Vom 1-Dollar-Flug zum Jet für eine halbe Million: MrBeast testet Flugtickets aller Preisklassen

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Überblick

In diesem Video vergleicht MrBeast zusammen mit Karl, Nolan, Chandler und Chris Flugreisen über eine enorme Preisspanne hinweg. Die Stationen reichen vom „billigsten Flugzeug der Welt“ für einen Dollar über First-Class-Plätze und Privatflugzeuge bis zu einem Luftschiff und einem Jet, dessen Flug laut Video eine halbe Million Dollar kostet. Die Leitfrage bleibt dabei locker: Was bekommt man für welchen Preis, und lohnt sich der Aufpreis überhaupt?

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Der 1-Dollar-Flug: klapprig und laut

Den Anfang macht ein winziges Flugzeug, das MrBeast selbst als „wirklich klapprig“ bezeichnet. Der Dollar wird dem Piloten Doug übergeben. MrBeast gibt zu, sehr nervös zu sein. Doug beruhigt, er habe das „schon ein halbes Dutzend Mal“ gemacht, was MrBeast eher weiter verunsichert. Der Motor klingt nach MrBeasts Worten wie ein Rasenmäher.

Der Flug selbst ist von Aufregung geprägt. Etwas fliegt beinahe gegen die Kamera, Doug ermahnt, den Sicherheitsgurt angelassen zu lassen, und MrBeast bittet darum, möglichst bald zu landen. Vom Boden aus witzelt jemand, man übernehme jetzt den Kanal, während ein anderer mahnt, vorsichtig zu sein, denn „der Typ bezahlt meine Rechnungen“. Nach einem Tiefflug und der Landung fällt das Fazit knapp aus: Man sei am Boden und habe überlebt.

First Class: eigener Sitz, Liegebett, wenig Privatsphäre

Die nächste Station wird im Video als 1.000-Dollar-Ticket für die erste Klasse angekündigt. MrBeast hat alle Plätze der Kabine gekauft, damit sich die Gruppe frei verteilen kann. Jeder hat einen eigenen Sitz mit Fernseher. Zum Ticket gehören eine ordentliche Mahlzeit, eine kostenlose Tasche mit Toilettenartikeln und ein Pyjama. Auf längeren Flügen lässt sich der Sitz zu einem Bett umklappen. Einer aus der Gruppe fühlt sich darin „wie in einem Sarg“, was er nach eigener Aussage mag.

Die Trennwände zwischen den Sitzen werden unterschiedlich aufgenommen. Einer freut sich, nicht mit Nolan reden zu müssen. Nolan dagegen beklagt, hinten ganz allein zu sitzen. Als Nachteil nennt die Gruppe die fehlende Privatsphäre: Es sei unangenehm, ein Video zu drehen, während ständig Leute vorbeilaufen.

Das 10.000-Dollar-Ticket: Dusche in 30.000 Fuß Höhe

Das nächste Ticket kostet zehnmal so viel. MrBeast lobt die „unbegrenzte“ Beinfreiheit und zählt die Ausstattung auf: ein Tablet, ein großer Touchscreen-Fernseher, eine eigene Bar mit Getränken und Snacks. Als die Schokolade im Angebot nicht von Feastables stammt, fordert MrBeast scherzhaft eine Rückerstattung.

Ein Kritikpunkt fällt auf. Trotz 10.000 Dollar für den Sitz kostet das WLAN noch einmal 20 Dollar extra, was in der Gruppe Verwunderung auslöst. Der Flug dauert 16 Stunden. Das Badezimmer mit Waschbecken, Toilette und Dusche beeindruckt besonders, weil man damit in 30.000 Fuß Höhe duschen kann. Dazu kommen Gourmetessen in beliebiger Menge und als Höhepunkt eine private Lounge im hinteren Teil des Flugzeugs.

25.000 Dollar: zwei Zimmer im Obergeschoss, enttäuschendes Bad

Das 25.000-Dollar-Ticket liegt über eine Treppe erreichbar im oberen Stockwerk, also über den anderen Passagieren. Dafür gibt es zwei große Zimmer. MrBeast schätzt den Raum als etwa viermal so groß wie beim vorherigen Ticket und macht zur Demonstration Hampelmänner. Die Gruppe zählt zwei Stühle und mehr Fernseher als in allen bisherigen Flugzeugen zusammen. Ein persönlicher Flugbegleiter serviert das Essen. Einer fragt, warum ab einem bestimmten Preis eigentlich immer Kaviar serviert wird.

Das Badezimmer fällt dagegen durch: keine Dusche, keine Fußbodenheizung, nur halb so groß. Deshalb sei das 10.000-Dollar-Ticket preislich das bessere Angebot gewesen. Auf die Frage, ob man so viel Geld für einen einzigen Flug ausgeben würde, lautet die Antwort, man solle lieber ein Auto kaufen. Das Doppelbett kommt gut an. Die Gruppe fragt sich allerdings, warum Airlines nicht generell statt dreier Sitze nebeneinander einfach Etagenbetten einbauen. Nach der Landung erklärt Karl, wie ein Stein geschlafen zu haben. Das Video bezeichnet diesen Flug als den teuersten kommerziellen Flug der Welt.

