50 YouTuber, ein Würfel, eine Million Dollar: So verlief MrBeasts Ausscheidungsspiel

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Überblick

MrBeast (Jimmy) hat nach eigener Aussage 50 der größten YouTuber der Welt versammelt, die zusammen rund eine Milliarde Abonnenten haben. Wer am längsten in einem abgegrenzten Würfel bleibt, gewinnt eine Million Dollar, und zwar nicht für sich selbst, sondern für die eigenen Abonnenten. Die Grundregel ist einfach: Wer die rote Linie am Rand des Würfels berührt, scheidet aus. Schon zu Beginn kündigt MrBeast an, dass die lachende, entspannte Stimmung bis zum Ende des Videos verschwunden sein werde. Er nennt das Video das „rücksichtsloseste“ Stück Content, das man je gesehen habe. Der Wettbewerb läuft über mehr als einen Tag und fünf Herausforderungen bis zu einem abschließenden Bluffspiel.

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Erste Stimmung: Freundschaft oder Konkurrenz

Direkt nach dem Start zeigt sich, dass die Teilnehmenden die Situation unterschiedlich einschätzen. Einer vergleicht das Setting mit der „Squid Game“-Realityshow, ein anderer sagt, er fühle sich wie eine Zielscheibe. Wieder ein anderer meint, in diesem Kasten werde niemand Freunde haben. Als Strategie wird genannt, Energie zu sparen und an den Millionen-Topf zu denken. Auf die Frage, ob er jemanden eliminieren würde, um selbst zu bleiben, antwortet ein Teilnehmer: „Für meine Abonnenten, natürlich.“ Es kommt zu einem spielerischen Gerangel, bei dem jemand versucht, JJ hinauszuschieben. Daraufhin wird gewarnt, dass man umso eher selbst ins Visier gerät, je mehr Feinde man sich macht.

Herausforderung 1: Freiwurf um einen Cybertruck

Hinter einem Vorhang stehen zahlreiche Cybertrucks. Die Regel: Wer will, darf den Würfel vorübergehend verlassen und einen Basketball-Freiwurf versuchen. Bei einem Treffer bekommt ein Abonnent einen Cybertruck, und der YouTuber darf zurück in den Würfel. Bei einem Fehlwurf geht der Fan leer aus, und der YouTuber ist ausgeschieden. Die Teilnehmenden zögern zunächst, das Risiko wirkt vielen zu groß.

Mark Rober wagt es als Erster. Vor ihm steht ein Fan namens Matthew, im Hintergrund schauen alle anderen zu. Er verfehlt und entschuldigt sich bei dem Fan. JiDion glaubt, es besser zu können, und verfehlt ebenfalls deutlich („Ich glaube, ich habe definitiv einen Abonnenten verloren“). Danach treten zwei Teilnehmer gemeinsam an. Jesser, der sich als Basketball-YouTuber vorstellt, trifft, und sein größter Fan gewinnt den Cybertruck. Ein weiterer Teilnehmer verfehlt. FaZe Rug trifft und kehrt in den Würfel zurück. Nachdem drei große YouTuber ausgeschieden sind, will laut MrBeast niemand mehr werfen.

Langeweile und die ersten freiwilligen Abgänge

In der Wartezeit richten sich die YouTuber im Würfel ein, und schon bald wird aus dem Einrichten Langeweile. Einer turnt so nah an der Linie herum, dass das Team die Aufnahmen prüft, und tatsächlich hat er sie berührt. Damit sind vier ausgeschieden. MrBeast erklärt, die zweite Herausforderung beginne erst, wenn noch jemand geht. Nach einem kurzen Tumult verlässt ein Teilnehmer den Würfel und darf seine Jacke mitnehmen. Es bleiben 45. Bevor es weitergeht, kehrt MrBeast den Haufen aus einer Million echter Dollar vom Boden zusammen, was die Teilnehmenden mit Staunen kommentieren.

Herausforderung 2: Das Keks-Spiel mit Teamkapitänen

Auf dem Boden sind Punkte in Fünfergruppen markiert. Die Teilnehmenden sollen Teams zu fünft bilden und einen Kapitän wählen, der für die nächste Aufgabe Immunität erhält. Mehr verrät MrBeast nicht. In einer Gruppe fällt die Wahl auf Marques (MKBHD), weil er als „vertrauenswürdigster Tech-Reviewer“ gilt. In einer anderen Gruppe wird Niko Kapitän, und Sketch sagt, er vertraue ihm „voll und ganz“.

