Eine Jacht gegen Kanonen, Seeminen und Feuerpfeile: Darf Sean sie behalten?

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Überblick

Am Anfang des Videos bekommt Sean eine Jacht geschenkt. Die Bedingung dafür: MrBeast kündigt an, „alles in meiner Macht Stehende“ zu tun, um sie zu zerstören. Die Angriffe kommen in vier Phasen, und vor jeder Phase hat Sean 24 Stunden Zeit, Verteidigungsanlagen zu bauen. Die zentrale Frage lautet also, ob die Jacht am Ende noch schwimmt oder ob das Video, wie der Gastgeber scherzhaft droht, „mit einem neuen Kandidaten“ von vorn beginnen muss.

8 Min. Lesezeit

Phase eins: 100 Kanonenkugeln gegen eine Containermauer

Sean kauft sofort mit MrBeasts Kreditkarte einen Haufen Material. Der Plan ist, eine riesige Mauer aus Lagercontainern zu bauen, die das Kanonenfeuer hoffentlich abhält. Laut Erzählung arbeitet Sean die ganze Nacht und den folgenden Morgen durch, bis die 24 Stunden abgelaufen sind.

Beim Beschuss zeigt sich schnell, dass die Container wenig ausrichten. Die Kugeln gehen „einfach durch“, zerreißen die Container und schmelzen laut Kommentar „als wäre sie Butter“ durch die Verteidigung. Sean räumt ein, die Kanonen seien „viel stärker, als ich dachte“. Der Beschuss dauert drei Stunden. Danach wird die Jacht begutachtet: ein winziges Loch, ein getroffenes Geländer, ein Einschlag an einer weiteren Stelle. Am schwersten trifft es das Badezimmer, das samt Spiegel komplett zerstört ist. Insgesamt treffen drei von hundert Kugeln. Sean findet das „ziemlich gut“, MrBeast dagegen sagt, er habe Phase eins nur knapp überlebt und müsse Phase zwei ernster nehmen.

Phase zwei: 15 Seeminen und die Matratzen-Strategie

Für die zweite Phase werden 15 Seeminen in einem Kreis um die Jacht platziert, die nach 24 Stunden gezündet werden sollen. MrBeast betont, man habe sie vor dem Video getestet und sie seien „extrem stark“. Sean fragt sich zuerst, wie man so etwas überhaupt abwehren soll, und schläft dann ein paar Stunden auf der Jacht, umgeben von den Bomben.

Am nächsten Morgen verhindert ein schweres Gewitter den Einsatz des Krans, also muss alles von Hand erledigt werden. Seans Idee besteht aus Matratzen. Seine Helfer kaufen nach Angaben im Video jede Matratze in der Stadt, und die Jacht wird „ringsherum, jeder Zentimeter“ damit gepolstert, bis man sie nach MrBeasts Worten nicht mehr als Jacht erkennt. Die Arbeit kommt langsam voran, denn die Matratzen sind schwer, und Sean erklärt, wie viel einfacher alles wäre, wenn die Jacht nicht im Wasser läge. Zwei Stunden vor der Sprengung meint MrBeast, Sean habe weniger geschafft als erwartet. Am Ende stehen nur einige Matratzen und Wasserkanister bereit, und MrBeast nennt den Aufbau „vielleicht das Abscheulichste“, das er je gesehen habe. Kurz vor der Zündung fragt Sean nach MrBeasts Hut. Der Gastgeber verspricht ihn für den Fall, dass die Jacht überlebt.

Die Explosion wirkt so heftig, dass die Anwesenden Schaden für unvermeidlich halten. Bei der Kontrolle zeigt sich aber, dass die Jacht unbeschädigt aussieht und nur die Matratzen verbrannt sind. MrBeast weiß nach eigenen Worten nicht, was er sagen soll, und stellt fest, die Matratzen seien „irgendwie“ eine sehr effektive Verteidigung gegen die Minen gewesen.

Phase drei: Feuerwerk, brennende Pfeile und Katapulte

Der dritte Angriff hat drei Ebenen. Zuerst sollen „eine Million“ Feuerwerkskörper direkt auf die Jacht geschossen werden, danach ein Sperrfeuer aus brennenden Pfeilen, und zum Schluss Katapulte, die „flammende Todeskugeln“ von oben schleudern. Nach der Erzählung baut Sean inzwischen deutlich effizienter. Er verteilt Aufgaben an seine Mannschaft, lässt die Container in Position bringen und legt selbst eine Pause ein, während die anderen arbeiten.

