100 Menschen zwischen einem und hundert Jahren, 100 Glaswürfel: Welches Alter hält am längsten durch?

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Überblick

MrBeast stellt in diesem Video eine einfache Frage: Welches Lebensalter ist am besten für eine Ausdauer-Challenge geeignet? Dafür hat das Team 100 Menschen im Alter von einem bis hundert Jahren in je einen eigenen Glaswürfel gesetzt. Wer als Letzte oder Letzter im Würfel bleibt, gewinnt eine halbe Million Dollar. Im Verlauf von gut einer Woche wird aus dem Sitzwettbewerb ein soziales Spiel mit Bündnissen, Lügen, Abstimmungen und einem abschließenden Bluff um den Hauptpreis.

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Aufbau und Regeln

Die Teilnehmenden sitzen nebeneinander in nummerierten Glaswürfeln. Die Nummer entspricht dem Alter. Laut MrBeast sind über 300 Kameras aufgestellt, damit jeder Schritt beobachtet werden kann. Weil nicht alle hundert Räume Sanitäranlagen haben konnten, gibt es tragbare Toiletten. Wer eine braucht, drückt einen Knopf, außen am Würfel geht ein Licht an, und ein Crewmitglied namens Chris bringt die Toilette.

Schon zu Beginn erklären einige, warum sie gewinnen wollen. Nummer 31 lobt die „beste Aussicht“ und die „beste Motivation“. Ein Vater widmet den Versuch seiner Tochter Emery, die am kommenden Samstag drei Jahre alt wird. Nummer 69 fühlt sich gut und will „ans Gewinnen denken“. Der Hundertjährige stellt sich als Veteran des Zweiten Weltkriegs vor und nennt die Aufgabe ein „Kinderspiel“.

Die ersten Stunden: Lärm als Strategie

MrBeast fällt als Erstes auf, dass die Kinder eine eigene Taktik haben. Ein Kind erklärt, es wolle möglichst viel Lärm machen, damit die anderen nicht schlafen können und unbedingt raus wollen. MrBeast stellt erstaunt fest, dass das funktioniert. Den Älteren gefällt der Lärm nicht, und einige gehen sofort. Gleichzeitig verlassen auch manche Kinder deswegen ihre Würfel. Eines von ihnen erfährt beim Hinausgehen zum Trost, dass es immerhin länger durchgehalten hat als das einjährige Kind.

Nach wenigen Stunden sind bereits zehn Menschen ausgestiegen. Das Team lässt die Gruppe für den Rest des Tages in Ruhe, und gerade dadurch gehen noch mehr. Die Gründe sind ganz alltäglich: Die eigenen Kinder sehen wollen, zur Schule müssen, das Gefühl, das sei im eigenen Alter nichts mehr, Langeweile und Sehnsucht nach dem Hund. Einige Ausscheidende bekommen beim Gehen etwas Geld.

Andere wollen bleiben und haben konkrete Ziele. Eine Person hofft, die Studienschulden der Schwester abbezahlen zu können. Nummer 70 hat mit einem Enkelkind eine Abmachung und will zeigen, wie stark man mit 70 noch ist. Eine weitere Person braucht nach eigener Aussage keine Strategie: Sie habe „Zeit bis Weihnachten“.

Tag zwei: Der Veteran geht, die erste Abstimmung

Zu Beginn des zweiten Tages sind noch 76 Menschen übrig. MrBeast besucht den Hundertjährigen. Der ist wach, entscheidet sich aber auszusteigen und sagt, dies sei etwas, das die Familie nie vergessen werde. MrBeast fasst zusammen: in einem Weltkrieg gekämpft und in einem MrBeast-Video mitgemacht.

Gegen die Langeweile werden die Teilnehmenden kreativ. Sie malen mit Lippenstift oder Deo an die Glaswände und bauen Kissenburgen. Nach 24 Stunden bietet MrBeast an, die Challenge „auf die nächste Stufe“ zu heben. In jedem Würfel gibt es einen grünen und einen roten Knopf. Bei grüner Mehrheit gibt es eine Herausforderung, nach der einige ausscheiden. Bei roter Mehrheit bleibt alles, wie es ist. Manche wählen Rot, weil sie keine unnötigen Risiken eingehen wollen. Andere wollen ausdrücklich Leute „rausschicken“. Das Ergebnis: 63 Stimmen für eine Challenge, 13 dagegen.