Auf den Tischen der Kapitäne liegen dann Kekse mit eingeprägten Formen, wie man sie aus „Squid Game“ kennt. Jeder Kapitän muss vier Kekse an die Mitglieder seines Teams verteilen. Wer die Form beim Herausschneiden zerbricht oder in zehn Minuten nicht fertig wird, scheidet aus. Je nach Form ist die Aufgabe laut MrBeast „sehr einfach oder fast unmöglich“. Die Kapitäne verstehen nun, dass ihre Immunität vor allem bedeutet, über das Schicksal der anderen zu entscheiden. Einer sagt, er habe gedacht, er könne seinem Team helfen, stattdessen überspringe er die Aufgabe und bestrafe sein Team.

Niko gibt Sketch ausgerechnet den Regenschirm, die schwierigste Form, und erntet dafür Kommentare wie „sein Blut klebt an deinen Händen“. Auch Michael Reeves, Fede, Lexi und Pokimane bekommen Regenschirme. Dreieck und Kreis gelten als leicht, der Stern als mittelschwer. Pokimanes Keks bricht in der Mitte. Weil sie damit früh gescheitert ist, gehen andere mit ihren Regenschirmen vorsichtiger um. Logan Paul kämpft mit dem Stern und sagt, er versuche, die Million für die „Logang“ zu gewinnen. Riku schafft den Stern. Sketch scheitert schließlich ebenfalls. Er fühlt sich verraten und wirft Niko vor, dem Mann „mit dem schlechtesten Sehvermögen und den schlechtesten Händen“ die schwierigste Aufgabe gegeben zu haben.

Ausgeschieden sind unter anderem Colby, Rug, Michael Reeves, Fede, Ossy, Lexi, MatPat, Jschlatt, Pokimane, Mastu und Sketch, insgesamt elf. Es bleiben 34. MatPat kommentiert sein Ausscheiden mit Anspielung auf seinen Ruhestand: Die wahre Million seien die Freunde gewesen, die man unterwegs gefunden habe, „und das ist keine Theorie“. Ein verbliebener Teilnehmer sagt offen, er sei froh über jeden Abgang, weil seine Chancen dadurch steigen.

Herausforderung 3: Aneinandergeklebte Hände und Jenga-Duelle

Nach einer Pause, in der sich die Teilnehmenden mit Flaschendeckel-Wurfspielen unterhalten, kommt die dritte Aufgabe. Alle sollen sich zu zweit zusammentun und die Hände aneinanderkleben. MrBeast warnt, man solle den Partner sorgfältig wählen. Die meisten wählen ihre engsten Freunde, etwa einen früheren Trauzeugen. MrBeast merkt dazu an, das sei in einem MrBeast-Video nicht die beste Strategie. Dann wird das Klebeband durchgeschnitten, und die Partner spielen im Duell gegeneinander Riesen-Jenga.

Das Riesen-Jenga sollte eine extremere Version des Spiels sein. Der Turm wuchs aber so hoch, dass man die Spitze nicht einmal mehr mit einer wackeligen Leiter erreichte. Da der Turm nicht höher werden konnte, gingen den Spielern schließlich die möglichen Züge aus. Die erste Partie dauerte nach Angaben der Beteiligten anderthalb Stunden. JJ hatte keinen Zug mehr, verlor und trug seinen Gegner AJ danach über die Linie. MrBeast lässt alle abstimmen, ob das fair war. Die Mehrheit findet es unfair, also bleibt AJ im Spiel und KSI (JJ) scheidet aus. Es bleiben 33.

