Mensch gegen Tier: Sieben Duelle bis zum Rennen zwischen Gepard und Formel-E-Auto

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Überblick

Ist ein Gepard schneller als eines der schnellsten Autos der Welt? Kann ein Mensch gegen einen Bären bestehen? Springt eine Tigerin höher als der Weltrekordhalter im Hochsprung? Mit solchen Fragen eröffnet MrBeast (Jimmy) ein Video, in dem er sieben Wettkämpfe zwischen Menschen und Tieren inszeniert. Mal treten Spitzensportler direkt gegen ein Tier an, mal müssen Menschen sich vor Tieren behaupten. Am Ende steht das angekündigte Hauptduell: ein Gepard gegen drei unterschiedlich schnelle Fahrzeuge, zuletzt gegen einen Formel-E-Rennwagen.

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Tauziehen: Der stärkste Mann der Welt gegen einen Löwen

Zum Auftakt tritt Brian, im Video als stärkster Mann der Welt vorgestellt, im Tauziehen gegen einen 227 Kilogramm schweren Löwen an. Zunächst sieht es schlecht für ihn aus. Der Löwe zieht ihn nach dem Start tatsächlich hinter sich her, und die Kommentatoren staunen über dessen „rohe Kraft“. Dann dreht sich der Löwe um, was Jimmy als Versuch deutet, Brian zu ermüden. Eingeblendet wird eine Szene, in der Brian ein Flugzeug zieht, um seine Kraft zu illustrieren.

Brian kämpft sich zurück und hat schließlich nur noch einen Meter vor sich. Er gewinnt das erste Duell. Jimmy kündigt danach an, dass dies nur der erste von sieben Wettkämpfen zwischen Mensch und Tier sei.

Hochsprung: Darius gegen die Tigerin Luna

Im zweiten Duell tritt Darius an, laut Jimmy Inhaber eines Guinness-Rekords: Von acht Milliarden Menschen springe niemand höher als er. Seine Gegnerin ist die Tigerin Luna. Darius gibt sich zuversichtlich. Wenn sie vier Meter springe, springe er eben auch vier.

Luna wird mit Fleisch dazu animiert, nach oben zu springen, und erreicht eine beachtliche Höhe. Jimmy will Darius anschließend nicht einfach auf diese Marke von 3,28 Metern antreten lassen. Er legt die Messlatte auf 3,73 Meter. Das sei 2,5 Zentimeter höher als Darius' aktueller Guinness-Rekord. Wer dort hinkomme, schlage also nicht nur die Tigerin, sondern stelle auch einen neuen Weltrekord auf. Darius sagt zunächst, er sehe keinen Grund, warum er das nicht schaffen sollte. Auf Jimmys Einwand, er glaube, Darius lüge, räumt dieser ein, er glaube selbst, dass er lüge. Die Höhe wirke nicht menschenmöglich.

Darius schafft den Sprung, und Jimmy erklärt den Rekord für gebrochen. Darius wirkt danach entspannt und meint, er habe das Gefühl, er könne noch höher springen. Damit steht es 2:0 für die Menschen. Jimmy merkt an, die Tiere müssten auch einmal gewinnen, und prophezeit dem „Team Mensch“ beim nächsten Wettbewerb große Probleme.

Rodeo: Bubba, drei Bullen und Geldsäcke

In einer Rodeo-Arena tritt der Bullenreiter Bubba an. Er muss möglichst viele Geldsäcke von einer Seite der Arena in einen Behälter auf der anderen Seite tragen, während ihn drei Bullen verfolgen, die laut Jimmy jeweils 700 Kilogramm wiegen. Alles, was nach drei Minuten im Behälter liegt, darf er behalten.

Die Bullen stürmen direkt auf Bubba zu, laufen aber zunächst an ihm vorbei. Er verliert seinen Hut und hat früh schon 10.000 Dollar gesichert. Während Jimmy selbst zugibt, dass es ihn zu Tode erschrecken würde, so nah bei den Bullen zu sein, und die Tiere zwischendurch sogar auf das Filmteam zulaufen, lacht Bubba. Er wirke viel zu ruhig für jemanden, der mit drei Bullen in einer Arena läuft, kommentiert Jimmy. Bubba kündigt sogar an, einen Bullen am Kopf zu berühren, und verscheucht die Tiere offenbar aktiv. Jimmy hält fest, er müsse sich merken, solche Wettkämpfe nicht mit Profis zu veranstalten. Bubba gewinnt 50.000 Dollar und will davon einen neuen Truck kaufen.

