Neymar gegen einen zufälligen Abonnenten: MrBeasts Duelle zwischen Weltstars und normalen Leuten

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Überblick

Was passiert, wenn einige der berühmtesten Sportlerinnen und Sportler der Welt in direkten 1-gegen-1-Duellen auf ganz normale Menschen treffen? Um diese Frage dreht sich das Video von MrBeast. Die Herausforderungen reichen von Tennis über Basketball, Formel-E-Rennen und Baseball bis zu Apnoetauchen und Hotdog-Wettessen. Damit die Laien überhaupt eine Chance haben, bekommen sie fast immer Vorteile: mehr Zeit, mehr Versuche oder weniger Runden. Gewinnen sie, erhalten sie in der Regel 100.000 Dollar. Gewinnt der Profi, geht das Geld an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner oder ihrer Wahl. Den Abschluss bildet ein Elfmeterduell zwischen Neymar und einem Abonnenten namens Higor, bei dem eine halbe Million Dollar auf dem Spiel steht.

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Serena Williams gegen vier Zwillingspaare

Den Auftakt macht Serena Williams, die im Video als größte Tennisspielerin aller Zeiten und als Spielerin mit dem schnellsten Aufschlag aller Frauen weltweit vorgestellt wird. Ihr gegenüber stehen vier Zwillingspaare. Die Aufgabe ist simpel formuliert: Schafft es eine von ihnen, einen Aufschlag von Serena zurückzuschlagen, gibt es 100.000 Dollar. Gelingt das niemandem, geht das Geld an eine Organisation, die Serena auswählt.

Die Teilnehmerinnen geben sich vorher zuversichtlich und nennen die Aufgabe „einfach“. Das Ergebnis fällt jedoch eindeutig aus: Serena schlägt alle Aufschläge an ihnen vorbei. Sie entschuldigt sich anschließend lachend, die Gegnerinnen räumen ein, regelrecht „zerstört“ worden zu sein. Das Geld geht an das Yetunde Price Resource Center.

Giannis Antetokounmpo verliert gegen einen ganz normalen Spieler

Im ersten Basketball-Duell tritt Giannis Antetokounmpo, der „Greek Freak“, an. Er wird als neunmaliger All-Star, zweifacher MVP und NBA-Champion angekündigt. Sein Gegner ist Tristan, ein ganz normaler Basketballspieler. Hier gibt es keinen eingebauten Vorteil, sondern ein direktes Rennen: Wer zuerst einen Korbleger, einen Freiwurf, einen Dreier und einen Wurf von der Mittellinie verwandelt, gewinnt 100.000 Dollar.

Das Duell verläuft überraschend. Tristan arbeitet sich zügig durch die Stationen, während Giannis zwischendurch Würfe verfehlt. Tristan trifft den Dreier und steht früh an der Mittellinie. Giannis kann zwar zwischenzeitlich noch einmal aufholen, doch Tristan beendet die Abfolge zuerst. Giannis zeigt sich hörbar frustriert, während MrBeast festhält, dass Tristan nach Milwaukee gekommen sei und nun mit 100.000 Dollar wieder gehe. Fazit im Video: Der Greek Freak hat den normalen Typen nicht geschlagen.

Steph Curry gegen den besten Schützen einer Highschool

Als Nächstes folgt Steph Curry, im Video als NBA-Spieler mit den meisten Dreiern aller Zeiten vorgestellt. Er tritt gegen Demarrion an, den besten Schützen einer Highschool, und zwar vor dessen gesamter Schule. Die Regeln: Curry hat 30 Sekunden Zeit, so viele Dreier wie möglich zu werfen. Demarrion bekommt die doppelte Zeit, also 60 Sekunden, um diesen Wert zu übertreffen. Gelingt ihm das, erhält er 100.000 Dollar, andernfalls geht das Geld an eine von Curry gewählte Organisation.

