Vom 1-Dollar-Haus zur 139-Millionen-Dollar-Villa: MrBeast vergleicht Wohnen in sechs Preisklassen

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Überblick

Wie unterscheidet sich das Leben in einem Haus für einen Dollar von dem in einer Villa, die mehr als hundert Millionen Dollar kostet? MrBeast und das Team besuchen nacheinander Häuser in immer höheren Preisklassen: 1 Dollar, 1 Million, 15 Millionen, 30 Millionen, 45 Millionen, 69 Millionen und schließlich eine Mega-Villa in Los Angeles, die zunächst als 100-Millionen-Dollar-Haus angekündigt und später mit 139 Millionen Dollar beziffert wird. Unterwegs kommentieren die Besucher, was man für das jeweilige Geld bekommt. Bei zwei Stationen sind prominente Gäste dabei: der Unternehmer Mark Cuban und der Musiker Justin Timberlake.

13 Min. Lesezeit

Das 1-Dollar-Haus: eine Baracke über dem Wasser

Die erste Station ist ein kaum funktionsfähiges Haus, das eher einer Baracke gleicht. Auf die Frage, warum es nur einen Dollar kostet, antwortet der Verkäufer: Beim nächsten Sturm werde es wahrscheinlich ins Wasser fallen. Ihm sei es deshalb einen Dollar wert, das Haus einfach loszuwerden. Ob das eine schreckliche Investition sei, fragt MrBeast. Der Verkäufer bejaht, und der Kauf wird trotzdem abgeschlossen.

Das Haus ist wackelig, und die Gruppe schätzt die Chance, durch den Boden zu brechen, als „ziemlich hoch“ ein. Die Einrichtung besteht aus einem Sessel, einer Matratze und einem halben Fußboden. Ein Stuhl hält sich nach MrBeasts Beschreibung gerade noch, „als würde er um sein Leben kämpfen“. Ein Vorteil zeigt sich immerhin: Man kann direkt vom Haus aus angeln. Der vermeintliche Fang entpuppt sich allerdings nur als Köder. MrBeast bietet dem Verkäufer zwei Dollar, damit er das Haus zurückkauft, doch der lehnt ab. Damit endet der Besuch mit der Ankündigung, später ein Haus zu zeigen, das 100 Millionen Mal mehr kostet.

Das 1-Millionen-Dollar-Haus: mehr Ausstattung als erwartet

Beim Millionen-Dollar-Haus merkt MrBeast an, man müsse Millionär sein, um es zu kaufen. Der erste Eindruck: Es ist viel größer als MrBeasts eigenes Haus. Für eine Million Dollar gibt es eine große Küche und vier Schlafzimmer, die „normal aussehen“. In einem davon führt ein Kleiderschrank in ein Badezimmer, das größer ist als das gesamte 1-Dollar-Haus. Die Badewanne ist so groß, dass ein zwei Meter großes Teammitglied bequem hineinpasst. Alle Bäder haben Bidets.

Der beste Teil liegt nach Einschätzung der Gruppe im Untergeschoss. Dort gibt es ein Heimkino mit Massagesesseln, von denen jeder zwei Fernbedienungen hat, und daneben eine Spielhalle. MrBeast hatte nach eigener Aussage nicht erwartet, für eine Million Dollar solche Besonderheiten zu bekommen. Draußen folgen ein Pool und ein, wie es heißt, „unnötiger Wasserfall“. Ein Teammitglied meint, mit so einem Haus hätte man viel mehr Freunde. Insgesamt bewertet MrBeast das Leben dort als ziemlich lustig.

Das 15-Millionen-Dollar-Haus: Blick über Los Angeles

Das nächste Haus liegt in Los Angeles. Ein Teammitglied fühlt sich dort fehl am Platz, ein anderes vergleicht es mit dem Haus, das man in GTA zu erreichen versucht. Der Pool ist deutlich kleiner als beim 1-Millionen-Dollar-Haus, dafür blickt man über ganz L.A.

