100 Kinder gegen ihre Eltern: 100 Stunden im Würfel um 500.000 Dollar

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Überblick

MrBeast hat zwei riesige Würfel bauen lassen. In einem sitzen 100 Kinder, im anderen 100 Erwachsene, und zwar die Eltern dieser Kinder. Die Regel ist einfach: Welcher Würfel nach 100 Stunden noch die meisten Menschen enthält, gewinnt eine halbe Million Dollar. Das Geld teilen sich nur die Spieler des Siegerteams, die bis zum Ende durchhalten. Beide Seiten geben sich zu Beginn siegessicher. Die Kinder wollen nicht gegen „einen Haufen Erwachsener“ verlieren, die Erwachsenen wollen sich nicht von Kindern schlagen lassen. Ein Teilnehmer erklärt auf die Frage nach dem Teilen, er sei „ein Geber“ und werde deshalb „ein bisschen“ teilen.

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Das erste Angebot: 1.000 Dollar fürs Aufgeben

Nach einer Stunde in den verschlossenen Würfeln macht MrBeast das erste Angebot. Wer jetzt herauskommt, bekommt 1.000 Dollar. Er betont, dass dies das einzige Mal sei, dass überhaupt jemand Geld erhält, außer man gewinnt. Für die Entscheidung gibt es 60 Sekunden. Einige halten 1.000 Dollar für zu wenig, andere nehmen das Geld sofort. Unter den Aussteigern sind auch ein Vater und sein Sohn, was MrBeast mit „wie der Vater, so der Sohn“ kommentiert. Die Bilanz nach einer Stunde: 12 Erwachsene und 10 Kinder sind ausgeschieden. Die verbliebenen Kinder fragen die Gegangenen empört, wie sie sie mit 88 Erwachsenen zurücklassen konnten.

Danach müssen die Eltern ein Papier unterschreiben. Darin versichern sie, dass ihre Kinder das Geld verantwortungsvoll ausgeben können und dass die Eltern es nicht für sich selbst verwenden, sollte das Kinderteam gewinnen.

Alltag im Würfel: Toilette, Langeweile und ein Betrugsversuch

Chris bringt eine tragbare Toilette in die Würfel. Wegen des Gestanks wird später ein Loch in die Wand gebohrt, der sogenannte „Furzschlot“. Nach fünf Stunden lässt MrBeast die Teilnehmer bis zum Morgen allein, um zu beobachten, was passiert. Die Kinder langweilen sich und entdecken, dass sich die Kacheln von der Wand lösen lassen. Das tun sie dann auch, und zwar bei allen.

Am nächsten Morgen versucht eines der Kinder herauszufinden, wie viele Erwachsene noch übrig sind. Das Team wertet das als Betrugsversuch und begleitet das Kind „von den 500 Riesen weg“. Nach Angaben aus dem Video stehen beide Teams dadurch gleichauf bei jeweils 78 Personen.

Haferflocken, Taco Bell und 75 Tassen Kaffee

Als Verpflegung gibt es Haferflocken, die niemand mag, weil sie keinen Zucker enthalten. Ein Teilnehmer beschwert sich, der Brei sei „tödlich“. Kurz darauf verlässt jemand den Würfel. MrBeast nutzt die Unzufriedenheit für ein neues Angebot: Wenn zwei Kinder gehen, bekommt jedes Kind Taco Bell. Die Kinder lehnen ab. Den Erwachsenen macht er ein entsprechendes Angebot, vermutet aber, dass sie etwas anderes wollen, und tatsächlich wünschen sie sich Kaffee. Die Bedingung: Zwei müssen raus, dann gibt es 75 Tassen. Nolan verspricht die 75 Kaffees und bestellt sie bei Starbucks.

Obwohl die Kinder das Taco-Bell-Angebot abgelehnt hatten, entscheiden sich einige von ihnen trotzdem zu gehen. Die Verbliebenen sehen darin „mehr Geld für uns“. Bei den Erwachsenen wird der Kaffee geliefert, und die Stimmung hebt sich hörbar.