Für eine kleine Spitze sorgt Demarrion vor dem Start: Auf die Frage, ob er Steph Curry oder LeBron James lieber möge, antwortet er „LeBron“. Während Currys Durchgang ruft das Publikum dann auch „LeBron!“. Curry startet sehr treffsicher, verfehlt zwischendurch einige Würfe und kommt am Ende auf 14 Treffer in 30 Sekunden.

Demarrion findet trotz der Nervosität langsam seinen Rhythmus, doch gegen Ende wird klar, dass er praktisch jeden Wurf treffen müsste. Er beendet seine 60 Sekunden mit neun Treffern, deutlich hinter Currys 14. Die 100.000 Dollar gehen an die Eat.Learn.Play. Foundation.

Dan Ticktum gegen Ronnie im Formel-E-Wagen

Danach wechselt das Video auf die Rennstrecke. Dan Ticktum, von MrBeast als zweifacher Formel-Champion angekündigt, fährt gegen Ronnie aus dem Team. Weil Ronnie kein Formel-E-Fahrer ist, muss er nur drei Runden zurücklegen, Dan dagegen vier. Gewinnt Ronnie, bekommt er die 100.000 Dollar, gewinnt Dan, gehen sie an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl. Ronnie erzählt, er habe in früheren Videos bereits 750.000 Dollar verloren, und hofft auf eine „Revanche“.

Gefahren wird mit zwei Einsitzern, die laut MrBeast zu den am schnellsten beschleunigenden Autos der Welt gehören. Ronnie gibt zu, dass ihm das Ganze Angst macht: Bei einer Probefahrt sei er mit einer Kraft von mehreren G gecrasht. Zwar erwischt Ronnie den besseren Start, doch Dan zieht schnell davon. Laut Kommentar fährt Dan bis zu 320 km/h, während Ronnie vorsichtig unterwegs ist und auf Nachfrage etwa 180 angibt.

Der Abstand wächst rasant. Als Ronnie seine erste Runde beendet, ist Dan bereits in der zweiten, später überrundet er ihn. Die Funkgespräche mit dem Team sind entsprechend aufgeregt, Ronnie beteuert, er drücke „voll durch“. Am Ende gewinnt Dan das Rennen trotz der zusätzlichen Runde deutlich. Das Geld geht an Help for Heroes, eine Organisation für Veteranen. Ronnie kommentiert das gelassen, auch wenn ihm im Video die Bemerkung untergeschoben wird, sein Konto wäre die bessere Wahl gewesen.

Damian Lillard in einer Arena mit fast 20.000 Zuschauern

Das nächste Basketball-Duell findet vor großem Publikum statt: In einer Arena mit fast 20.000 Menschen tritt ein Junge gegen Damian Lillard an, der im Video als einer von nur drei Spielern vorgestellt wird, die in einem Spiel über 70 Punkte erzielt haben. Die Regel lautet: Der Junge muss einen einzigen Korb treffen, bevor Lillard drei trifft. Wenn ihm das gelingt, gewinnt er 100.000 Dollar.

Lillard verfehlt gleich seinen ersten Wurf, was dem sichtlich nervösen Jungen die Chance gibt, sofort zu gewinnen. Er darf selbst bestimmen, wann er wirft. Die Spannung steigt, als Lillard zwei seiner Würfe trifft und nur noch einen Treffer vom Sieg entfernt ist. Mit dem Rat, den Ball so hoch wie möglich zu werfen, wagt der Junge den entscheidenden Wurf und trifft. Auf die Frage, wie es sich anfühle, vor allen Leuten 100.000 Dollar zu gewinnen, nennt er den Moment „surreal“ und bedankt sich bei seinem Vater.