Auf die Frage, womit der Besitzer das Geld verdient hat, rät ein Teammitglied scherzhaft „NFTs“. Tatsächlich ist der Besitzer Anwalt und wurde laut dem Video 2017 und 2021 als bester Anwalt ausgezeichnet. „Anscheinend ist das alles, was es braucht“, kommentiert MrBeast. Der Besitzer hat eine Nachricht hinterlassen: Der Besuch sei das ultimative Geschenk, damit habe er für immer einen Trumpf bei seinen Kindern. Die Gruppe solle aber bitte nicht die Sandwiches essen, die seien der Familie heilig und würden seit Generationen weitergegeben.

Im Untergeschoss befinden sich ein Kino, ein Fitnessstudio mit einem passwortgeschützten Laufband, ein Gästeschlafzimmer, ein Unterhaltungsbereich und eine Bar mit kostenlosem Essen. Kurz überlegt die Gruppe, ob das Essen eine Falle sei, um sie verklagen zu können. Da hat Karl aber schon zugegriffen. Durch ein Fenster sieht man unter Wasser in den Pool, wo Nolan für eine Hintergrundaufnahme schwimmt, ohne zu merken, dass die Kamera längst aus ist. Im Hauptschlafzimmer mit weiterer Aussicht werfen die Teammitglieder Kissen, bis MrBeast sie stoppt: Wenn eines über die Kante fliege, könne der Anwalt sie verklagen.

Das 30-Millionen-Dollar-Anwesen in Massachusetts: Autos in drei Ebenen

Um den Gerichtspapieren zu entgehen, wie MrBeast scherzt, fliegt das Team quer durchs Land nach Massachusetts. Das Anwesen hat 16 Schlafzimmer, die sich auf vier Gebäude verteilen. Im Haupthaus gibt es mehrere Wohnzimmer, das beste davon ist ein Büro im Stil des Oval Office. Dort findet sich Benjamin Franklins „Der Weg zum Reichtum“. Ein Teammitglied hält Franklin für den Erfinder der Glühbirne und wird korrigiert, das sei Edison gewesen.

Der Besitzer ist mit der Herstellung von Kerzen reich geworden und hat für den Besuch eigens MrBeast-Kerzen anfertigen lassen, eine davon riecht nach Strand. Chandler entdeckt, dass man vom Dach aus Golfbälle abschlagen kann.

Als deutlich eindrucksvoller empfindet die Gruppe die Garagen. Die erste ist voller Lamborghinis und wird mit einem „Süßwarenladen für Erwachsene“ verglichen. Eine zweite Garage enthält noch mehr Autos. Man scherzt, der Besitzer würde es nicht merken, wenn eines fehlte, und fragt sich, wie man überhaupt so viele Autos kauft. Über eine Treppe gelangt man in einen dunklen Keller mit rund 20 bis 30 weiteren Wagen. MrBeast bemängelt den fehlenden Lichtschalter, bis Kris in die Hände klatscht und das Licht angeht.

Tennis, Spielhalle und ein Indoor-Wasserpark

Das nächste Gebäude würde MrBeast nach eigener Aussage nie wieder verlassen, wenn es ihm gehörte. Dort gibt es einen kompletten Indoor-Tennisplatz, obwohl MrBeast nach eigenen Worten nicht Tennis spielen kann. Außerdem gibt es eine zweistöckige Spielhalle, die laut MrBeast 20-mal größer ist als die im 1-Millionen-Dollar-Haus. Auf einem Basketballplatz spielt die Gruppe Tischtennis.

Was das Haus nach MrBeasts Einschätzung wirklich besonders macht, ist ein Indoor-Wasserpark. Die Halle ist so groß, dass die Drohne weit nach hinten fliegen kann. Die Gruppe rutscht gemeinsam hinunter, mit der Ermahnung, nichts kaputtzumachen.

