Mack und die sechs Ängste: Wie MrBeasts früherer Kandidat 800.000 Dollar zurückgewinnen wollte – und an derselben Stelle scheiterte

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Überblick

Mack war bereits Kandidat in einem früheren Challenge-Video von Jimmy (MrBeast) und hat dort am Ende 800.000 Dollar verloren. In diesem Video bekommt er eine zweite Chance. Vor Beginn behauptet Mack, er habe vor nichts Angst und Jimmy könne ihm keine Angst einjagen. Jimmy will ihn widerlegen: Mack muss sich nacheinander sechs Ängsten stellen. Schafft er alle, gewinnt er 800.000 Dollar. Unterwegs bietet Jimmy ihm mehrfach Geld an, wenn er aufgibt und zugibt, dass er Angst hat.

11 Min. Lesezeit

Erste Angst: Zehn Minuten mit tausend Spinnen

Zum Auftakt wird Mack in einen Behälter eingeschlossen, in den tausend Spinnen gelassen werden. Er muss zehn Minuten durchhalten, um weiterzukommen. Jimmy erklärt, warum er das macht: Mack habe gesagt, egal wie sehr Jimmy sich anstrenge, er könne ihm keine Angst machen. Auf die Frage, ob er jetzt Angst habe, antwortet Mack: „Ein bisschen schon.“ Er übersteht die zehn Minuten. Jimmy gratuliert ihm zur ersten bestandenen Herausforderung. Mack selbst sagt, das Ganze sei viel krasser gewesen, als er es sich vorgestellt habe.

Zweite Angst: Ungesichert in die Tiefe

Für die zweite Aufgabe führt Jimmy Mack mit verbundenen Augen eine Rampe hinauf. Schon dabei geht Mack in die Knie. Als er die Augenbinde abnimmt, erfährt er, worum es geht: die Angst vor der Höhe. Er soll sich ans Ende einer Planke stellen und den Karabiner lösen, sodass er mit nichts mehr verbunden ist. Dann soll er einen Knopf drücken und 60 Meter tief fallen. Wie er aufgefangen wird, erfährt er nicht. Er soll einfach darauf vertrauen.

Mack zittert und sagt, er könne nicht einmal den Boden sehen. Jimmy bestätigt, dass er sehr, sehr hoch sei. Mack verlangt, dass Jimmy ihm in die Augen schaut und verspricht, dass etwas ihn auffangen wird. Jimmy verspricht es. Er bietet ihm außerdem an, aufzuhören und zuzugeben, dass er sich geirrt hat und Angst bekommt. Mack lehnt mit „Das geht nicht“ ab, klinkt sich aus und springt nach dem Countdown. Jimmy kann kaum glauben, dass er es getan hat: „Er ist ein Verrückter.“

Dritte Angst: Das sinkende Auto im See

Bei Herausforderung drei von sechs steht ein Auto, das auf einen See gerichtet ist. Mack vermutet, er solle damit in den See fahren. Jimmy verneint das spöttisch, das Auto habe ja gar kein Gaspedal. Stattdessen wird das Auto mit Mack darin per Kran über den See gehoben und fallen gelassen.

Die Regeln: Auf dem Rücksitz liegt das gesamte Preisgeld, aufgeteilt auf acht Seesäcke. Wie viele Säcke Mack aus dem sinkenden Auto rettet, bestimmt, wie viel Geld er im weiteren Video noch gewinnen kann. Was er zurücklässt, ist für immer weg. Mack sagt, er werde nie zugeben, dass er Angst habe, aber er sei diesem Gefühl so nah wie nur möglich.

Vor dem Abwurf bietet Jimmy ihm 100.000 Dollar, wenn er sofort aufhört und zugibt, dass Jimmy ihm Angst gemacht hat. Mack lehnt ab: „Letztes Mal habe ich alles verloren. Das passiert nicht noch einmal.“ Nach dem Abwurf hat er laut Jimmy etwa 20 Sekunden, um aus dem Auto zu kommen. Das Auto sinkt schneller als erwartet und ist bald nicht mehr zu sehen. Mack taucht auf und lebt.