Aaron Judge gegen Chandler im Homerun-Duell

Im Baseball trifft Aaron Judge, im Video als zweifacher MVP und sechsfacher All-Star vorgestellt, auf Chandler aus dem MrBeast-Team. Die Ankündigung ist bewusst ironisch: Chandler wird als „Albtraum jedes Werfers“ und „Koloss aus der Division II“ präsentiert. Auf die Frage nach seinen Homeruns sagt Chandler „einen“, Judge antwortet „mehr als einen“. MrBeast ergänzt, dass es rund 300 seien und in den letzten fünf Jahren niemand mehr Homeruns geschlagen habe. Zum Ausgleich bekommt Judge 10 Schläge, Chandler 20.

Judge erreicht fünf Homeruns aus zehn Schlägen. Mehrere seiner Bälle landen klar außerhalb des Feldes, andere enden knapp an der Warnspur. Einer prallt an den Zaun und wird nach kurzer Diskussion gewertet. Damit müsste Chandler sechs Homeruns schaffen, um zu gewinnen und, wie MrBeast scherzt, behaupten zu können, Aaron Judge besiegt zu haben.

Chandlers Durchgang wird zu einer Abfolge knapper und weniger knapper Fehlschläge. Einige Bälle gehen ins Aus, einer wird als Double ins Outfield eingeordnet, der aber nichts bringt. Nach elf Schlägen steht es null von elf. Chandler fragt Judge nach Tipps und erhält zunächst nur ein sofortiges „Nein“. Er merkt an, dass er keine zwei Meter groß sei, und fragt sich, ob er einfach stärker sein müsse.

Bei null von 13 ändert MrBeast die Regeln, um es spannender zu machen: Schafft Chandler auch nur einen Homerun, bekommen beide 100.000 Dollar. Begründet wird das augenzwinkernd damit, dass wenn schon Big Justice fünf Homeruns geschlagen habe, Chandler wohl mindestens einen schaffe. Doch auch danach landen die Bälle an der Warnspur oder an der Wand. Der allerletzte Schlag verfehlt laut Kommentar nur um etwa fünfzig Zentimeter. Chandler kommentiert, Judge werde schließlich fürs Homerun-Schlagen bezahlt, er selbst fürs Unterhalten. Das Geld geht an die All Rise Foundation, was Chandler mit dem Satz quittiert, wenigstens gehe es an Kinder.

Fünf Männer gegen einen Apnoe-Weltrekordhalter

Danach folgt eine Herausforderung, die vom 1-gegen-1-Schema abweicht. Fünf Teilnehmer sollen gemeinsam, also nacheinander, länger die Luft anhalten als ein Mann, der im Video als aktueller Weltrekordhalter im Apnoetauchen vorgestellt wird. Er erzählt, dass er mit 48 Jahren angefangen habe und jetzt 60 sei. Der Preis ist ein nagelneuer Lamborghini. MrBeast deutet an, die Gruppe brauche nur etwa fünf Minuten, was sich als deutlich zu optimistisch erweisen wird.

Der Kontrast unter Wasser ist groß: Während der Weltrekordhalter laut Kommentar „im Zen-Modus“ verharrt, geraten die Teilnehmer schnell in Panik. Einer taucht schon nach 23 Sekunden auf und wird zurückgeschickt, nach 45 Sekunden wird ein anderer von seinen Mitstreitern wieder nach unten gedrückt. Nach nur einer Minute sind nur noch drei Spieler übrig, kurz darauf zwei, und schließlich liegt der gesamte Druck auf dem letzten verbleibenden Teilnehmer. Auch er gerät in Panik und gibt auf.

Die Gruppe kommt insgesamt auf drei Minuten und 13 Sekunden. Der Weltrekordhalter hielt den Atem dagegen für 11 Minuten und 45 Sekunden an. Für einen Moment fragt sich das Team, ob er überhaupt noch lebt, bevor er versichert, dass es ihm gut gehe.

Joey Chestnut gegen vier Sumo-Ringer

Die letzte Challenge vor dem Finale ist ein Hotdog-Wettessen. Joey Chestnut, laut MrBeast Gewinner jedes Hotdog-Wettessens der Geschichte, tritt gegen vier Sumo-Ringer an, die zusammen etwa 680 Kilo wiegen. Wer in zehn Minuten mehr Hotdogs isst, gewinnt 100.000 Dollar.