Das 100.000-Dollar-Privatflugzeug: vier Räume und eine Toilette mit Fernseher

Nun wechselt das Video zu Privatflügen. Für 100.000 Dollar bekommt man das ganze Flugzeug. Die Gruppe vergleicht es mit einer Jacht. Der Hauptraum ist nur einer von vier Räumen. Dazu gehören eine weitere Lounge mit Snacks und großem Fernseher, ein eigenes Schlafzimmer, das an ein Hotel erinnert, und ein Badezimmer, das als möglicherweise beste Toilette bisher gilt, weil man dort fernsehen kann.

Beim Start sitzt einer versehentlich rückwärts, bei Turbulenzen rollt jemand durch die Kabine. Nolan wird als Streich in der Toilette eingeschlossen. Zu essen gibt es Steak, Kartoffelpüree und Gemüse, zusätzlich hat jemand Pizza mitgebracht. Das Bett hat nach Beobachtung der Gruppe „ungefähr 500 Kissen“, woran man ein Bett für reiche Leute erkenne. Karl darf zeitweise ans Steuer.

MrBeast fasst den Reiz des Privatflugs so zusammen: Man könne tun, was man wolle, wann man wolle. Es gebe keine Zwischenlandungen und keine TSA-Kontrollen, wodurch man viel Zeit spare. Die Landung beschreibt die Gruppe als „das Gegenteil von glatt“. Erst danach fällt auf, dass Nolan womöglich noch im Bad sitzt. Nolans Urteil über den Flug: immer noch besser als das 1.000-Dollar-Flugzeug.

Das 300.000-Dollar-Luftschiff: „Ich liebe Karls Mutter“

Die vorletzte Station ist ein Luftschiff für 300.000 Dollar. Der Gruppe werden die Augen verbunden, bevor sie die Aufschrift auf der Hülle sehen darf. Jemand tippt auf Nolans Telefonnummer. Tatsächlich steht dort „Ich liebe Karls Mutter“. Die Gruppe streitet scherzhaft darüber, ob MrBeast Karls Mutter wirklich liebt. MrBeast betont, das Luftschiff lasse sich einfach an einem Seil ziehen, und scherzt beim Einsteigen über das eigene Gewicht.

Zusätzlich ist in diesen Abschnitt ein Sponsorensegment eingebaut. MrBeast führt während der Fahrt ein Telefoninterview mit einem Bewerber namens Thomas, der nach eigener Aussage seit etwa zehn Jahren als Cutter arbeitet.

Erst unterwegs erfährt Karl, dass das Luftschiff über das Daytona 500 fliegt. MrBeast bezeichnet es als die größte Rennwagenveranstaltung der Welt mit über 150.000 Menschen. Aus der Menge ist der Ruf „Wir lieben Karls Mutter“ zu hören, und MrBeast richtet noch einen Gruß direkt an sie.

Der Jet für eine halbe Million: Schlafzimmer, Kino und Massagen

Zum Schluss steigt die Gruppe in das Flugzeug, das im Video als teuerstes Privatflugticket der Welt vorgestellt wird. Eine Flugbegleiterin bittet darum, die Schuhe auszuziehen, weil der Teppich angeblich 2 Millionen Dollar gekostet hat. MrBeast sagt, der Jet sei nach Quadratmetern größer als ihre Häuser. Die Gruppe zählt mehrere Schlafzimmer, eines davon für die Crew, außerdem vergoldete Waschbecken, mehrere Duschen, einen Kinosaal, eine Lounge für bis zu zwölf Personen und ein Wohnzimmer mit einer Couch, die größer ist als die zu Hause. Nach einem Rundgang heißt es, man habe erst ein Drittel des Flugzeugs gesehen. Die Flugbegleiter lassen sich vom Schlafzimmer aus rufen, und an Bord gibt es Massagen. Einer sagt, wenn man jedes Mal so fliegen könnte, würde er in der Luft leben.

Auf die Frage, wie man sich diesen Flug leisten konnte, lautet die Antwort: „nur unsere Fans“. Deshalb hat MrBeast zufällig ausgewählte Abonnenten eingeladen. Eine Mitfliegende erzählt, zum ersten Mal überhaupt in einem Privatjet zu sitzen. Die Frage, wer normalerweise so fliegt, beantwortet das Personal mit „Geschäftsleute“. Wie MrBeasts Freunde im Vergleich abschneiden, kommentiert es mit „ziemlich dumm“. In einem Gag lässt MrBeast die Bordschokolade als „Tankstellenschokolade“ wegwerfen und durch Feastables ersetzen. Das Essen wird hier jederzeit und überall im Flugzeug serviert, auch in der privaten Master-Suite.

Erst in der Luft erfahren die Gäste das Ziel: Disney World. Dort dürfen sie zwei Tage lang alles tun, was sie wollen. Das Video endet mit dem Aufruf zu abonnieren, damit man selbst die Chance auf einen solchen Flug hat, und einem letzten Ruf „für Karls Mom“.