Weil die Partie Stunden gedauert hatte und MrBeast die YouTuber nicht ewig festhalten konnte, wechselte die Produktion zu normalem Jenga. Er bezeichnet das Riesen-Jenga selbst als Fehler. Manche Duelle zeigen, was er als Nebenwirkung der Paarbildung beschreibt: Einige hatten sich versehentlich mit ihren engsten Verbündeten zusammengetan und opferten sich für sie. Ein Teilnehmer verzichtet zugunsten von Niko, weil dieser für den Fall eines Sieges eine gute Videoidee habe. Ein anderer ist der Trauzeuge seines Partners und nach dessen Angaben 27 Stunden angereist. Die Türme werden so empfindlich, dass laut Erzählung schon falsches Atmen sie zum Einsturz bringen könnte. Logan Paul eliminiert einen Teilnehmer, der eigens aus Indien angereist ist. Im Gespräch geht es noch darum, dass MrBeast T-Series bei den Abonnenten überholt hat, was der Gegner als Erfolg für die ganze YouTube-Community würdigt. Das letzte Duell nennt MrBeast das umkämpfteste: Die beiden spielten über zwei Stunden länger als alle anderen.

Danach werden Betten in den Würfel gebracht. Damit enden die ersten 24 Stunden, und MrBeast hebt hervor, dass die YouTuber neben einer Million Dollar in bar schlafen.

Der zweite Tag: Abstimmung über IShowSpeed

Am Morgen kündigt MrBeast eine Überraschung an, die „besser als eure Familien“ sei: IShowSpeed. Er hätte schon mehr als 24 Stunden zuvor da sein sollen, sein Flugzeug sei aber erst gerade gelandet. Die Teilnehmenden dürfen entscheiden, ob Speed mit einem von ihnen im Team mitspielen darf oder zurück ins Flugzeug muss. Die Argumente dagegen: Er habe nicht gelitten und wisse nichts vom lebensgroßen Jenga. Die Mehrheit stimmt gegen ihn. Speed kündigt an, sich alle Gesichter zu merken, und MrBeast sagt, man werde ihn nicht zum letzten Mal gesehen haben.

Herausforderung 4: „Steal or No Steal“ mit Howie Mandel

Die vierte Herausforderung ist eine Neuauflage eines Koffer-Spiels, das beim Publikum laut MrBeast sehr beliebt war. Deshalb holt er auch Moderator Howie Mandel zurück. Sieben der Koffer tragen die Aufschrift „eliminiert“, die übrigen sind sicher. Der Spieler schaut in seinen Koffer, und der gewählte Gegner entscheidet, ob er ihn stiehlt oder dem Spieler lässt. Es beginnt Logan Paul als Teilnehmer mit den meisten Abonnenten. Wird ihm ein Koffer gestohlen, spielt er weiter, bis jemand seinen Koffer nicht stiehlt.

Logan behauptet gegenüber Sam, sein Koffer sei nicht sicher. Sam glaubt ihm nicht, stiehlt und bekommt „eliminiert“. Damit ist der Kanal von Sam und Colby komplett raus. Gegen Kai behauptet Logan erneut, der Koffer sei unsicher. Kai stiehlt sofort und begründet das damit, dass er Logan seit seiner Kindheit schaue und wisse, wie er in bestimmten Situationen reagiere. Der Koffer ist sicher. Die Runden werden kommentiert mit Sätzen wie: Er habe Logan „wie ein Buch gelesen“.

Weil Logan sagt, sein Herz rase, lässt MrBeast ihn und Ludwig einen Samsung Galaxy Ring anlegen. Die Herzfrequenzen werden über ein Samsung Galaxy Z Flip6 in Echtzeit verfolgt. Das Segment ist zugleich eine im Video eingebettete Werbung. Angezeigt werden bei Logan zunächst 106, bei Ludwig 87 Schläge pro Minute. Logan sagt, er werde Ludwig unabhängig vom Inhalt bitten, den Koffer zu behalten. Später liegt sein Puls bei 103. Ludwig hält Nicht-Stehlen für den besten Zug, weil es zu viel zu raten gebe. Logans Koffer ist sicher.

Ein Teilnehmer wählt ohne hinzusehen Koffer 14 und stiehlt ihn mit Verweis auf seine 27-stündige Anreise. Die Stimmung bleibt danach bedrückt, und ein weiterer eliminierter Teilnehmer wird mit der Bemerkung verabschiedet, er solle auf dem Heimweg keinem Känguru begegnen.