Das 45-Millionen-Dollar-Haus: Mark Cubans Urteil

Die nächste Station liegt wieder am anderen Ende des Landes: eine 45-Millionen-Dollar-Villa in Brentwood. MrBeast nennt sie das offenste Haus, das er je betreten habe, und sagt, bei diesen Preisen fehlten ihm langsam die Worte. Deshalb hat er Mark Cuban eingeladen, den er als Multimilliardär und Besitzer der Dallas Mavericks vorstellt. Weil das Haus einen eigenen Basketballplatz hat, spielen alle erst einmal eine Partie, die Jakes Team gewinnt.

Danach geht es um den Preis. Cuban hält das Haus die 45 Millionen nicht wert, weil es in Brentwood liegt, und würde wahrscheinlich die Hälfte ansetzen. Ein Teammitglied gibt zu, zunächst gedacht zu haben, Cuban rede über das Holz („wood“) im Haus und nicht über die Nachbarschaft.

Im Badezimmer erklärt Cuban seine wichtigste Regel: Der Toilettensitz müsse beheizt sein, denn dort verbringe er die meiste Zeit. MrBeast stimmt zu und fasst zusammen, man müsse keine Milliarden verdienen, um glücklich zu sein. Es reiche, sich ein Bidet und einen beheizten Toilettensitz leisten zu können.

Das 69-Millionen-Dollar-Kunsthaus: Skulpturen und Tsunami-Schutz

Das nächste Haus kostet 69 Millionen Dollar, einen Preis, den MrBeast als „lustige Zahl“ bezeichnet. Die Gruppe findet, es sehe aus wie das Haus eines Schurken. Miranda, die dabei ist, sagt, es sei viel größer als ihr eigenes Haus.

Der hohe Preis erklärt sich laut Video vor allem dadurch, dass das Haus mit Kunstwerken und Skulpturen aus aller Welt gefüllt ist. Die Gruppe spielt ein Schätzspiel: Für ein Objekt unter der Eingangstreppe tippen die Teilnehmer auf 100.000 Dollar, auf 80.000 und auf eine Million, der tatsächliche Wert liegt bei 450.000 Dollar. MrBeast stellt den Vergleich her: Das 30-Millionen-Dollar-Haus hatte einen Wasserpark und hundert Autos, dieses hier hat „nur Kunstwerke“, darunter eine große rote Skulptur.

In einem Raum, in dem die Gruppe nach eigener Aussage 30-mal versprechen musste, nichts anzufassen, steht ein maßgefertigtes, vollständig analoges Soundsystem. Gebaut hat es laut Video der Erfinder des Walkman.

Die ungewöhnliche Bauweise, etwa dass man über eine Skybridge laufen muss, um von einem Bereich zum anderen zu kommen, erklärt MrBeast damit, dass das Haus der Kraft eines echten Tsunamis standhalten soll. Von oben blickt man allerdings auch direkt in den Garten des Nachbarn. Das Team spinnt daraus eine Romeo-und-Julia-Geschichte über einen Bewohner, der heimlich in die Nachbarin verliebt sei.

Die 139-Millionen-Dollar-Mega-Villa mit Justin Timberlake

Die letzte Station ist die Villa, die MrBeast als wohl luxuriösestes Haus der Welt bezeichnet. Sie kostet 139 Millionen Dollar, hat rund 36.000 Quadratfuß Wohnfläche, 12 Schlafzimmer und 17 Bäder auf drei Stockwerken und blickt auf die Skyline von Los Angeles. Angekündigt werden ein Nachtclub, ein T-Rex und ein Aufzug für Autos. Als Gast ist Justin Timberlake dabei. Die scherzhafte Behauptung, es sei Timberlakes Haus, wird sofort verneint. Die Aussicht wird so gelobt, dass jemand witzelt, das CGI sei perfekt. Die Gruppe diskutiert, ob sie zu den Top 10 oder Top 5 der besten Aussichten gehört. Am Ende der Tour soll Timberlake sagen, ob er das Haus kaufen würde. Das Bargeld liege bereit.