Sumo oder Grizzly: Nicks zweite Chance

Nick kennen Zuschauer laut Jimmy aus einem früheren Video, in dem er trotz riesigen Vorsprungs ein Rennen gegen den Sprinter Noah Lyles verlor. Jetzt bekommt er eine zweite Chance „bei etwas Tödlicherem“. Mit verbundenen Augen wird er vor 100.000 Dollar geführt. Um sie zu gewinnen, muss er eine Minute im Ring überleben. Zur Wahl stehen Ramy, ein professioneller Sumoringer mit 227 Kilogramm, oder ein Grizzlybär. Jimmy betont, der Bär würde einen normalen Menschen „buchstäblich zerreißen“. Als der Bär sich aufrichtet, entscheidet sich Nick für Ramy, weil er, wie er sagt, keine Wahl habe.

Ein Sumo-Trainer bereitet ihn kurz vor: Knie beugen, gleiten lassen. Die Regel lautet, Nick muss eine Minute lang im roten Kreis bleiben. Wird er vorher hinausgedrängt, verliert er alles. Nach einigem Zögern berührt er den Boden mit der Faust, und der Kampf beginnt. Ramy dominiert. Die Kommentatoren beschreiben, er spiele mit Nick „wie mit einem Spielzeug“. Nick ruft, er werde gewürgt, und versucht zeitweise, Ramy zu umklammern. Er hält 15, dann 20 Sekunden durch und kommt bis in die letzten Sekunden. Kurz vor Ablauf fällt er jedoch zur Seite und landet über der Linie. Nick sagt danach, Ramy sei „ein Tier, das wie ein Mensch aussieht“. Jimmy bemerkt, Nick habe nun gegen den schnellsten Mann und gegen den besten Sumokämpfer verloren, und gibt ihm trotzdem 10.000 Dollar.

Malwettbewerb: Trevor Wallace gegen die Elefantin Isla

Als Auflockerung holt Jimmy den Comedian Trevor Wallace dazu. Seine Gegnerin ist eine Elefantendame, die Jimmy als beste malende Elefantin der Welt vorstellt. Beide haben zehn Minuten Zeit für ein Bild ihrer Wahl. Das beste Gemälde soll in einem Kunstmuseum aufgehängt werden. Das Bild der Elefantin wird bis zum Schluss verborgen.

Trevor fragt Jimmy, was er malen soll, und bekommt die Antwort: eine riesige Schule. Was folgt, ist chaotisch. Trevor beginnt mit einem Kupferton, fragt, welche Farbe Schulen überhaupt haben, beschwert sich, dass die Elefantin zu essen bekommt und er nicht, und verlangt eine Bob-Ross-Perücke. Ein gelber Fleck soll ein Truck sein, Ziegel geraten zu Fenstern. Gegen Ende hilft Jimmy mit, weil die Zeit knapp wird, und Trevor gibt am Schluss zu, er habe es vermasselt. Die Elefantin setzt unterdessen ihre „offizielle Signatur“ auf das Bild, die sie laut Video auf alle ihre Werke setzt.

Bewertet werden die Bilder von einem Profi mit mehr als 30 Jahren Erfahrung auf einer Skala von eins bis zehn. Trevors Bild erhält eine Zwei. Es wirke „ein bisschen jugendlich“. Trevor sagt beim Anblick des Elefantenbilds, es sehe aus wie „Clownkotze“. Die Bewerterin spürt darin dagegen „große Freude“ und jemanden, der zu sich selbst steht, und vergibt eine Acht. Trevor verliert gegen die Elefantin. Wie versprochen hängt Islas Gemälde anschließend in einem echten Kunstmuseum. Jimmy fragt sich, ob die Besucher wissen, dass es von einem Elefanten stammt.

Verstecken bis zum Morgengrauen: Soldaten gegen Spürhunde

Die längste Herausforderung findet auf einem riesigen Schrottplatz statt. Eine Gruppe Soldaten, laut Jimmy die wendigsten des Planeten, muss sich vor Spürhunden verstecken. Genannt werden Odin, einer der besten Spürhunde der Welt, sowie später Sage und Becky. Ein Hundeführer schätzt, die Soldaten würden vielleicht fünf Minuten durchhalten. Wer sich bis zum Morgengrauen versteckt hält, teilt sich mit den anderen Überlebenden 50.000 Dollar. Die Soldaten haben zehn Minuten Vorsprung. Jimmy erklärt, die Soldaten hätten zwar die Hälfte ihres Lebens damit verbracht, Feinden zu entkommen, die Hunde seien aber von klein auf darauf trainiert, Menschen aufzuspüren. Er wäre sehr überrascht, wenn jemand bis zum Morgen überlebte.