Dann holt er die Säcke einen nach dem anderen heraus und reicht sie an Nolan im Boot weiter. Jimmy erklärt, was die Aufgabe so beängstigend macht: Mit jeder Sekunde sinkt das Auto tiefer und ist schwerer zu erreichen und zu sehen. Was Mack zunächst nicht bemerkt: Die letzten beiden Säcke sind auf dem Rücksitz angeschnallt. Jimmy begründet die Wahl dieser Aufgabe damit, dass Mack „so etwas wie ein olympischer Schwimmer“ gewesen sei. Ein Begleiter wendet ein, dort gehe es 12 Meter in die Tiefe und das Wasser sei eiskalt.

Als Mack sieben Säcke geborgen hat und 700.000 Dollar im Boot liegen, drängt Jimmy ihn aufzuhören. Mack taucht trotzdem weiter. Laut Jimmy liegt das Auto da schon auf dem Grund des 14 Meter tiefen Sees, was die letzten 100.000 Dollar fast unerreichbar macht. Schließlich gibt Mack auf: „Da unten ist es schwarz. Da ist nichts.“ Das Auto könne er nicht mehr sehen. Jimmy betont, dass trotz allem sieben Sicherheitstaucher bereitstanden. Gefragt, ob ihm dieses oder das frühere Video besser gefalle, sagt Mack, dieses sei „zehnmal so intensiv“.

Mit 700.000 Dollar ändern sich die Regeln: Ab jetzt gilt alles oder nichts. Mack muss die drei verbleibenden Ängste bestehen, um mit dem Geld nach Hause zu gehen.

Vierte Angst: Die Metallkiste – und eine Verhandlung

Die nächste Aufgabe kündigt Jimmy als womöglich schwerste an. In einem Raum steht eine Metallkiste. Mack soll durch ein Loch hineingreifen und herausziehen, was darin ist, egal was er zu fassen bekommt. Vorher muss er eine Erklärung unterschreiben, dass er Jimmy nicht verklagen kann, falls ihn etwas darin verletzt. Mack prüft vorsichtig, ob sich etwas bewegt, und greift zu. Heraus kommen Schokoriegel von Jimmys Marke Feastables. Die Aufgabe ist ein Werbesegment. Jimmy räumt später ein, er habe gelogen und die Aufgabe sei gar nicht so schwer gewesen.

Danach versucht Mack zu verhandeln. Er sagt, er sei schon einmal genau in diesem Raum gewesen und habe schon einmal viel Geld auf dem Spiel gehabt. Wenn Jimmy ihm jetzt 500.000 Dollar gebe, sei er weg. Es folgt ein Hin und Her: 400.000 werden genannt und abgelehnt. Jimmy sagt, bei 200.000 oder vielleicht 250.000 hätte er darüber nachgedacht. Auch 350.000 lehnt er ab. Es kommt zu keinem Deal, und das Spiel geht weiter.

Fünfte Angst: 24 Stunden lebendig begraben

Die nächste Aufgabe beruht nach Jimmys Worten auf einer der gruseligsten Sachen, die er selbst je gemacht hat. Mack erkennt die Aufgabe sofort am Grabstein mit seinem Namen: Er soll 24 Stunden lebendig begraben werden. Er kann jederzeit heraus, indem er an einem Seil eine Glocke läutet. Er weiß aber nicht, wie spät es ist. Kommt er vor Ablauf der 24 Stunden heraus, verliert er alles. Jimmy genießt es sichtlich, diesmal „auf der anderen Seite“ zu stehen. Er sagt, es fühle sich falsch an, mache aber auch Spaß.

Schon beim Zuschütten bekommt Mack Panik. Er bittet sogar darum, schneller begraben zu werden, weil der Timer erst läuft, wenn er ganz unter der Erde liegt. Zur Sicherheit trägt er ein Armband, das seine Herzfrequenz und Vitalwerte nach draußen überträgt. Die Uhrzeit kann er darauf nicht ablesen.

Seine Strategie: zwei Stunden wach bleiben, dann zehn Stunden schlafen, damit wäre die Hälfte geschafft, und das Ganze noch einmal wiederholen. Die Strategie geht nicht auf. Er langweilt sich schnell, was Jimmy als schlechtes Zeichen deutet. Nach 45 Minuten glaubt Mack bereits, es seien etwa zwei Stunden vergangen. Außerdem kann er laut Jimmy nie länger als 30 Minuten am Stück schlafen. Weil Jimmy bei seiner eigenen Challenge ständig von Freunden geweckt wurde, weckt er auch Mack. Mack sieht dabei aus, als hätte ihn ein Laster überfahren, und fühlt sich auch so. Je länger er im Sarg liegt, desto weniger weiß er, wie spät es ist. Einmal schätzt er, es könnte Stunde 16 sein. Die tatsächliche Dauer hält das Video bewusst zurück, um Spannung aufzubauen.