Three Cup Monte im Großformat

Die erste Challenge ist ein vergrößertes Hütchenspiel. Ein Ball liegt unter einem von drei großen Bechern, und Nolan und Chandler aus dem Team verschieben sie. Wer am Ende den richtigen Becher kennt, bleibt im Spiel. Alle anderen scheiden aus. Nach MrBeasts Angabe starren die Teilnehmenden etwa eine Stunde lang auf die Becher.

MrBeast versucht, die Leute abzulenken, etwa mit einem plötzlichen „Was ist das da drüben?“. Eine Person fällt nicht darauf herein, beim 82-Jährigen hat es laut MrBeast aber funktioniert. Eine Teilnehmerin findet die „Jungs“ so süß, dass es schwerfällt, auf die Becher zu achten.

Interessant wird es, weil viele den Ball aus den Augen verlieren und sich auf ihre Nachbarn verlassen. Manche sprechen von einem „Konsens“. Eine kleine Gruppe beschließt jedoch eine „neue Strategie“: Wer fragt, bekommt eine falsche Farbe genannt. Bei der Abstimmung weiß mancher nicht mehr, wem zu trauen ist. Rufe wie „Er sagte rot“, „Sie sagte blau“ und „Trau ihr nicht!“ fallen. Eine Person sagt über einen Mann im Nachbarwürfel, sie traue ihm überhaupt nicht. Darauf antwortet der: „Du bist fertig, großer Junge.“ Nur drei Personen wählen Grün und liegen falsch. Die Mehrheit wählt Blau und hat recht. Am Ende des zweiten Tages sind 52 Menschen übrig. Fast die Hälfte ist damit schon ausgeschieden.

Die Folgen der Lügen

Nach dem Hütchenspiel ist die Stimmung vergiftet. Eine Gruppe spricht von einem neuen „Feind“, dem „alten Mann“. Betroffene erklären, gerade die Leute, mit denen sie die ganze Zeit geredet hatten, hätten ihnen die falsche Farbe gesagt. Die Gegenseite stellt das als Spaß dar: Man habe „nur mit ihm gespielt“, und es habe Spaß gemacht, weil die anderen nicht wussten, was sie tun sollten. Von der anderen Seite kommt der Satz, wer durch Lügen gewinnen müsse, spiele nicht so, wie man selbst spielen wolle. Eine Person meint, die Lügner hätten „einen Haufen Leute“ gegen sich aufgebracht.

Die Spannung zeigt sich auch im Alltag. Es gibt Streit um Lärm, eine Person ist hungrig und will in Ruhe gelassen werden. MrBeast stellt fest, dass deshalb noch mehr Menschen gehen. Am Ende des dritten Tages gelten die Nummern 54 und 74 als die größten Zielscheiben.

Tag vier: Die „Säuberung“ per Stimmzettel

Mitte des vierten Tages kommt die nächste Abstimmung. MrBeast warnt ausdrücklich, dass diesmal viele ausscheiden würden und sie mit Bedacht wählen sollten. Trotzdem sind nur neun dagegen. Eine Person stimmt nach eigener Aussage für die Challenge, weil sie gern „die Saat des Chaos“ säe.

Die Regel: Alle schreiben in 60 Sekunden die Nummer eines verbleibenden Mitspielers auf ein Blatt. Wer die meisten Stimmen bekommt, scheidet aus. Das wird zehnmal wiederholt. Ein Teilnehmer erwartet, dass nun die Belogenen die Lügner abwählen, und meint: „Es zahlt sich also aus, ehrlich zu sein.“ Manche nennen 54 wegen „Überheblichkeit und Lügen“, andere 74, weil sie „keine sehr dankbare Person“ sei. Ein Lager behauptet, „seinen ganzen Block“ hinter sich zu haben.

Das Duell 74 gegen 54 geht äußerst knapp aus. 74 scheidet mit 14 Stimmen aus, zwei Stimmen Vorsprung. Danach einigen sich viele gleichzeitig auf den Zehnjährigen, obwohl einige ihn als Favoriten sahen. Die Begründung einer Person: Er sei ein „starkes Kerlchen“ und könne gewinnen, wenn er bleibt. Eine andere entschuldigt sich, sie stimme nur gegen ihn, weil sie sonst selbst zum Ziel werde. MrBeast meint, man habe ihn nur aus Angst abgewählt, und holt ihn auf die Bühne, um den Rest der Challenge mitzumoderieren. Danach ist der Aufruf zu hören, jeder müsse für 14 stimmen, und fast alle tun es.