Nach Angaben im Video ist alles aus den teuersten Materialien gebaut. Die Wände eines Raums bestehen komplett aus seltenem Marmor, der direkt aus Italien importiert wurde, und im ganzen Haus soll es keine einzige Trockenbauwand geben. Ein Kronleuchter kostet laut Video über eine Million Dollar und ist so schwer, dass sich die Decke zu senken begann. Timberlake merkt an, niemand habe ihm gesagt, dass er gerade mit einem Millionen-Objekt gespielt habe. Insgesamt hängen im Haus nach MrBeasts Angaben Kronleuchter im Wert von sechs Millionen Dollar.

Eisraum, Dinosaurier und Umkleide der Milliardäre

Das Untergeschoss beschreibt die Gruppe als „ein ganz anderes Haus“. Dort gibt es einen Eisraum, dessen Zweck niemandem klar ist. Ein Teammitglied vermutet, den Planern seien die Ideen ausgegangen. Weil die Tür keinen Griff hat, fürchtet die Gruppe kurz, eingesperrt zu werden, doch alles geht gut. Außerdem steht dort ein Dinosaurierskelett. Auf die Frage, ob ihn das eher zum Kauf bewege, sagt Timberlake, er sei noch unentschlossen.

In einer Umkleide sind Namen angebracht. Da das Haus derzeit niemandem gehört, habe man die Namen der wenigen Menschen angebracht, die es sich leisten können, erklärt MrBeast: Warren Buffett mit etwa 80 Milliarden, Larry Ellison mit etwa 50 Milliarden und Jeff Bezos mit etwa 100 Milliarden. Diese Vermögensangaben stammen von MrBeast. Chandler wird gefragt, warum sein Name fehlt.

Autoaufzug, Kinosaal und Pool mit Riesenbildschirm

Zu den verrücktesten Features zählt MrBeast einen Autoaufzug für 2,5 Millionen Dollar. Man wählt auf einem Tablet ein Auto aus, und der Aufzug fährt es zwei Stockwerke hoch direkt in die Garage. Scherzhaft wird bemängelt, dass nur sechs Lamborghinis dort stehen, man brauche eigentlich Platz für etwa zehn.

Das Heimkino ist nach MrBeasts Aussage das größte, das er je gesehen hat, und wirkt fast wie ein echtes Kino. Beim Test der Massagefunktion stellt sich heraus, dass offenbar nur Chandlers Sessel massiert, woraufhin die anderen Plätze tauschen wollen. Im Obergeschoss liegen das Hauptschlafzimmer und die Bäder. Die Dusche ist so groß, dass laut MrBeast zehn Menschen hineinpassen.

Als besten Teil des Hauses und „wahren Grund“ für den Preis präsentiert MrBeast den Pool. Auf Knopfdruck fährt dort langsam ein riesiger Bildschirm hoch. Timberlake findet die Langsamkeit dramatisch und damit etwas, womit man angeben kann. Zum Größenvergleich stellt sich der etwa zwei Meter große Karl davor. Die Gruppe scherzt, dass das Bild auf dem Schirm und die echte Aussicht beide Downtown L.A. zeigen.

Das Urteil: ein Scherz statt einer Kaufentscheidung

Zum Schluss wird Timberlake gefragt, ob er das Haus mit den 100 Millionen Dollar in bar vor der Tür kaufen wird. Eine ernsthafte Antwort gibt es nicht. Timberlake macht die Zusage scherzhaft davon abhängig, ob Nolans Shirt im Kauf enthalten ist, und erklärt sich dann „dabei“. Die Frage, ob auch der Bär dazugehöre, der das Shirt zerrissen habe, beendet die Szene. MrBeast verabschiedet sich mit dem Hinweis, dass das gezeigte Haus unter dem Namen 1200 Belair in Los Angeles zum Verkauf steht. Ob es jemand kauft, bleibt offen.