Mit der Zeit setzt ihm die Klaustrophobie zu. Er sagt, im Sarg zu sein sei beängstigend und es werde immer schlimmer, je länger er drin sei. Als er nach dem Seil greift, wird er nachdenklich. Er habe schon einmal in einem dieser Videos alles verloren. Die zweite Chance habe er nur wegen der Zuschauer bekommen. Ob er sie jetzt vermassle, hänge davon ab, ob die 24 Stunden wirklich um seien. Jimmy kommentiert nichts, um die Zeit nicht versehentlich zu verraten. Mack sagt, er wisse nicht, wie Jimmy das sieben Tage lang geschafft habe. Er bietet 50 Dollar für die Uhrzeit und bekommt nur „Kein Kommentar“. Dann läutet er die Glocke.

Nach dem Ausgraben die Auflösung: Mack war 36 Stunden im Sarg. Damit fehlt ihm nur noch eine Herausforderung bis zum Gesamtgewinn.

Sechste Angst: Die Angst vor dem Versagen

Für die letzte Aufgabe wird Mack mit geschlossenen Augen an ein Set geführt. Als er die Augen öffnet, wehrt er sich sofort: Das mache er nicht noch einmal. Jimmy hat das Set aus dem früheren Video eins zu eins nachgebaut, an dem Mack die 800.000 Dollar verloren hat. Die Regeln sind dieselben: vier Stufen mit je einem Keks, auf dem eine Form abgebildet ist. Alle Formen müssen ausgestochen werden, ohne dass ein Keks bricht. Bricht einer, sind die 700.000 Dollar verloren. Mack nennt das Set „aus meinen Albträumen“.

Jimmy macht ein letztes Angebot: Mack kann sofort aufhören und mit 300.000 Dollar nach Hause gehen. Mack wägt ab, das sei weniger als die Hälfte. Jimmy hält dagegen, dass Mack bei einer weiteren Niederlage an diesem Set insgesamt 1,5 Millionen Dollar verloren hätte. Mack entscheidet sich, es zu wagen. Jimmy sagt, er sei froh darüber und wolle, dass Mack das Ganze gewinnt.

Als Zeitlimit gilt genau die Zeit, die Mack beim letzten Mal für alle vier Stufen gebraucht hat: 34 Minuten und 54 Sekunden. Mack geht die ersten Formen sehr schnell an. Jimmy warnt, das sei vielleicht nicht in seinem Interesse, denn ein versehentlich zerbrochener Keks bedeute das Aus. Die erste Form wird gescannt und für gültig erklärt. Mack hat Mühe, die Verpackungen zu öffnen. Jimmy führt das darauf zurück, dass Mack so nervös ist. Theoretisch, so Jimmy, ergebe Macks Strategie Sinn: Er hetzt durch die leichteren Formen, um möglichst viel Zeit für den Regenschirm zu haben, an dem er beim letzten Mal gescheitert ist. Mack sagt, er werde alle verbleibenden 32 Minuten für den Regenschirm brauchen. Jimmy betont mehrfach, es gebe keinen Grund zur Eile.

Die ersten beiden Formen schafft Mack in vier Minuten, danach bleiben ihm noch 29 Minuten. Schon die dritte Form findet er „ziemlich schwer, nicht einmal ein Regenschirm“. Dann passiert es offenbar: Ein Keks bricht. Mack fragt noch, ob er vielleicht nicht ganz durchgebrochen sei, und sagt dann: „Ich weiß nicht, warum ich das getan habe.“ Als Jimmy ihn wegführen will, protestiert Mack, er wolle noch nicht gehen, er habe doch noch so viel Zeit. Jimmy versteht weiterhin nicht, warum Mack so schnell gemacht hat. Mack antwortet nur, er wisse, dass der Regenschirm ewig dauere.

Was am Ende blieb

Jimmy zieht selbst das Fazit: Mack habe ihm gesagt, es gebe nichts, womit er ihm Angst machen könne. Nach den Spinnen, dem sinkenden Auto und allem anderen habe er angefangen, ihm zu glauben. Das Einzige, was Mack am Ende zu schaffen machte, war die Angst vor seinem eigenen Versagen. Er scheitert an derselben Herausforderung wie beim ersten Mal, diesmal schon vor dem Regenschirm, den er so gefürchtet hatte.