Neun Fallen, eine Million Dollar: Wie Mack bei MrBeast 700.000 Dollar verspielte

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Überblick

In diesem Video lässt Jimmy (MrBeast) einen Teilnehmer namens Mack eine Reihe eigens gebauter „Todesfallen“ durchlaufen. Die Regel ist einfach und gnadenlos: Für jede überstandene Falle gibt es 100.000 Dollar. Scheitert Mack an einer, verliert er alles. Nach jeder Falle darf er entscheiden, ob er mit dem bisherigen Gewinn nach Hause geht oder für weitere 100.000 Dollar alles riskiert. Das Ziel ist eine Million Dollar. Das Video dreht sich deshalb weniger um die Fallen selbst als um die Frage, wann man aufhören sollte, solange man vorne liegt.

11 Min. Lesezeit

Falle 1: Aus dem Käfig, bevor die Wände zugehen

Die erste Falle nennt Jimmy „einfach“. Mack muss aus einem Käfig ausbrechen und ein Dach erklimmen, bevor sich die Wände schließen. An den Wänden sind Spitzen angebracht. Mack weiß zunächst nicht, wie er herauskommen soll. Jimmy gibt ihm einen knappen Tipp: „Das Dach.“ Während die Wand näher rückt und Mack den Spitzen gefährlich nahe kommt, zerbricht er einen Stuhl. Jimmy fragt verwundert, wie das helfen soll, und treibt ihn weiter an. Mack antwortet genervt, Jimmy solle den Mund halten. Er schafft es rechtzeitig und hat die ersten 100.000 Dollar gewonnen.

Direkt danach bietet Jimmy die zweite Falle an: Wenn Mack die 100.000 Dollar riskiert, kann er 200.000 gewinnen. Jimmy fügt halb im Scherz hinzu, ohne ein Ja gebe es kein Video. Mack sagt zu. Der Erzähler weist darauf hin, dass noch zehn weitere Fallen warten, wenn Mack mit einer Million nach Hause gehen will.

Falle 2: Der Laserraum

In der zweiten Falle liegen 200.000 Dollar in bar in Säcken. Mack muss einen roten Knopf drücken und zur Tür zurückkehren. Was der Knopf auslöst, verrät Jimmy vorher nicht. Mack zögert und fragt, ob Jimmy mitkommen will, doch Jimmy bleibt draußen. Nach dem Drücken wird die Falle sichtbar: ein Raum voller Laserstrahlen. Berührt Mack einen Laser, knallt die Tür zu. Auf die Frage nach einem Zeitlimit antwortet Jimmy, es gebe ein „Berührungslimit“, und das liege bei eins.

Mack kriecht über den Boden. Die Macher haben das offenbar erwartet, denn die nächsten Laser sind direkt vor ihm platziert. Irgendwann ist er ganz von Lasern umgeben. Er fragt, wie viel Zeit ihm nach einer Berührung bliebe, bevor die Tür zugeht. Jimmy antwortet: „Weniger als eine Sekunde.“ Mack kommt trotzdem durch und hat damit 200.000 Dollar. Er entscheidet sich erneut weiterzumachen.

Falle 3: Der rollende Felsbrocken

Für die dritte Falle, so Jimmy, habe das Team 60 Tage lang das Set entworfen. Die bereits gewonnenen 200.000 Dollar liegen im Raum. Mack soll die nächsten 100.000 nehmen und dann einen Weg entlang durch eine Tür laufen. Über ihm hängt ein riesiger Felsbrocken. Mack ahnt richtig, dass der Brocken auf ihn zurollt, sobald er das Geld aufhebt. Jimmy bestätigt: Wird Mack überrollt, nimmt er die 300.000 Dollar zurück.

Mack zählt selbst von drei herunter, greift das Geld und rennt. Der Felsbrocken ist laut den Zuschauenden direkt hinter ihm, doch er schafft es. Jimmy sagt, Mack sei viel schneller als gedacht. Mack will wissen, was passiert wäre, wenn ihn der Brocken getroffen hätte. Als Antwort wird gezeigt, wie ein Teammitglied namens Nolan getroffen wurde und sagt: „Es tut weh.“ Mack braucht einen Moment für sich. Jimmy räumt ein, dass es eine große Entscheidung ist. Mack macht trotzdem weiter. Als Jimmy fragt, ob Mack nun die 300.000 verliert oder mehr Geld gewinnt, protestiert Mack gegen diese Formulierung.