Als besonders brutal stellt das Video Valkyrae dar. Sie weint beim Öffnen und sagt, auf ihrem Koffer stehe „eliminiert“. Ihr Gegenüber vermutet, sie spiele nur, und stiehlt, und bekommt den Eliminierungskoffer. Valkyraes Herzfrequenz stieg laut MrBeast dabei auf 152. Danach spielt sie selbst weiter, als nur noch zwei Eliminierungs- und drei sichere Koffer übrig sind. Diesmal wirkt sie auffällig fröhlich, wird erneut bestohlen und liegt wieder richtig. Die Anwesenden kommentieren, man könne niemandem mehr vertrauen.

In der Schlussphase durchschaut eine Teilnehmerin eine Spielerin, die zuvor zweimal schnell einen sicheren Koffer gewählt hatte, und stiehlt nicht. Den letzten Eliminierungskoffer hält Marques. Er sagt offen, dass er die letzte Eliminierung habe, und seine frühere Teammitglied vertraut ihm, weil er ihr Teamkapitän war. Andere zweifeln an ihm, eine Stimme meint dagegen, er wisse gar nicht, wie man lügt. Sie stiehlt nicht, und damit kommen beide weiter. Die beiden nicht gewählten Koffer sind ebenfalls sicher. Übrig bleiben zehn.

Herausforderung 5: Kochduell mit Joey Chestnut, Miranda Cosgrove und IShowSpeed

Für die fünfte Aufgabe bilden die zehn wieder Zweierteams, diesmal zur Zusammenarbeit. Mit verbundenen Augen tasten sie herum, während der Würfel umgebaut wird. Einige riechen Gas oder ertasten eine Schürze. Dann wird enthüllt: Es ist ein Team-Kochwettbewerb. Mehrere geben zu, nicht kochen zu können. Einer sagt, das Beste, was er je gekocht habe, seien Eier, Toast und Müsli. Ein Duo war schon einmal in einem Kochteam und hat verloren. Über Nick heißt es, er sei von Gordon Ramsay betreut worden, weshalb die anderen im Grunde nur um die übrigen Plätze kämpfen.

Drei Juroren bewerten auf einer Skala von eins bis zehn nach Geschmack, Kreativität und Präsentation. Die drei besten Teams kommen weiter, die zwei schlechtesten scheiden aus. Die Jury besteht aus Joey Chestnut, dem laut MrBeast von Guinness sogar der Rekord für die meisten gebrochenen Rekorde zuerkannt wurde, aus Schauspielerin Miranda Cosgrove („iCarly“) und aus IShowSpeed. Speed sitzt also genau über denen, die ihn zuvor abgelehnt hatten. Die Teilnehmenden kommentieren das mit „Wir sind erledigt“.

Die Gerichte: Ein Team, in dem Französisch gesprochen wird, macht ein Cordon bleu mit Spargel und erhält 26 Punkte. Ein anderes Duo bietet amerikanisches Comfort Food mit Schokoladenkuchen und Mac and Cheese und kommt ebenfalls auf 26. Speed wird ermahnt, nach dem Essen zu bewerten statt sich beeinflussen zu lassen. Joey Chestnuts 10 wird von einem Teilnehmer beanstandet, der meint, er könne nicht einfach eine 10 geben, nur weil er gern esse. Kai und AJ zielen mit je einem Gericht auf jeden Juror: „Spencers Spaghetti-Tacos“ aus „iCarly“ für Miranda Cosgrove, „Ronaldo-Pasta“ für Speed und einen „Rekordturm“ für Joey Chestnut. Miranda nennt ihr Taco „solide“, aber es gehe am Ende ums Essen. Ein weiteres Team serviert cremige Hähnchen-Tomaten-Pasta und ein vom Vater inspiriertes Dessert mit Feastables-Schokolade auf Erdbeeren. Dessen Punktzahl liegt nach zwei Juroren bereits über 16, womit Kai und AJ ausgeschieden sind. Der letzte Juror gibt dem Team zudem eine 10.

Dann passiert das Unerwartete: Logan Paul, der zu diesem Team gehört, läuft aus dem Würfel, um einen Teller zu zerschlagen. Er erklärt, er habe die Linie völlig vergessen, den Teller gesehen und ihn zerbrechen müssen. Das habe ihn in das Jahr 2017 zurückversetzt, als er in seinen Vlogs Teller zerschlug. Die anderen merken an, dass sich der Würfel mit der Kücheneinrichtung nicht mehr wie der Würfel anfühle. Als Trost darf Logan beim Hinausgehen sein Getränk Prime bewerben. Sein Teampartner Nick bleibt im Spiel. Das letzte Team mit spanischer Tortilla und gebratenem Reis erhält 22 Punkte und scheidet aus.