Der grüne Knopf

Nun soll die Challenge „intensiviert“ werden. Vor jedem Würfel steht ein riesiger Knopf. Irgendwann innerhalb der nächsten 24 Stunden wird er grün, und die Seite, die ihn zuerst drückt, verkleinert die Zone des anderen Teams. Den Zeitpunkt bestimmt Karl nach eigenem Ermessen. Die Erwachsenen haben eine Strategie und drei Leute, die zum Losrennen bereit sind. Nach dem Kaffee seien alle wach, sagen sie.

Karl schaltet den Knopf zunächst auf Blau, um zu sehen, ob er jemanden erwischen kann. Tatsächlich scheidet dabei jemand aus. Bei den Kindern sind zu diesem Zeitpunkt noch 50 übrig. Sie schätzen die Erwachsenen auf etwa 60. Nach weiteren Farbwechseln folgt Grün. Ein Teilnehmer beteuert, er sei definitiv zuerst da gewesen, wurde aber knapp geschlagen und spricht von einer Enttäuschung für sein Team. Am Ende des zweiten Tages liegen die Kinder laut Erzähler bereits um 18 Personen zurück.

Pizza gegen weniger Platz

Mit dem Argument, alle seien sich einig, dass Haferflocken „scheiße“ sind, bietet MrBeast jedem eine Pizza zum Abendessen an. Die Bedingung: Das Team muss zustimmen, dass sein Platz verkleinert wird. Eine Minute Bedenkzeit ist angesetzt, doch schon zwei Sekunden später rufen die einen „Pizza, Pizza!“. Die anderen skandieren „Haferflocken“ und wollen bis zum Schluss dabei bleiben. Die Pizza-Seite bekommt für jeden eine ganze Pizza, jemand sagt, er werde gleich weinen. Rückblickend heißt es, tagsüber sei wenig passiert, nachts aber schon. Das sei viel schwieriger gewesen als gedacht, und im immer kleiner werdenden Raum sei kaum noch Platz.

Den Erwachsenen wird gesagt, dass noch 60 von ihnen übrig sind. Ein Erwachsener schätzt, dass von den Kindern nur noch etwa 15 übrig seien, falls sie dieselben Haferflocken bekämen. Auf der anderen Seite fällt die Einschätzung, man verliere „mit großem Abstand“.

Tag vier: Anruf bei den Eltern

Am vierten Tag langweilen sich alle sehr. Das Team überrascht die Kinder deshalb mit einer Schaltung zu ihren Eltern im anderen Würfel. Einige freuen sich, dass ihre Mutter noch dabei ist. Andere erfahren, dass ein Elternteil, etwa Jessica, schon ausgeschieden ist. Ein Vater gibt seinem Kind mit auf den Weg, stark zu bleiben und sich von der roten Linie fernzuhalten.

Die leere Aktentasche

Danach versucht das Team mit einem Trick, Teilnehmer herauszulocken. Vor den Würfeln wird eine leere Aktentasche gezeigt, die Geld suggeriert. Tatsächlich verlässt jemand den Würfel. Er hatte vorher gesagt, er wäre ohnehin gegangen. Kommentiert wird, man hätte zwar 10.000 Dollar bekommen können, doch in allen anderen Videos sei die Tasche leer gewesen. Ein Teilnehmer erinnert daran, dass Jimmy die 1.000 Dollar nur ein einziges Mal angeboten hatte.

Das Team wiederholt den Trick, diesmal mit herausragenden Ein-Dollar-Scheinen. Wieder geht jemand, der beteuert, den Dollar gar nicht gesehen zu haben. Auch ein Kind steigt aus demselben Grund aus, was mit „aber er ist ein Kind“ entschuldigt wird. Der Verantwortliche verteidigt sich: Er zeige nur eine leere Aktentasche, und wenn die Leute gehen, sei das eben so. Im Vorfeld hatten einige erwartet, die Erwachsenen seien für so etwas zu schlau. Später wird ihnen vorgehalten, dass die Kinder nicht darauf hereingefallen seien.