Der Plan ist wieder eine Containermauer, diesmal so hoch, dass Feuerwerk und Katapultgeschosse die Jacht nicht erreichen. Zusätzlich pumpt Sean Seewasser durch Sprinkler, um die Matratzen nass zu halten. MrBeast nennt die Mauer 12 Meter hoch und lobt den Fortschritt ausdrücklich: Aus einem „erbärmlichen Aufbau“, der mehrere Kanonenkugeln durchließ, sei etwas geworden, das tatsächlich funktionieren könnte. Bei der Inspektion gesteht er außerdem, Höhenangst zu haben. Sean ist sehr zuversichtlich, lässt die letzten 30 Sekunden Bauzeit ungenutzt und sagt, die Jacht sei geschützt und hinten sei alles nass.

Während des Angriffs trifft das Feuerwerk das Dach der Jacht, und die Zuschauer sehen Rauch aufsteigen. Die tausend brennenden Pfeile fliegen über die Mauer. Bei den Katapulten, die im Video als „im Grunde brennende Bowlingkugeln“ beschrieben werden, geht ein Schuss in den Container direkt neben der Jacht. MrBeast sagt dazu, ein einziger Katapulttreffer auf der Jacht könnte das ganze Video beenden. Ein Beteiligter findet den Ausgang knapper als erwartet. Am Ende hält die Verteidigung, und Sean sagt, das Einzige, was heute verbrannt sei, sei er selbst.

Phase vier: alles auf einmal und eine Mega-Seemine

Für die letzte Phase kündigt MrBeast ein Sperrfeuer aus Maschinengewehren an. Dazu sollen alle bisherigen Angriffe gleichzeitig kommen: Feuerwerk, Katapulte, Pfeile und noch einmal 100 Kanonen. Statt mehrerer Minen gibt es eine einzige riesige Seemine, die der Gastgeber als „nahezu eine Atombombe“ beschreibt, bei der fraglich sei, ob sie überhaupt legal ist.

Seans Grundplan ist, möglichst viel Material zwischen Jacht und Angriffe zu bringen. Mit den restlichen Containern sollen Ritzen geschlossen werden, durch die Kugeln dringen könnten. Vor der Wand, auf die die Kanonen zielen, schüttet das Team so viel Erde wie möglich als Aufprallbarriere auf. Weil die Riesenbombe auch von hinten kommen kann, verschließt Sean die Rückseite in der verbleibenden Zeit mit wassergefüllten Fässern. In dieser Phase spricht er offen über die Belastung: Er sei weit weg von zu Hause, vermisse seine Familie, und das Wasser mache alles schwer, weil man nicht einfach zum Boot gehen und Dinge darauflegen könne. Die Bombe mache ihn nervös. Bei Ablauf der Zeit hat er mehrere Lagen Metallschilde gegen die Maschinengewehre aufgestellt, einen Sandhügel und weiteres Material gegen die Kanonen, dazu die hohe Mauer und die durchnässten Matratzen.

Vor dem Angriff erzählt Sean, dass er sich seit seiner Kindheit ein solches Boot gewünscht habe. MrBeast sagt, er hoffe wirklich auf Seans Sieg, auch wenn es sein Job sei, die Jacht zu zerstören. Er erinnert auch daran, dass das Ganze vor 100 Stunden nur ein Boot gewesen sei.

Der Angriff und das Ergebnis

Die Maschinengewehre treffen das Boot, und ein Beteiligter beobachtet, dass die Schützen gezielt durch die Ritzen schießen. Zusätzlich zündet einer der Schützen versehentlich das Feuerwerk. MrBeast sagt Sean offen, er glaube nicht, dass die Jacht durchkommt. Beim neuen Kanonenbeschuss trifft zwar eine Kugel die Jacht, laut Kommentar halten Container und Erdhügel aber den Rest ab. Die Verteidigung gegen die Katapulte funktioniert so gut, dass Sean eine brennende Kugel nach eigener Aussage „gefangen“ hat, denn sie landet in einem Container. Weil das Tempo zu langsam ist, lässt MrBeast schließlich alles gleichzeitig abfeuern. Der Rauch ist so dicht, dass man nichts mehr sieht, und er vergleicht die Szene mit einem dritten Weltkrieg.

Zum Schluss kommt die Mega-Seemine. Nach MrBeasts Worten wurden die 14 Seeminen von vorhin zu einer kombiniert, kurz davor war vom Äquivalent aller 15 die Rede. Die Mine fährt auf einem ferngesteuerten Boot an die Jacht heran und explodiert.

Bei der abschließenden Kontrolle schwimmt die Jacht noch. Einige verirrte Kugeln und Kanonenkugeln sind allerdings durchgekommen. Sean behält die Jacht und bekommt zusätzlich 50.000 Dollar, damit er sie reparieren kann. Auf die Frage nach dem Namen der Jacht setzt Sean zu einer Antwort an, doch die Antwort ist im Transkript nicht enthalten. Zum Schluss heißt es, der See sei nach dem Dreh vollständig gesäubert worden.