Die letzten Fünf und die Play-Buttons

Fünf Kandidaten bleiben: Jaiden Animations, Ludwig, Amixem, Alex und Nick. Sie erzählen, was sie mit dem Geld vorhätten: eine „Finde mich und gewinne Geld“-Challenge, möglichst viele gespendete Mahlzeiten, Schach-Events für die Abonnenten, finanzierte Kunstabschlüsse und der Bau von Schulen im Süden Marokkos. MrBeast zeigt außerdem echte YouTube-Play-Buttons. Wer gewinnt, soll zusätzlich die Play-Buttons aller Teilnehmenden bekommen. Einer vergleicht das mit dem Sammeln der Köpfe derer, die man getötet hat.

Finale: Das Aktenkoffer-Bluffspiel

In jeder Runde mischt MrBeast fünf Aktenkoffer, während die Spieler die Augen verbunden haben. Vier sind leer, einer enthält einen Scheck über eine Million Dollar. Jeder nimmt sich einen Koffer, schaut hinein und stimmt dann ab, wer ausscheiden soll. Ist der Koffer des Gewählten leer, fliegt er raus. Trifft die Wahl den Koffer mit dem Geld, endet das Spiel sofort, und diese Person gewinnt die Million für ihre Abonnenten. Ziel ist es also, einen Spieler mit leerem Koffer herauszuwählen, ohne versehentlich den Millionen-Besitzer zu treffen. MrBeast beschreibt es als Spiel um Bluffs und das Lesen der anderen.

In der ersten Runde vermutet ein Spieler wegen der Gesichtsausdrücke sofort, dass eine der beiden Frauen die Million habe. Ein anderer wird als aggressiv beschrieben, und man fragt sich, ob er die Führung übernimmt, weil er null Dollar hat und fürchtet, rausgewählt zu werden. Eine Spielerin behauptet mehrfach: „Ich habe die Million.“ Ein Mitspieler hält dagegen, er sei sicher, dass sie null habe und nur lüge, um eine Runde länger zu bleiben. Er will sie deshalb rauswählen, was andere als „mutig“ und riskant bezeichnen. Ein weiterer argumentiert, ohne Informationen wäre es am einfachsten, Nick zu wählen, weil dessen Teampartner hinausgelaufen sei. Die Abstimmung endet unentschieden: je zwei Stimmen für Jaiden und Ludwig, eine für Amixem. In der verlängerten Minute debattieren alle, wer für wen gestimmt habe. Die Vermutung fällt, Ludwig habe für sich selbst gestimmt, was hieße, dass er die Million hat. Jaiden sagt, sie habe für Ludwig gestimmt, weil das „offensichtlich“ sei. Bei der Neuwahl der drei übrigen trifft es Ludwig, und sein Koffer ist leer. Er scheidet aus, und eine Mitspielerin sagt, sie habe gewusst, dass er bluffe.

In der zweiten Runde wird neu gemischt, und der Timer läuft zehn Minuten. Nun heißt es, jeder lüge, aber die drei mit null müssten zusammenarbeiten, um den Millionen-Besitzer zu finden. Es geht um Körpersprache: Ein Spieler sei deutlich lebhafter gewesen. Jemand hält Jaiden für wahrscheinlich, ein anderer argumentiert mit Wahrscheinlichkeit, sie könne die Million statistisch kaum zweimal haben. Die Abstimmung ergibt drei Stimmen für Jaiden und eine für Alex. Jaiden sagt ruhig: „Ich denke, es tut.“ Sie öffnet den Koffer, und er enthält die Million.

Ergebnis

Jaiden Animations gewinnt eine Million Dollar für ihre Abonnenten. Ein Mitspieler zeigt sich verblüfft, wie entspannt sie war, er habe sie für sicher ausgeschieden gehalten. Auf die Frage, wie sie das Geld verteilen will, sagt Jaiden, es sei für viele Künstlerinnen und Künstler schwer, und sie wolle viele von ihnen auf Kunstschulen schicken. Das Video endet damit, dass die Anwesenden die Zuschauer auffordern, Jaiden zu abonnieren.