Falle 4: Ein lebensgroßes Videospiel im Ball

Für Falle vier steckt Mack in einem durchsichtigen Ball. Jimmy beschreibt die Anlage als lebensgroßes Videospiel, einen Parcours, den Mack in fünf Minuten bewältigen muss. Wer in den Schaum darunter fällt, verliert. Anfangs gibt es kleine Plattformen, später bewegliche. Mack findet das Balancieren im Ball viel schwerer als erwartet. Der Kommentar erklärt, der Ball verstärke jede Bewegung, sodass man jederzeit fallen könne. Zwischendurch rollt Jimmy im eigenen Ball zu Mack, mit der Begründung, es sei schließlich sein Video und er wolle darin vorkommen.

Jimmy kündigt an, die letzte Etappe werde richtig schwierig. Danach korrigiert er sich selbst: Er hätte nicht falscher liegen können, denn Mack schafft den letzten Abschnitt in zehn Sekunden. Beim Entwurf auf Papier sei ihm der Parcours viel schwerer vorgekommen, sagt Jimmy. Mack steht nun bei 400.000 Dollar. Auf die Frage, was besser als 400.000 sei, antwortet er „500.000“. Er macht weiter, wenn die nächste Falle so einfach ist wie diese. Jimmy stellt klar, das habe er nicht versprochen, wertet die Antwort aber als Ja.

Falle 5: Tauchen gegen die Feuerschale

Für die fünfte Falle bekommt Mack einen Badeanzug. Sobald Jimmy das Startsignal gibt, wird Macks Geld auf eine riesige Feuerschale zugezogen. Um das zu stoppen, muss Mack einen Hebel ziehen. Um dorthin zu gelangen, muss er durch eine Unterwasserkammer schwimmen und die Schlösser von vier Türen knacken. Das Werkzeug dafür ist ein Kleiderbügel. Das Geld erreicht das Feuer nach genau drei Minuten.

Laut Kommentar liegt jede Tür tiefer im Wasser als die vorige. Mack muss also immer wieder zum Luftholen auftauchen und hat entsprechend weniger Zeit für jedes Schloss. Er öffnet eine Tür nach der anderen, während das Geld dem Feuer immer näher kommt. Nach der vierten Tür zieht er den Hebel und stoppt das Geld. Danach sagt er zu Jimmy „Ich hasse dich“ und berichtet, dass er unter Wasser kaum etwas sehen konnte. Jimmy meint, er könne wegen des Sauerstoffmangels etwas benommen sein.

Falle 6: Feastables oder Hershey's

Bevor Mack sich für die sechste Falle entscheidet, verspricht Jimmy „volle Transparenz“: Es sei wahrscheinlich die einfachste Falle von allen. Wer jemals aufhören wolle, solle es nicht jetzt tun. Jeder mit einem entwickelten präfrontalen Kortex solle sie meistern können. Mack sagt zu. Die Aufgabe: Er muss zwischen einem Riegel von Feastables und einem von Hershey's wählen, einer muss im Müll landen. Mack wirft den Hershey's-Riegel weg, erklärt „Widerlich!“ und hat damit weitere 100.000 Dollar gewonnen. Mit 600.000 Dollar in bar rechnet er vor, das seien sechs Lamborghinis.

Bei der nächsten Entscheidung zögert Mack deutlicher. Seine Mutter werde sehr sauer sein, wenn er jetzt verliere. Schließlich sagt er „Nur noch eine“, verbunden mit einer Bitte an Jimmy: Danach solle er ihn nicht zu einer weiteren überreden. Jimmy willigt ein.

Falle 7: Der Balancebalken in 100 Metern Höhe

Für den Weg zur siebten Falle bekommt Mack eine Augenbinde. Als er behauptet, nichts zu sehen, nennt Jimmy das eine Lüge und legt eine zweite an. Die beiden werden 100 Meter in die Höhe gehoben. Mack weiß nur, dass es nach oben geht, nicht wie weit. Dort muss er sich laut Video seiner größten Angst stellen, der Höhe: Er soll über einen „absurd dünnen“ Balancebalken auf die andere Seite laufen.

Mack sagt mehrfach, er habe große Angst. Andere Beteiligte sagen, sie würden das niemals tun. Schließlich erklärt Mack, er könne nicht mehr darüber nachdenken, und geht los. Nach den ersten Schritten glaubt einer der Zuschauenden noch, er werde es nicht schaffen. Mack erreicht die andere Seite und hat 700.000 Dollar.

