch fünfmal gekackt, seit ich hier bin. Grund Nummer drei: Mir sind hier eine Menge Haare im Nacken gewachsen, und das dauert normalerweise etwa eine Woche.
Wenn ich aus irgendeinem Grund ... Wenn es aus irgendeinem Grund immer noch Tag fünf ist, oder Gott bewahre, es ist irgendwie immer noch Tag vier, werde ich den Verstand verlieren.
Während ich schlief, träumte ich von dem einen Mal, als ich bis 100.000 gezählt habe. Und als ich aufwachte, beschloss ich, tausend Runden in diesem Zimmer zu drehen. Um der alten Zeiten willen.
Das wird die Markierung sein. 1, 2, 3.
Wenn ich mir die Aufnahmen anschaue, ist das wirklich verrückt. Ich bin nur noch im Kreis gelaufen, um mich zu beruhigen.
Tausend sind viel zu viel. Mir wird jetzt schon schwindelig.
Diese ganze Herausforderung. Ich habe Wasser aus diesem Waschbecken geholt und ich will ehrlich sein. Das ... das ist ... es ... Ich bin nicht ... Bruder.
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Dieses Dreibein zu bewegen, ist miserabel.
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Ich werde zwischen diesen Wänden hin und her laufen.
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Ich habe alles ausprobiert, um mich bei Laune zu halten, und ich will ehrlich sein. Es klappt nicht.
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Wir sind da. Hey, schaut es euch an. Das wird euch gefallen. Das sind die Gesichter des Typen, der euch 100 Tage lang gefangen hielt. Würdest du sagen, dass das hier einfacher oder schwieriger ist als das, was ihr gemacht habt?
Im Vergleich dazu, ich glaube, ich hätte lieber jemanden dabei, der mit mir zusammen ist.
Jetzt, wo sich der Spieß umgedreht hatte und ich derjenige war, der in dem weißen Würfel saß, planten Bailey und Suzie ihre Rache.
Ich werde euch zeigen, wie das Förderband funktioniert.
Sie haben ein leeres Tablett geschickt.
Er flippt gleich aus. Ich fühle mich überhaupt nicht schlecht. Das ist es, was er bekommt.
Ich verwette jeden Dollar auf meinem Bankkonto, dass Karl gerade aufgetaucht ist. Das gibt's doch nicht!
Hast du Hunger, Jimmy? Iss das!
Nein, das werden wir nicht tun. Wir werden das nicht tun. Wir tun es nicht.
So viel Stimulation hatte er seit Tagen nicht mehr.
Das muss man ihnen lassen. Wahrscheinlich habe ich das verdient.
Stell dir vor, das passiert, nachdem du gestorben bist. Du gehst einfach für immer in einen weißen Raum wie diesen. Das wäre ja erbärmlich.
Wenn ich schlafe, träume ich von mir in der Außenwelt. Und wenn ich wach bin, bin ich einfach deprimiert und einsam und, um ehrlich zu sein, unglücklich. Je mehr Zeit ich also mit Schlafen verbringe, desto glücklicher bin ich.
Lass mich raus.
Ich bin Batman.
Ich fühle mich tot. Ich muss hier wirklich raus. Wir waren sieben Tage auf einem Floß, ich war sieben Tage lebendig begraben. Und jetzt sieben Tage in Einzelhaft. Wenn ich gewusst hätte, wie schwer das sein würde, hätte ich das nie getan.
Wenn die Stundenzahl oben links höher als 20 ist, werde ich den Verstand verlieren. Ich fühle mich extrem einsam. Ich vermisse meine Freundin. Das ist die reinste Folter.
Weint er? Ihm geht es nicht gut. Er schläft auf dem Boden, wirft mit Sachen und hat Wutanfälle, er freut sich, wenn er Snacks bekommt, er ist wie ein Kind.
Ich glaube, es sind noch 8 Stunden, dann werden sie genau dort die Tür öffnen. Und ich bin frei. Ich hoffe.
