100 Kandidaten, fünf Fallen, ein Goldpokal: Wer übersteht MrBeasts größte Fallen?

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Überblick

Hundert Menschen treten gegeneinander an, fünf „Mega-Fallen“ stehen zwischen ihnen und einem Pokal aus echtem Gold. Laut MrBeast ist er 100.000 Dollar wert. Das Prinzip ist in jeder Runde gleich: Wer die Falle nicht übersteht, scheidet aus. Wer am Ende als Letzter übrig bleibt, gewinnt. Im Lauf des Videos verschiebt sich der Wettbewerb von reiner Geschwindigkeit hin zu Teamarbeit, Strategie und schließlich zu einem offenen Machtkampf, in dem die letzten Vier aufeinander schießen müssen.

12 Min. Lesezeit

Falle 1: Die sinkende Stacheldecke

Die Kandidaten nehmen ihre Augenbinden ab und stehen in einem Raum, dessen Decke mit Stacheln besetzt ist. MrBeast lässt die Decke absenken. Er stellt klar, dass die Stacheln nicht echt sind. Trotzdem gilt: Wer nicht entkommt, bevor die Decke unten ist, ist eliminiert. Die Kandidaten drängen zum Ausgang, rufen sich zu, wo es durchgeht, und hetzen gegen die Zeit hinaus. Am Ende sind 49 Personen ausgeschieden, 51 kommen weiter.

Falle 2: Die Paintball-Arena

Die zweite Falle ist eine Paintball-Arena mit bewaffneten Wachen. Die ersten 20, die unversehrt das Ziel erreichen und sich danach auf ein Feld stellen, kommen weiter. Wer auch nur ein einziges Mal getroffen wird, ist sofort raus. Es gibt eine Zusatzregel, die MrBeast den Kandidaten ausdrücklich ans Herz legt: Sobald ein grünes Licht angeht, hören die Wachen auf zu schießen.

Nach dem Start fallen schnell die ersten Kandidaten, manche werden sogar in ihrem Versteck getroffen. Die Teilnehmenden probieren unterschiedliche Taktiken aus. Einer benutzt eine Tür als Schild, scheidet aber trotzdem aus. Viele suchen hinter einem Van Deckung und beschließen, auf Grün zu warten. Als das Licht zum ersten Mal umspringt, rennen zwei direkt los. Einer kommt durch, der zweite wird eliminiert. Weil nun einer es geschafft hat, trauen sich laut Kommentar auch die anderen. Eine Gruppe hält eine Decke als Schild vor sich, was die Wachen ablenkt und anderen den Lauf ermöglicht.

Die Plätze werden knapp. Bei zehn Personen im Ziel bleiben noch zehn Plätze, und wer bisher abgewartet hat, muss jetzt los. Später sind 13 Spieler übrig, aber nur fünf Plätze frei. Viele sitzen noch hinter dem Van. In einem letzten Ansturm rennen alle gleichzeitig, und die Top 20 stehen fest. Erst danach erfahren sie, warum die Felder farbig sind. Die Farbe bestimmt ihr Team für die nächste Falle.

Falle 3: Der Abgrund, die Brücke und zwölf Schlüssel

Nun stehen 20 Spieler vor einem Abgrund. Jedes der vier Fünferteams, Pink, Blau, Grün und Orange, wählt einen Captain. Die vier übrigen Mitglieder ketten sich an ein Podium. In der Mitte gibt es zwölf Plätze mit Handschellen. Wer sich dort ankettet, kommt garantiert weiter. Um dorthin zu gelangen, muss jeder Captain mit nur fünf Brettern eine Brücke bauen. Fällt ein Brett hinunter, ist es verloren. Hat der Captain die Mitte erreicht, ohne zu fallen, stehen zwei Möglichkeiten offen: sich selbst anketten oder einen der zwölf Schlüssel nehmen, zurückgehen und Teammitglieder befreien. Sobald zwölf Personen in der Mitte angekettet sind, endet das Spiel, und alle anderen sind raus. Fällt der Captain, ist das ganze Team eliminiert.

Bei der Captainwahl nennen die Teams ihre Gründe. Team Pink wählt Steven, weil er „tough, stark und loyal“ sei und sie nicht verraten werde, dazu wird auf seine „Feuerwehrinstinkte“ verwiesen. Im blauen Team spricht man zunächst über Körpergröße und entscheidet sich dann wegen der „Leistung unter Druck“. Später wird klar, dass Kinsley dort Captain war.

