Von 1 Dollar bis 1 Milliarde: MrBeast testet Yachten jeder Preisklasse

Auf YouTube öffnen ↗
Überblick

MrBeast (Jimmy) stellt in diesem Video eine Frage: Was bekommt man auf dem Wasser für einen Dollar, und was für eine Milliarde? Gemeinsam mit seinen Freunden Chandler, Karl, Nolan, Chris und Tareq steigt er auf immer teurere Boote. Die Stufen reichen von einer Ein-Dollar-Yacht über Boote für 1, 10, 25, 50 und 300 Millionen Dollar bis zu einem Schiff, das im Video als Milliarden-Dollar-Superyacht bezeichnet wird und laut Jimmy „eine ganze Stadt auf dem Wasser“ beherbergen kann. Das Video ist vor allem Unterhaltung. Es zeigt aber recht genau, welche Ausstattung und welche Größenordnungen die Gruppe auf jeder Preisstufe vorfindet.

11 Min. Lesezeit

Die 1-Dollar-Yacht: ein Boot, das sofort sinkt

Den Anfang macht ein Boot, das Jimmy für einen Dollar gekauft hat. Nach dem Grund gefragt, erklärt der Verkäufer, sein Lagerraum sei fast voll gewesen. Außerdem kostet die Aufbewahrung des Boots nach seiner Bestätigung 18.000 Dollar pro Jahr. Jimmy nennt das „interessant“ und bezahlt.

Warum das Boot so billig war, zeigt sich schnell. Schon auf dem Wasser merkt jemand an, der Boden solle sich wohl nicht so verhalten, und bezweifelt, dass das Boot überhaupt einen Dollar wert ist. Kurz darauf sinkt es buchstäblich, sobald es im Wasser liegt. Die Gruppe muss abspringen, und Jimmy ruft ironisch: „Mein Baby! Ich habe einen Dollar dafür bezahlt!“

Die 1-Millionen-Dollar-Yacht: kleiner als erwartet

Die nächste Stufe ist eine Yacht für eine Million Dollar. Sie fällt nach Jimmys Eindruck kleiner aus, als er gedacht hatte. An Bord gibt es ein überraschend großes Wohnzimmer. Auf dem Unterdeck liegen ein Hauptschlafzimmer und ein weiteres Schlafzimmer, in dem Jimmy nicht aufrecht stehen kann, dazu einige Doppelbetten „für die Kinder“. Mit dieser Formulierung zieht Jimmy seine Freunde auf.

Die Gruppe albert herum: Einer hängt am Boot, die anderen rufen scherzhaft nach der Küstenwache. Jimmy bleibt bei seinem Urteil, dass die Yacht für eine Million Dollar etwas klein sei. Nebenbei treffen sie auf ein anderes Boot, dessen Insassen Jimmy erkennen („Oh mein Gott, es ist MrBeast“), und stellen fest, dass diese ihren eigenen Kanal gesehen haben. Danach geht es mit einem schnellen Boot weiter.

Die 10-Millionen-Dollar-Yacht: Platz zum Stehen

Auf der 10-Millionen-Dollar-Yacht betont die Gruppe den Größensprung. Der vordere Bereich sei riesig, das Boot insgesamt „einfach viel größer als das letzte“. Jimmy misst den Fortschritt wieder an seiner Körpergröße: Im Schlafzimmer kann er endlich aufrecht stehen, und das „für 9 Millionen Dollar mehr“. Unter der Treppe liegen vier weitere große Schlafzimmer.

In einem Badezimmer wundert sich Jimmy über „zwei Toiletten nebeneinander“. Ein Freund erklärt ihm, das sei ein Bidet. Als Jimmy fragt, warum man nicht einfach Toilettenpapier benutze, bekommt er zu hören: „Du bist so amerikanisch.“ Auf dem Oberdeck gibt es einen weiteren Sitzbereich. Hier fällt Jimmy ein konkreter Unterschied auf: Die Sitze der 1-Millionen-Dollar-Yacht waren aus Leder und heiß, diese dagegen weich. Ein Freund nennt das Boot das schönste bisher. Jimmy kündigt an, das nächste sei noch viel größer.