Die Entscheidung bei 700.000 Dollar

Wie gewünscht versucht Jimmy diesmal nicht, Mack zu beeinflussen, und stellt nur die Frage: mit 700.000 Dollar nach Hause gehen oder für die Million weitermachen? Mack sagt, er könne jetzt mit einer unglaublichen Summe gehen, sei aber so nah dran. Er habe das Gefühl, alle zu Hause wollten die nächsten drei Herausforderungen sehen. Jimmy stimmt zu, und Mack macht weiter. Jimmy sagt, er werde sich schrecklich fühlen, wenn Mack die nächste Falle nicht meistert. Laut Erzähler fehlen noch drei Fallen bis zur Million, und es werde nur noch schwieriger.

Die Squid-Game-Falle: Keks-Formen über der Glasbrücke

Die nächste Falle knüpft an das meistgesehene Video des Kanals an, die Squid-Game-Nachstellung. Jimmy kombiniert darin das Glasbrückenspiel mit dem Keks-Ausschneidespiel. Mack muss eine Form aus einem Keks lösen und genau diese Form auf einen Scanner legen. Zerbricht der Keks, passt er nicht in die Aussparung, und die Brücke unter Mack bricht ein. Passt die Form, öffnet sich eine Tür, und das Ganze wiederholt sich noch dreimal.

Für die erste Form, einen Kreis, gibt es kein Zeitlimit. Jimmy erwähnt, manche dieser Herausforderungen dauerten eine Stunde, und bietet halb scherzhaft eine Zeitbegrenzung an, was Mack ablehnt. Seine Strategie ist, den Keks abzulecken, damit der Zucker schmilzt, und dann mit einer Nadel durchzustechen. Jimmy merkt an, das sei genau die Strategie aus Squid Game. Zwischendurch wirft jemand Macks Croc weg, als „einzigen Weg“, ihm etwas beizubringen. Jimmy sagt, das Geld sei für ihn wohl bedeutungslos. Mack widerspricht: Für ihn werde es das Leben verändern, deshalb nehme er sich Zeit. Er schafft den Kreis.

Das Dreieck werde er leicht lösen, heißt es im Kommentar, danach kämen aber ein Stern und ein Regenschirm, die viel schwieriger seien. Weil ein Teil des Geldes weit weg liegt, holt Jimmy es näher heran, damit Mack nicht vergisst, wofür er kämpft. Mack sagt nun, er bereue sein Ja. Jimmy empfiehlt ihm dringend, nach diesem Sieg aufzuhören. Mack erwidert, das habe er schon nach dem Hochseilparcours gedacht. Jimmy antwortet, das habe Mack nach jedem Hindernis gedacht, und trotzdem seien sie hier.

Der Regenschirm und der Verlust

Die letzte gezeigte Form ist der Regenschirm, laut Jimmy die schwierigste. Mack sagt, wenn er diese Runde gewinne, solle er nicht noch einmal riskieren. Jimmy schlägt deshalb vor, Mack solle „diesen blöden Regenschirm“ ausschneiden und dann einfach das Geld nehmen, für Jimmys Seelenfrieden. Mack stimmt zu. Dann erfährt er, dass diesmal ein Zehn-Minuten-Timer läuft. Es stehen 800.000 Dollar auf dem Spiel.

Mack kündigt an, während der Arbeit nicht mehr zu sprechen. Er lässt sich einen Geldstapel geben und benutzt ihn als Hammer, später auch einen Schuh. Er sagt, er habe noch nie so viel Intensität gespürt, und fürchtet, den Keks kaputt zu machen. Jimmy sagt ehrlich, er glaube, Mack könne es schaffen. Bei zwei verbleibenden Minuten beginnen Stücke abzubrechen. Bei etwa 60 verbleibenden Sekunden zerbricht der Keks.

Mack ist fassungslos: Er sei so ein Idiot, er habe alles gehabt, 700.000 Dollar, und wisse nicht, warum er das getan habe. Auf Jimmys Frage, ob es weniger wehgetan hätte, gleich die erste Herausforderung zu verlieren, antwortet er: „Viel weniger.“ Jimmy zieht daraus die Lehre, jeder in einem MrBeast-Video solle wissen, dass man aufhören sollte, solange man vorne liegt.

Das Ende: 100.000 Dollar als Trost

Zum Schluss sagt Jimmy offen, das Ende sei ziemlich traurig gewesen. Deshalb gibt er Mack für seine Mühen zusätzlich 100.000 Dollar. Er hofft, dass das nächste Video dieser Art ein glücklicheres Ende hat, und ruft die Zuschauenden auf zu kommentieren, ob Mack eine zweite Chance bekommen soll. Ob und in welcher Form es diese zweite Chance gibt, bleibt im Video offen.