Team Grün unter Tomer legt ein hohes Tempo vor. Beim Bretterlegen fällt ein Kniff auf: Ein Captain schiebt das Brett seitlich über den Abgrund, was der Kommentar als schlau lobt. Orange hat dagegen lange noch kein einziges Brett gelegt. Tomer erreicht die Mitte als Erster und fährt eine klare Strategie. Er will alle Teammitglieder befreien, bevor diese selbst hinüberklettern. So bleibt die Brücke frei, und er kann die Schlüssel ungestört holen. Bei Team Pink geht genau das schief. Befreite Mitglieder versperren dem eigenen Captain den Weg, und jemand beteuert: „Leute, das war keine Absicht von mir!“ Zwar sichert Pink als erstes Team einen der zwölf Plätze, doch weil Grün die Brücke frei hält, kann laut Kommentar der grüne Captain die meisten Leute holen. Zwischenzeitlich hat Tomer schon drei befreit, ein anderer Captain erst einen.

Bei Orange liegen die Bretter am Ende zu weit auseinander. Der Kommentar fragt, ob der Captain überhaupt noch zurückkommt, und es sieht nicht danach aus. Auf der wackeligen Strecke kommt es zu dramatischen Szenen. Ashleigh wird angefeuert zu springen, ruft „Ich kann nicht!“, springt schließlich doch und stürzt ab. Andere werden über den Spalt gezogen, etwa Joseph, dem jemand zuruft: „Ich zieh dich rauf.“

Das Ergebnis fällt sehr unterschiedlich aus. Tomer hat sein gesamtes Team in die Mitte gebracht, Blau und Pink haben je drei Personen durchgebracht, von Orange kommt nur der Captain weiter. Schon hier äußern andere Spieler, der grüne Captain sei „eine Bedrohung“ und müsse gehen.

Falle 4: Die riesige Drehmaschine

Die vierte Falle führt MrBeast vor, statt sie zu erklären. Eine riesige Maschine dreht Arme über eine Plattform. Jeweils drei Kandidaten müssen den Armen ausweichen. Wer herunterfällt, ist eliminiert, und der Letzte auf der Plattform kommt ins Finale. Vorher holt MrBeast Lalo nach vorn. Er kann gesundheitlich nicht weitermachen, erhält 5.000 Dollar und scheidet aus der Challenge aus.

Wieder wird ein Captain gewählt, diesmal per Handzeichen, und Tomer erhält die Mehrheit. Der Captain wählt das Spiel, nämlich Ausdauer, Geschicklichkeit oder Stärke, und bestimmt dann zwei Gegner. Die Falle hat vier Runden, nur vier Personen erreichen das Finale. Laut MrBeast entscheidet diese Wahl darüber, wer den Pokal gewinnt.

Runde 1: Tomer wählt Stärke, alle drei tragen dabei eine Gewichtsweste. Als Gegner bestimmt er Byan und Steven, ausdrücklich mit dem Ziel, sie loszuwerden. Einer der Gegner gibt sich siegessicher, weil er „viel älter“ sei, und meint, Tomer dürfe ihn nicht wählen, wenn er gewinnen wolle. Tomer kontert das mit „mangelnder Erfahrung“. Steven scheidet als Erster aus. Tomer ist sichtlich erschöpft, aber als die Maschine schneller wird, geht Byan die Puste aus, und Tomer zieht in die Top Vier ein. Er ernennt Baylie zur nächsten Captain.

Runde 2: Baylie wählt Geschicklichkeit. Jeder bekommt eine Schüssel mit 75 Bällen und muss die Drehfalle mit ihr in der Hand überstehen. Nach zwei Minuten gewinnt, wer die meisten Bälle hat oder als Letzter steht. Baylie wählt T. Ruffin und Julian, laut MrBeast einen ehemaligen Mitspieler, und begründet das damit, den grünen Captain rauswerfen zu wollen. T. Ruffin ist erstaunlich schnell draußen, Baylie gewinnt. MrBeast fasst zusammen, sie habe Orange und Grün besiegt.

Runde 3: Baylie ernennt Austin, der Stärke wählt und Joseph und Matt als Gegner bestimmt. Auf die Frage nach dem Grund heißt es, man habe das während der anderen Runden einfach so entschieden. Dazu fällt der Satz „Zwei Frauen im Finale“. Das Duell ist schnell vorbei, nach Schätzung eines Beteiligten nach etwa fünf Sekunden. Weiter kommt Joseph.

Runde 4: Joseph ernennt Kinsley. Sie war seine Captain im blauen Team und hat ihm über die Brücke geholfen. Kinsley tritt gegen Abby an und wählt Ausdauer. Beide sind so konzentriert, dass sie kein Wort sagen. Kinsley steht kurz vor dem Absturz, fängt sich aber und gewinnt den vierten Finalplatz.

Die finale Falle: Glasherzen und eine Kanone

Die letzten Vier sind Tomer, Baylie, Joseph und Kinsley. Laut MrBeast kämpfen sie vor 100 Millionen Zuschauern um den Pokal. Jede Person hat drei Glasherzen vor sich. Reihum steigt jemand zu einer Kanone hinab und schießt auf ein Herz. Wer kein Herz mehr hat, ist eliminiert und stürzt durch eine Falltür. Es heißt jeder gegen jeden. Die Kandidaten reagieren mit „Mann, wie hinterhältig“ und versichern sich gegenseitig ihrer Zuneigung.