Jetzt zeigt sich ein Machtblock: Die Teilnehmenden in ihren Fünfzigern stimmen geschlossen ab und haben laut MrBeast mit Abstand die meisten Stimmen. Nacheinander scheiden 73 und 71 mit je 15 Stimmen aus, danach 75 und 69. MrBeast meint, die 50er könnten im Alleingang alle in den 70ern ausschalten. Eine Person sagt, sie habe sich noch nie so sehr von 50-Jährigen bedroht gefühlt. Ein anderer bedauert, gute Freunde verloren zu haben. Nummer 35 fliegt mit neun Stimmen raus, wobei eine Gruppe behauptet, zufällig gewählt zu haben. Danach trifft es 21. Zuletzt stimmt über die Hälfte für die 96-Jährige. MrBeast versteht das nicht, sie sei nicht die größte Bedrohung. Sie nimmt es gelassen: Es sei, wie es ist, und sie sei glücklich. Am Ende der Runde haben die 50er dank ihres Bündnisses das gesamte Wahlspiel überstanden, und 54 hat erneut überlebt.

Jenga bis zu den letzten Zehn

Bei der nächsten Abstimmung zeigen sich unterschiedliche Kalküle. Eine Person ist „hundertprozentig“ sicher, ohne weitere Challenges gewinnen zu können. Eine andere stimmt dafür, weil die eigenen Chancen mit jeder Runde steigen. Eine dritte denkt laut darüber nach, dass mit dem Geld das Haus abbezahlt und der Ruhestand möglich wäre. 20 Stimmen reichen für eine Challenge, was MrBeast verrückt findet.

In jedem Würfel steht ein Jenga-Turm. Alle ziehen gleichzeitig Block für Block, der rote ist tabu. Wessen Turm einstürzt, scheidet aus, bis nur noch zehn übrig sind. Die ersten Runden übersteht noch jeder, dann fallen die Türme nacheinander. Herzklopfen, ein Zusammenstoß mit dem Turm und eine Person, deren Turm laut MrBeast „30 Mal umgekippt“ sein müsste, ohne zu fallen, prägen die Runde. Eine Teilnehmerin namens Brenda wird angefeuert, an ihr „Hinterhof-Jenga“ zu denken. Am Ende sind 90 Menschen weg und zehn übrig. Ein Kind sagt, wenn Mom die 500.000 Dollar gewinne, fahre die Familie nach Disney World.

Laut MrBeast sind nach dieser Runde alle über 60 ausgeschieden. Die rechte Seite des Plans sei eine „Einöde“, und 15 Würfel werden abgebaut. Die Übrigen sehen auf ein Feld aus X-Markierungen, von denen „jede einmal ein Mensch war“.

Das Murmelspiel

MrBeast erwartet, dass die zehn nun gegen eine weitere Challenge stimmen. Stattdessen sagen alle per Mikrofon Ja. Eine Person will „mit einer Herausforderung“ gehen und nicht durch Aufgeben. Das Murmelspiel stammt nach MrBeasts Worten aus dem Squid-Game-Video und kommt zurück, weil es dem Publikum gefallen habe. Je zwei Nachbarn spielen gegeneinander, jeder bekommt zehn Murmeln und wählt die Spielart. Nach 30 Minuten kommt nur weiter, wer 20 Murmeln hat.

Die Duelle verlaufen sehr unterschiedlich. Ein Paar will es schnell hinter sich bringen und entscheidet per Münzwurf, ein „Münzwurf um 500.000 Dollar“. Ein anderes wirft auf Eimer. Ein Spieler hat beim Zählen nur 19 Murmeln. Die fehlende taucht später im Bettlaken auf, doch mit einer einzigen Murmel reicht es am Ende nicht. Ein Duell zieht sich mit Stein, Papier, Schere hin und her, bis ein Spieler mit 14 Murmeln einem Alles-oder-nichts gegen sechs Murmeln zustimmt, was MrBeast nicht nachvollziehen kann. Dabei entkommt 54 erneut dem Ausscheiden. Das letzte Paar verabschiedet sich mit „Ich liebe dich“ und einer Umarmung. Die unterlegene Person sagt, sie habe gegen einen tollen Menschen verloren. Übrig bleiben 23, 40, 43, 52 und 54.