Die Strategien unterscheiden sich. Johnny reibt sich an möglichst vielen Fahrzeugen, damit sein Geruch überall haftet und falsche Spuren entstehen. Carlos springt in einen Fluss, um seinen Geruch zu verbergen. Fast alle versuchen, den Hund abzulenken und sich dann in einem Auto zu verstecken. Einer klettert stattdessen auf einen etwa 15 Meter hohen Baum, den einzigen weit und breit. Er setzt darauf, dass der starke Wind dort oben seinen Geruch verweht, und ist überzeugt zu gewinnen, weil er nicht am Boden ist.

Ein Hundeführer erklärt, man erkenne am Verhalten des Hundes, ob er eine Fährte habe, etwa wenn er die Nase hebe. Je länger die Schnauze, desto besser das Riechsystem. Auf dem großen Gelände müsse der Hund aber erst unterscheiden, welcher Geruch von einer versteckten Person stamme und was nur Spur von jemandem sei, der dort entlanggelaufen ist. Sage schlägt bald an. Der erste Soldat wird in einem Auto gefunden. Laut Video hatte Sage etwa 400 bis 500 Autos geprüft und nur bei diesem einen gebellt. Kurz darauf findet Sage den zweiten in einem Van.

Danach wird es schwieriger. Die Hunde laufen direkt an dem Auto vorbei, in dem sich ein Marine versteckt, und finden ihn nicht. In einem Bereich führt eine zurückgelassene Red-Bull-Dose zu einem falschen Fund. Jemand war dort und ist wieder verschwunden, die Falle hat funktioniert. Die Suche zieht sich durch die Nacht. Um 5:30 Uhr morgens sind noch drei Soldaten übrig. Kurz vor Ende wird einer in einem Wagen entdeckt. Die beiden letzten kommen nach Ablauf der Zeit aus ihren Verstecken und teilen sich die 50.000 Dollar. Wer genau die beiden Gewinner sind, wird im Video nicht ausdrücklich gesagt.

Das Hauptduell: Gepard Millie gegen drei Fahrzeuge

Zum Schluss folgt das angekündigte Rennen. Jimmy stellt den Geparden als schnellstes Landtier der Erde vor. Er sei so schnell, dass ein Mensch einen Formel-E-Rennwagen brauche, um ihn zu schlagen. Deshalb hat er drei Fahrzeuge besorgt.

Zuerst tritt ein Golfcart an. Der Gepard ist im Ziel, als das Golfcart erst die Hälfte der Strecke geschafft hat. Jimmy nennt das „einfach nur peinlich“ und räumt ein, dass alle gewusst hätten, ein Golfcart habe keine Chance. Als Nächstes kommt, ironisch als eines der schönsten Autos der Autogeschichte angekündigt, ein Minivan. Er beschleunigt so langsam, dass Jimmy beteuert, er trete das Gaspedal voll durch. Der Gepard hält kurz vor der Ziellinie an und geht erst dann hinüber. Die Insassen deuten das so, als mache er sich über sie lustig oder habe Mitleid mit ihnen.

Pause mit dem Geparden und Hinweise zum Tierschutz

Damit der Gepard vor dem letzten Lauf nicht zu müde wird, bekommt er eine Pause. In dieser Zeit dürfen Jimmy und sein Team, darunter Nolan, die Gepardin Millie streicheln. Einige sind begeistert, andere halten Abstand. Als Nolan sie am Kopf anfasst, mag sie das nicht, ansonsten schnurrt sie laut den Anwesenden „wie verrückt“. Jimmy erklärt, man habe mit der American Humane zusammengearbeitet, die sicherstelle, dass Tiere bei Dreharbeiten fair behandelt werden. Da es heute weniger als 8.000 Geparden auf der Erde gebe, sei es umso wichtiger, gefährdete Tiere mit Respekt zu behandeln. Im Abspann heißt es, die Produktion sei von American Humane zertifiziert und kein Tier sei verletzt worden.

Das Ergebnis: Das Auto überholt den Geparden

Für das Finale stellt Jimmy die „wichtigste Frage der modernen Geschichte“: Kann ein Gepard ein Formel-E-Auto schlagen? Nach dem Start überholt das Auto den Geparden und gewinnt. Jimmy findet es dennoch erstaunlich, dass ein Gepard überhaupt mit einem Auto aus der Formel-E-Weltmeisterschaft mithalten kann.

Er schließt mit einem Vergleich: Als vor über einem Jahrhundert das erste Auto gebaut wurde, hätten mehr als 100.000 Geparden in freier Wildbahn gelebt, heute seien es weniger als 8.000. Es sei Aufgabe der Menschen, diese Tiere vor dem Aussterben zu bewahren, damit sie weiterhin dazu inspirieren, über sich hinauszuwachsen. Millie nennt er das süßeste Tier, das er je kennengelernt habe.