Die 25-Millionen-Dollar-Yacht: Pizza per Hubschrauber

Weil die nächste Yacht so groß ist, lädt Jimmy „alle Freunde“ ein. Laut Video ist das Boot für 150 Personen ausgelegt. Später spricht Jimmy von einem 25-Millionen-Dollar-Boot mit 30 Zimmern. Beim Rundgang fragt jemand, was eigentlich der Unterschied zu einem Herrenhaus sei, und die Antwort lautet sinngemäß: Das hier ist ein Herrenhaus. Aufgezählt werden ein Wohnzimmer, ein Büro, ein Massagesalon, zwei Esszimmer und sieben Schlafzimmer. Im Schlafzimmer stößt Jimmys Kopf zum ersten Mal kaum noch an die Decke.

Obwohl ein Weltklassekoch an Bord ist, wollen die Freunde Pizza. Jimmy hat dafür eine Überraschung vorbereitet. Die Yacht hat einen Hubschrauberlandeplatz, und laut Video liefert Uber per Helikopter. Tatsächlich landet ein Hubschrauber mit Pizza auf dem fahrenden Boot. Einer der Freunde, der nach eigener Aussage schon vor dem Einparken Angst hat, zeigt sich davon besonders beeindruckt. Danach springen alle ins Wasser. Zur 25-Millionen-Dollar-Yacht gehören auch Jetskis, und Tareq überschlägt sich mit einem davon.

Die 50-Millionen-Dollar-Yacht: Crew auf Knopfdruck

Die 50-Millionen-Dollar-Yacht ist nach Jimmys Angaben über 200 Fuß lang und vier Stockwerke hoch. Sie bietet Platz für über 200 Personen und hat eine 20-köpfige Besatzung. Als Besonderheit zeigt Jimmy eine Fernbedienung, mit der man die Crew jederzeit rufen kann. Er probiert sie aus, und ein Crewmitglied erscheint prompt. Dieselbe Fernbedienung fährt auch einen Fernseher hoch und runter, was die Gruppe zwar cool, aber langsam findet.

Die Freunde erkunden das Schiff getrennt. Das Oberdeck wirkt auf sie „quasi wie ein zweites Boot“. Jimmy merkt, dass er beim Gehen nicht mehr einschätzen kann, ob er schon die Hälfte des Boots hinter sich hat oder gerade erst losgelaufen ist. Parallel läuft ein Nebenstrang: Nolan hat verschlafen und sucht die Gruppe den ganzen Tag, während ihn andere bei der Frage nach MrBeast absichtlich anlügen.

Zu Gast ist hier Pete Davidson. Beim Abendessen mit einem ganzen Lamm erzählt Pete Davidson von einer eigenen Serie namens „Bupkis“, die am 4. Mai auf Peacock erscheinen soll. Außerdem werfen sich die Freunde mit Wasserbomben auf ein vorbeifahrendes Boot, dessen Besitzer Jimmy zuvor den Hintern gezeigt hatte. Chucky, laut Jimmy der Größte und Stärkste der Gruppe, landet einen Treffer.

Ein längerer Abschnitt ist Jimmys Schokoladenmarke Feastables gewidmet. Die Gruppe entdeckt Boote rund um ihre schwimmenden Werbetafeln auf dem Meer und verteilt dort Schokolade und Gummibärchen. Die Leute auf den Booten loben die Produkte und vergleichen sie mit Hershey's und Reese's. Es handelt sich erkennbar um ein Werbesegment. Am Ende des Tages findet Nolan die Gruppe schließlich doch.

Die 300-Millionen-Dollar-Yacht: Kino, Spa und selbstspielendes Klavier

Am nächsten Morgen geht die Gruppe an Bord eines Schiffs, das Jimmy als eine der größten Yachten der Welt vorstellt. Nach Angaben der Crew ist es die 69.-größte Yacht der Welt. Über 50 Besatzungsmitglieder kümmern sich um die Gäste. Jimmy kann vom Anleger aus nach eigener Aussage die Oberseite des Boots nicht sehen. Es gibt sechs Etagen, einen großen Pool, einen Whirlpool mit Aussicht und ein Fitnessstudio mit Meerblick. Dazu kommen ein Kino, dessen Fenster sich beim Filmschauen automatisch verdunkeln, ein Tisch, der laut Jimmy 3 Millionen Dollar wert ist, und ein Klavier, das von selbst spielt. Jimmy würde so eines gern in seinem Haus haben.