Tomer darf als erster Sieger der vierten Falle zuerst schießen. Er sagt, das durchkreuze seinen Plan, er habe nur Spaß haben wollen und müsse nun Leuten wehtun. Seine Einschätzung: „Ich denke, wir müssen uns abschlachten.“ Kinsley kündigt Rache an und verweist darauf, dass sie Jägerin sei und die Kanone wie ein Gewehr funktioniere. Genau das macht sie für Tomer zum Ziel. Eine Jägerin sei gefährlich, warum solle er sie schonen. Kinsley hält dagegen, dass sie ihn in die Top Vier gewählt und zum Captain gemacht habe. Tomer trifft und zerstört eines ihrer Herzen.

Allianzen, Fehlschüsse und Vergeltung

Danach ist Baylie an der Reihe. Joseph fragt Tomer, warum er nicht ihn beschießen solle. Dabei wird angedeutet, Joseph mache bei einem Plan nicht mit, und der Plan sei gewesen, die anderen gegen ihn zu wenden. Baylie schwenkt die Kanone zwischen Tomer und Joseph hin und her und verfehlt schließlich. Sie behauptet, absichtlich auf den Boden gezielt zu haben. Unter vier Augen fragt MrBeast nach, und sie gibt zu, eigentlich treffen gewollt zu haben.

Joseph, von MrBeast als „Joker“ vorgestellt, den niemand durchschauen könne, schießt zurück und trifft ein Herz von Baylie. Ein Kommentar vermutet, er sei einfach beleidigt gewesen, während Tomer eigentlich die größte Bedrohung sei. Kinsley findet es falsch, auf Joseph zu schießen, entscheidet sich aber „strategisch“ dafür und trifft. Damit haben alle außer Tomer ein Herz verloren, was eine Mitspielerin als strategischen Fehler bezeichnet: Tomer werde sie jetzt alle zerstören.

In der zweiten Runde nennt Baylie Tomer eigentlich das beste Ziel, weil er als Einziger noch alle drei Herzen habe. Ihr Schuss trifft jedoch ein bereits zerstörtes Herz von Joseph und ist damit verschwendet. Joseph zielt auf Tomer und trifft, nun hat jeder ein Herz verloren. Kinsley zielt auf Josephs letztes Herz, der Schuss prallt ab und hätte fast einen Kameramann getroffen, wie MrBeast bemerkt. Schließlich trifft Tomer Joseph entscheidend. Joseph kommentiert sein Ausscheiden mit „War spaßig“ und stürzt durch die Falltür.

Tomers Fall

Bevor Baylie wieder schießt, verteilt MrBeast Schokolade eines Sponsors. Danach geht der Machtkampf weiter. Tomer redet eindringlich auf Baylie ein. Wenn sie auf ihn schieße, werde er sie sofort eliminieren. Außerdem habe er sie ins Spiel geholt und aus dem Abgrund gezogen. Er verspricht sogar, sich die Haare rot zu färben. Baylie verfehlt. Tomer setzt nach eigener Aussage auf „Baylies schlechtes Auge“ und schießt auf Kinsley, obwohl er selbst zittert. Er trifft, Kinsley schaut nicht einmal hin. Ein Kommentar nennt ihn „eiskalt“.

Beim nächsten Durchgang steht Baylie vor der Wahl zwischen Tomer und Kinsley. Tomer bietet nun an, sich den Bart rot wie ihr Shirt zu färben. Ein anderer merkt trocken an, sie wolle 100.000 Dollar und keinen roten Bart. Baylie trifft Tomers zweites Herz und sagt, im Finale müsse sie das Beste für sich tun. Ein folgender Schuss geht daneben. Dann verabreden Baylie und Kinsley offen, beide nur noch auf Tomer zu schießen, was er ungläubig kommentiert. Der entscheidende Treffer fällt, begleitet von Entschuldigungen aus allen Richtungen. Tomers letzte Worte sind „Lebt lang und in Frieden“, dann öffnet sich die Falltür.

Das Duell um den Pokal

Übrig bleiben Baylie mit zwei Herzen und Kinsley mit einem. Beide wünschen sich „Alles Liebe“ und betonen, es sei nur ein Spiel. Kinsley trifft und stellt den Gleichstand her, je ein Herz auf beiden Seiten. Baylie sagt, ihr Herz rase. Kinsley kündigt an, sie werde Baylie eliminieren, falls diese verfehle. Baylie schießt und trifft. Kinsleys letzte Worte vor dem Sturz lauten: „Ich bin stolz auf dich, Baylie.“ Baylie gewinnt den goldenen 100.000-Dollar-Pokal und ruft ihren Eltern zu, sie habe geschossen, obwohl sie sich zuvor selbst als schlechte Schützin bezeichnet hatte.