Der Kommentar verfolgt das Tempo genau: Nachdem die Ringer jeweils einen halben Hotdog gegessen haben, also zusammen zwei, ist Joey schon beim vierten. Nach einer Minute steht er bei zehn, die Ringer bei vier, was MrBeast so zusammenfasst, dass jeder Einzelne nur mit einem Zehntel von Joeys Tempo isst. Nach zweieinhalb Minuten hat Joey 20 Hotdogs gegessen, die Ringer zusammen elf. Zwischenzeitlich ist von einem Kopf-an-Kopf-Rennen die Rede, und einer der Ringer meint, er sei satt.

Am Ende hat Joey 46 Hotdogs gegessen, die vier Ringer zusammen 33. Ein Ringer kommentiert, das sei härter als Sumo. Das Geld geht an die Gleaners Food Bank in Indiana, die Essen an hungrige Kinder verteilt.

Das Finale: Neymar gegen Higor um eine halbe Million Dollar

Nachdem nach eigener Aussage fast eine Million Dollar verschenkt wurde, folgt das große Finale mit Neymar. Er wird als internationaler Fußballstar mit 28 gewonnenen Titeln, Olympiasieger und Rekordtorschütze in der Geschichte Brasiliens vorgestellt. Sein Gegner ist Higor, der eingangs als zufällig ausgewählter Abonnent angekündigt wurde. Gewinnt Higor, gehen 500.000 Dollar auf sein Konto, gewinnt Neymar, wird das Geld an eine Organisation seiner Wahl gespendet. Neymar macht sich vor dem Start einen Spaß daraus, Higor schon zum Verlierer zu erklären, was dieser mit einem entschiedenen „Auf keinen Fall!“ kontert.

Die Regeln: Es ist eine Art Elfmeterschießen auf ein leeres Tor. Treffen beide, geht es fünf Meter weiter zurück. Das wird so lange wiederholt, bis einer trifft und der andere nicht, notfalls bis zum anderen Ende des Feldes. Neymar gewinnt Schere, Stein, Papier und beginnt. Die ersten vier Schüsse sind laut Kommentar für beide kein Problem. Erst ab dem fünften Schuss werde es auch für sie schwierig.

Mit wachsender Distanz wird es spannend. Bei einem Schuss kurvt Neymars Ball nach außen und dann wieder ins Tor. Auf die Frage, wie sich der Druck im Vergleich zur Weltmeisterschaft anfühle, antwortet Neymar, bei der WM sei er größer. An einem Punkt darf Higor sogar den Scheck halten, bevor er schießt, denn wenn er trifft und Neymar verfehlt, gehört ihm das Geld. Bei einer weiteren Runde legt Neymar sich selbst eine zusätzliche Bedingung auf: Sein Tor soll nur zählen, wenn der Ball die Latte berührt und dann hineingeht. MrBeast bezeichnet ihn dafür als großzügigen Mann, und Neymar erfüllt die Vorgabe.

Bei einem späteren Schuss erklärt Neymar Higor, wohin er zielen soll, und Higor trifft ebenfalls. So landen beide schließlich an der Mittellinie. Dort fällt die Entscheidung: Neymars Schuss bleibt auf der Torlinie liegen, fast komplett dahinter, aber nicht ganz. Nach gemeinsamer Begutachtung wird festgehalten, dass ein Ball, der die Linie noch berührt, technisch gesehen kein Tor ist. Damit hat Higor die Chance, mit einem einzigen Schuss von der Mittellinie eine halbe Million Dollar zu gewinnen.

Higor trifft. Er erhält seine halbe Million Dollar. Das Video endet chaotisch mit plötzlich auftauchenden Walen, über die sich MrBeast selbst verwirrt zeigt, und der Bitte an die Zuschauer, in den Kommentaren vorzuschlagen, welche Sportler als Nächstes eingeladen werden sollen.