Die Ausgeschiedenen entscheiden

Vor den letzten fünf zeigt sich Nervosität. Eine Person hat am Tag der Aufnahme den Geburtstag der Tochter und merkt erst jetzt richtig, dass sie nicht dabei sein wird. Die fünf stimmen für eine weitere Reduzierung. MrBeast enthüllt daraufhin die Regel: Die 95 bereits Ausgeschiedenen stimmen ab, und die drei mit den meisten Stimmen müssen gehen.

MrBeast fragt die Finalisten, ob die Ausgeschiedenen sie mochten. Eine Person sagt „zum größten Teil“, würde darauf aber keine halbe Million verwetten. Eine andere hofft, sich keine echten Feinde gemacht zu haben. Joe, Nummer 40, erhält nur zehn Stimmen und ist weiter. Nummer 23 scheidet aus und nennt das Ausscheiden so kurz vor dem Ziel sehr schmerzhaft. Eine weitere Person bekommt 15 Stimmen und muss nach etwa sieben Tagen gehen, was sie als niederschmetternd beschreibt. Nummer 54 ahnt vorher, die meisten Stimmen bekommen zu haben, und hat recht: 37 Stimmen. Dazu spielt das Video erneut die Szene aus dem Hütchenspiel ein, in der 54 sagt: „Du bist erledigt, großer Junge.“ Damit hat 52 überraschend bestanden und spricht von einer 50-Prozent-Chance auf eine halbe Million Dollar.

Als Belohnung für das Finale gibt es eine Überraschung: Wegen des Geburtstags der Tochter kommt die Familie durch den Vorhang. MrBeast sagt, man werde nicht zulassen, dass dieser Geburtstag verpasst wird. Die Familie sagt, sie sei stolz, egal wie es ausgeht.

Das Finale: Ein Bluffspiel mit zwei Aktenkoffern

Am achten Tag sind nur noch 52 und Joe übrig. Beide schätzen die Lage unterschiedlich ein. 52 kann kaum glauben, bei jeder Challenge gedacht zu haben, raus zu sein, und es trotzdem geschafft zu haben. Joe hält es jetzt für machbarer, weil es nur noch gegen eine Person geht, meint aber auch, ein weiterer Tag werde niemanden zum Aufgeben bringen. Beide wählen erneut eine Challenge, obwohl MrBeast sie hätte ablehnen lassen.

In einem von zwei Aktenkoffern liegt der Scheck über 500.000 Dollar. Während MrBeast die Koffer mischt, haben alle am Set die Augen verbunden, auch die Kameraleute. Ein Münzwurf entscheidet, wer in den eigenen Koffer schauen darf und damit als Einziger weiß, wo das Geld ist. Die andere Person darf dann wählen, ob sie den eigenen Koffer behält oder den des Gegenübers nimmt. Joe darf hineinschauen. 52 will den Inhalt des eigenen Koffers nicht einmal sehen und sagt, die Last sei nicht zu ertragen.

52 fragt Joe direkt, ob das Geld in seinem Koffer sei. Joe sagt Ja, beschreibt das MrBeast-Logo und bestätigt einen Scheck. Auf die Frage, ob er lüge, antwortet er nur: „Du hast genug Zeit mit mir verbracht, was denkst du?“ Auf Nachfrage schwört er, dass das Geld bei ihm ist. 52 glaubt ihm nicht, glaubt das Geld im eigenen Koffer und behält ihn.

Der Scheck liegt tatsächlich in Joes Koffer. Joe hatte die Wahrheit gesagt und gewinnt damit die halbe Million. Aus seinem Umfeld heißt es, man habe die ganze Zeit gesagt, dass „die guten Jungs“ gewinnen können. Damit klingt der Satz vom vierten Tag wieder an: Es zahlt sich aus, ehrlich zu sein. 52 bekommt trotzdem 10.000 Dollar und für die Familie eine Reise nach Disneyland, damit der versprochene Ausflug auch ohne Sieg stattfinden kann.