Die Freunde verteilen sich im Spa: Einer lässt sich die Haare schneiden, Karl sitzt in der Sauna und ist nach eigener Aussage „kaum“ noch lebendig. Jemand steigt mit Sonnenbrand in den Whirlpool. Auf einem unteren Deck finden sie eine ganze Reihe Jetskis und eine Rutsche, die direkt vom Boot ins Meer führt. Jimmy verlangt, dass sich alle „wie reiche Milliardäre“ benehmen, und stellt beim Anstoßen eine Frage in die Runde: Lieber 300 Boote für je eine Million oder ein Boot für 300 Millionen? Ein Freund rechnet vor, man hätte dann fast für jeden Tag des Jahres ein Boot. Ein anderer will sich nicht um 300 Boote kümmern und nimmt lieber das große.

Dann legt ein weiteres Boot an, und an Bord ist Tom Brady, den Jimmy als Quarterback Nummer eins der NFL-Geschichte vorstellt. Beim Rundgang zeigt die Gruppe Tom Brady den Friseursalon und fragt, ob das die schönste Yacht sei, auf der Tom Brady je war. Die Antwort ist eher scherzhaft als klar. Den Hubschrauberlandeplatz dieser Yacht findet Jimmy deutlich schöner als den vorherigen: So stelle er sich einen Helipad auf einer Yacht vor.

Natürlich wird Football gespielt. Jimmy fordert Tom Brady heraus, seine Drohne mit einem Football vom Himmel zu holen. Tom Brady kündigt scherzhaft an, bei einem Treffer im ersten Versuch vielleicht aus dem Ruhestand zurückzukehren, während Brady's Kind einen Fehlwurf voraussagt. Im ersten Versuch trifft Tom Brady die Drohne. Karl gibt dagegen einen schwachen Wide Receiver ab, und Jimmy flachst, man müsse Karl schon am Kopf treffen, damit er fängt. Den Abend verbringt die Gruppe im Kinoraum und erklärt das Boot „zu 100 Prozent“ zum bisher besten. Jimmy verweist auf das Milliarden-Boot, das noch folgen soll. Es sei viermal größer und „größer als drei Freiheitsstatuen“.

Das Milliarden-Dollar-Schiff: eine schwimmende Stadt

Das letzte Schiff beschreibt Jimmy als schwimmende Stadt. Im Video nennt er 1200 Fuß, 17 Stockwerke, Platz für 10.000 Menschen und über 2000 Wohnungen. Auf den anderen Schiffen hatte jeder ein eigenes Zimmer, hier gibt es so viele Einheiten, dass dieser Vergleich nicht mehr passt. An Bord sind Wasserrutschen, ein Einkaufszentrum, ein Basketballplatz und laut Jimmy so vieles mehr, dass er es nicht aufzählen kann. Ein Freund kommentiert, er habe dafür nicht genug Finger.

Oben liegt ein kompletter Wasserpark mit Live-Musik. Die Gruppe rennt trotz Verbot und entschuldigt sich beim Rettungsschwimmer. Auf einem eigenen Sportdeck spielen sie Minigolf. Die Bezeichnung „Stadt“ begründet Jimmy damit, dass das Schiff sieben Viertel habe. Eines davon zeigt er als Beispiel: Geschäfte, Restaurants, Spielhallen, ein Karussell und sogar ein Starbucks. Außerdem gibt es eine ganze Etage für Shows und Events. Chandler sitzt allein in einem riesigen Zuschauerraum und fragt, wie er als einzelne Person all die Sitze nutzen soll. Zum Schluss entdeckt die Gruppe eine „bionische Bar“, die von der Decke eines Einkaufsbereichs herabkommt und in der Roboterarme die Getränke mixen, darunter auch welche aus dem Kindermenü.

Das Schiff für die Abonnenten

Jimmy betont, das Schiff sei in dieser Phase „nur für uns“. Er sagt aber auch, er brauche so ein riesiges Schiff offensichtlich nicht für sich allein. Deshalb habe er das Erlebnis mit seinen Abonnenten teilen wollen, und entsprechend sind viele Fans an Bord, die fahren Karussell und rufen „Ich liebe MrBeast“. Als letzte Überraschung lässt Jimmy Nolan alle versammeln und verkünden, dass die anwesenden Abonnenten eine kostenlose Kreuzfahrt mit drei Nächten geschenkt bekommen.

Das Video endet mit einem Aufruf an die Zuschauer, den Kanal zu abonnieren, um bei einem künftigen Video dabei sein zu können. Danach folgt Werbung: Laut Jimmy gibt es ein geheimes Video, das nie auf YouTube erscheinen soll und nur über einen QR-Code auf Feastables-Produkten zugänglich ist. Nach seiner Angabe hat er dafür über eine Million Dollar ausgegeben.