Ich bete. Bitte noch 8 Stunden.
Er denkt, dass er die letzten paar Stunden durchschläft. Das ist es, was er denkt, dass es so ist. Es wird also ein buchstäblich böses Erwachen geben. Um ehrlich zu sein, ist das besorgniserregend.
Ich gebe ihm vielleicht noch 2 bis 3 Stunden, dann geht die Tür auf. Ich genieße meine letzte Mahlzeit und dann verschwinden wir von hier.
Hat er gerade gesagt, dass es seine letzte Mahlzeit ist? Ich glaube ja. Nun, das ist ironisch, denn es sind buchstäblich genau 24 Stunden.
Jede Stunde werden sie durch diese Tür kommen. Ich werde also aufräumen. Es ist ein bisschen unordentlich. Ich habe versucht, eine Ausrede zu finden, um aufzuräumen, aber in Wirklichkeit ist mir einfach nur langweilig.
Ich dachte, ich würde bei diesem Experiment mehr geistige Klarheit erlangen und vielleicht etwas über mich selbst lernen. Aber in Wirklichkeit ist alles, was ich mitnehme, die neu gewonnene Fähigkeit, Dinge aus der Tür eines Fließbandes werfen zu können. Oder vielleicht auch nicht.
Es gibt einfach keine Welt, in der mehr als 24 Stunden übrig sind. Ich schaffe hier keine weiteren 24 Stunden. Ich habe mein Limit erreicht, aber das spielt keine Rolle. Es gibt einfach keine 24 Stunden mehr. Ich kann es einfach nicht. Ich weigere mich, das zu glauben. Jede Sekunde, jede Sekunde, jede Sekunde jetzt.
Um mir die Zeit zu vertreiben, fange ich wieder an zu zählen. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 20, 21, 22.
5422, 5423, 5424, 5425.
Ich schwöre bei Gott, ich habe da draußen etwas gehört.
Ich bin traurig. Ich bin traurig. Ich bin traurig. Ich bin traurig. Ich will nicht hier sein. Holt mich aus diesem Raum raus.
Ich will nicht hier sein.
Das ist kaum menschlich. Er liegt im Bett und hält sich die Augen zu. Keine Aufregung. Das ist absolut nicht das, was du sehen willst. Wie wird er sich verhalten? Es wird ein neuer Mensch sein. Ich mache mir Sorgen, dass er dieser Mensch sein wird. Er ist gerade in eine Dysfunktion hineingerutscht.
Wir haben ihn noch nie so weit getrieben wie in diesem Video. Das liegt daran, dass ihm jeglicher menschlicher Kontakt verwehrt wurde. Sei sanft, wie ein kleines Kind, das vom Mittagsschlaf aufwacht.
Wir haben noch 10 Minuten, also machen wir uns fertig. Vielen Dank. Viel Glück!
Ich werde sterben.
Zehn, neun, acht. Sieben, sechs, fünf, vier …
Warte mal. Warte, ich habe nicht einmal eine Hose an.
Drei, zwei, eins.
Oh, mein Gott. Hey, Jimmy. Tut mir leid, ich wollte nur meine Hose anziehen. Hier draußen ist es nicht so hell. Wie geht's dir, Kumpel? Mir ist ein bisschen schwindelig.
Es ist verrückt, aber nach dieser Herausforderung habe ich irgendwie vergessen, wie man mit Menschen umgeht.
Wo will er denn hin?
Es ist wirklich erleichternd, nicht in ein helles Licht zu starren. Es ist, als ob die Decke fantastisch wäre.
So glücklich wie jetzt habe ich dich schon lange nicht mehr gesehen. Ehrlich gesagt, dachte ich, diese 24 Stunden würden ewig dauern.
Folg mir nach draußen. Ich will die Sonne sehen.
Oh, mein Gott! Es ist dunkel draußen. Es ist so schön, die Welt draußen zu sehen.
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