Der Ballon vom Dach

Jimmy lässt sich einen Tag lang nicht blicken, die Teilnehmer hören Geräusche auf dem Dach. Von oben wird in jeden Würfel ein Ballon herabgelassen. Die Anweisung lautet, ihn nicht platzen zu lassen. Wer sich daran hält, wird nicht bestraft. Die Kinder lassen ihren Ballon fast sofort platzen. Nolan habe ihn „buchstäblich an die Wand geworfen“, und die Kinder machen ihn dafür verantwortlich. Die Notiz aus dem Ballon verkündet die Strafe: Ihr Würfel wird verkleinert.

Die Erwachsenen bekommen die Notiz aus dem Kinderballon gezeigt und haben den Test damit bestanden. Allerdings trat währenddessen jemand auf die Linie. Karl zeigt die Aufnahmen, und die betroffene Person muss gehen. Den Zurückbleibenden ruft sie zu, sie habe ihnen allen mehr Geld gebracht.

Linien durch den gegnerischen Würfel

Als Nächstes wird ein Tisch hereingetragen. Jedes Team bestimmt einen Anführer, der eine Zahl zwischen eins und fünf wählt. Diese Zahl legt fest, wie viele Linien den Würfel des anderen Teams teilen. Auf der einen Seite fällt die Wahl auf zwei, und das betrifft den Kinderwürfel. Die Kinder wählen drei, also genau die Mitte. Die Kinder finden das Ergebnis in ihrem Würfel „nicht so schlimm“. Der Erzähler weist aber darauf hin, dass die Linien zwar wenig Platz wegnehmen, das Übersteigen jedoch viele Fehler verursachen kann. Die Erwachsenen warnen einander, beim Gang zur Toilette vorsichtig zu sein, und wundern sich, warum alle ständig die Linie überqueren.

Nach einem weiteren Ausstieg sind die Erwachsenen auf 50 Personen reduziert. MrBeast rechnet vor, dass damit jede verbleibende Person 10.000 Dollar gewinnt, wenn sie bleibt. Die Ausgeschiedene freut sich, dass sie es „möglich gemacht“ hat.

Ein Geschenk für die Lieblingslehrerin

Die Kinder sind seit fünf Tagen nicht in der Schule gewesen. Deshalb besucht MrBeast die Lehrerin, die die Kinder in der Challenge als ihre Lieblingslehrerin genannt hatten, im Transkript als Frau Mave bezeichnet. Er entschuldigt sich dafür, ihre Schüler „ausgeliehen“ zu haben, und lässt ihr einen Geldbetrag da, den sie selbst zählen soll. Sie kann es kaum glauben und verspricht: Wenn die Kinder gewinnen, gibt es für ihre Mathe-Schüler für den Rest des Jahres keine Hausaufgaben. Die Nachricht wird den Kindern überbracht und sorgt dort für Siegesstimmung.

Die letzten Stunden

Zwei Stunden vor Schluss verteilt MrBeast statt Haferflocken Schokoriegel seiner Marke Feastables. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer Hershey für schlechter erklären. Die meisten stimmen zu, einer gibt zu, Hershey zu mögen. Bei Stunde 99 steigt noch jemand aus. Ein Teammitglied bietet dafür 5.000 Dollar an, ausdrücklich ohne Jimmys Erlaubnis, nach dem Motto: lieber hinterher um Verzeihung bitten.

In den letzten 30 Minuten gehen die Einschätzungen weit auseinander. Die Kinder hoffen, dass es weniger Kinder als Erwachsene gibt. Ein Kind schätzt die Erwachsenen auf 73. Einige Erwachsene sind sich sicher, dass sie gewinnen, und entschuldigen sich schon bei ihren Söhnen. Andere erwarten, dass die Eltern verlieren. Nach dem Countdown von zehn ist die Challenge beendet.

Das Ergebnis

MrBeast verkündet die Sieger „mit großem Abstand“: die Erwachsenen. Die Kinder gehen trotzdem nicht leer aus. Als Dank dafür, dass sie die ganze Zeit durchgehalten haben, bekommt jedes verbliebene Kind 1.000 Dollar. Danach laufen die Kinder zu ihren Eltern. Die Familien fallen sich in die Arme, die Eltern sagen, sie hätten gewusst, dass ihre Kinder es schaffen. Ein Kind weiß nach eigenen Worten gar nicht, wie es sich fühlen soll. Die Erwachsenen feiern ihren Sieg mit Sprechchören.