500.000 Dollar gegen Panzer, TNT und brennende Autos: Blakes Festung im MrBeast-Video

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Überblick

MrBeast stellt Blake 500.000 Dollar in bar hin und kündigt an, das Geld in mehreren Phasen anzugreifen. Was die Angriffe übersteht, darf Blake behalten. Dafür bekommt Blake MrBeasts Kreditkarte und darf unbegrenzt Geld ausgeben, um den Stapel zu schützen. Die Frage des Videos ist also, ob sich mit fast beliebigem Budget, aber wenig Zeit und wenig Schlaf eine Verteidigung bauen lässt, die Panzerbeschuss, eine gewaltige Sprengung und einen Feuerregen übersteht. Angekündigt sind vier Phasen. Die vierte findet nie statt.

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Die Ausgangslage: 24 Stunden und eine Kreditkarte

Die erste Phase besteht aus Panzern, die auf das Geld schießen sollen. Auf Blakes Nachfrage, ob man einfach bauen könne, was man wolle, antwortet MrBeast: „Was immer du willst.“ Es gibt nur eine Einschränkung: Bis die Panzer feuern, bleiben 24 Stunden.

Blake rennt sofort los, mit dem Ruf „Ich brauche Metall!“. Die ersten drei Stunden verbringt Blake damit, jedes erreichbare Metall zu beschaffen. Erste Station ist ein Schrottplatz. Dort will Blake praktisch jedes Auto und alle Trucks kaufen, auch wenn das laut Erzählung 30.000 Dollar kostet, und fragt außerdem nach einem Frachtcontainer. Damit nicht genug: Blake kauft einen ganzen Laden leer und wiederholt das bei zwei weiteren Industriehändlern. Weil alles innerhalb von zwölf Stunden geliefert werden muss, bietet Blake einem Händler den doppelten Preis an. Die Antwort lautet: „Ok, wir werden es schaffen.“ MrBeast kommentiert, Blake werfe sehr schnell mit fremdem Geld um sich. Eine weitere Rechnung über 15.000 Dollar wird genannt.

Blakes Vier-Stufen-Plan gegen die Panzer

Während die Lieferungen unterwegs sind, erklärt Blake am Geld den Plan, der in etwa einer Stunde entstanden ist. Erstens soll ein Frachtcontainer direkt über das Geld gestellt werden, was MrBeast „wirklich genial“ nennt. Zweitens kommen riesige Wassertanks dazu. Blake hält sie für gut, aber nicht für die beste Verteidigung. Drittens sollen Container mit Ziegeln, Heu und Holz gefüllt werden. Die vierte Stufe betrachtet Blake als die stärkste: eine Festung aus strategisch angeordneten Autos. Die Idee stammt nach Blakes Worten aus dem letzten Video, das Blake gesehen hat. Die Geschosse sollen die Autos treffen und abprallen. MrBeast sagt, es wäre eine Überraschung, wenn Blake tatsächlich alles davon baut.

Das Material braucht noch vier weitere Stunden. Also heuert Blake Bauarbeiter an. Blake spricht nun von einer „kompletten Festung“ und behauptet, selbst eine Atombombe würde dem Geld nichts anhaben. Der Platz wirkt inzwischen wie eine industrielle Baustelle. MrBeast warnt die Zuschauer allerdings, die Panzer seien nur die erste von vier Angriffsphasen, und es werde „noch viel schwieriger“.

Die Nacht vor dem Beschuss und die 20 Schüsse

Blake und das Team arbeiten die ganze Nacht durch, sind bei Sonnenaufgang aber noch nicht fertig. In den letzten Minuten will Blake noch ein weiteres Auto als „Inventar“ zwischen Geld und Panzer schieben. Blake bittet um zehn Minuten, MrBeast gewährt fünf. Dann ist die Zeit offiziell um, und das Auto muss dort abgesetzt werden, wo es gerade hängt.

Blake ist zu diesem Zeitpunkt nach eigener Aussage seit etwa 25 Stunden wach. Die Festung sehe toll aus, sagt Blake. Beim Blick auf die fünf Panzer und die Granaten kommen dann aber Zweifel auf: Mit so großen Geschossen hatte Blake nicht gerechnet. Auf die Frage, ob ein Schiffscontainer das aufhält, antwortet Blake: „Hoffentlich drei von ihnen.“

Die fünf Panzer geben insgesamt 20 Schüsse ab. Blake darf den ersten abfeuern. Danach ist so viel Staub in der Luft, dass nichts zu erkennen ist, und MrBeast hält das Geld für „auf keinen Fall sicher“. Nach weiteren Treffern, auch durch Chandler, zählt man acht Löcher in einem Frachtcontainer. Den letzten Schuss gibt wieder Blake ab. Danach läuft Blake zum Geld, und es ist noch da. Die erste Phase ist überstanden.

Phase zwei: hundert Kisten TNT

Für die zweite Phase kündigt MrBeast in 24 Stunden die größte Bombe in der Geschichte des Kanals an. Blake wird zu grünen Kisten geführt. Es sind hundert Stück, alle mit TNT gefüllt. Blake fragt, wie man so etwas überhaupt machen könne, und ist sich „nicht sicher, ob das legal ist“.

Der neue Plan ist an die neue Bedrohung angepasst. Zuerst muss alles Brennbare raus, vor allem das Holz. Dann kommen wieder Wassertanks. Die vorhandenen Schiffscontainer sollen umgesetzt und in weitere Container eingeschlossen werden. Zum Schluss folgen Wände, Zement, Ziegelsteine und, falls nötig, Autos. Blake schätzt die Explosion als deutlich schlimmer ein als den Panzerbeschuss.

Dabei geht es auch um eine frühere Niederlage. Die Sprengung soll größer werden als die des Safes, der in einem früheren Video in die Luft geflogen ist. Damals wurde alles darin zerstört, und Blake verlor 250.000 Dollar. Auf die Frage, ob man das wiederholen wolle, antwortet Blake knapp mit „Nein“.

Verschlafen, halb leer und die Ablenkung mit dem Schulbus

Nach mehr als 24 Stunden ohne Schlaf überlässt Blake den Bauarbeitern den Rest der Arbeit und geht ins Bett. Vor Erschöpfung schläft Blake viel länger als geplant. Beim Kontrollgang stellt sich heraus, dass die Konstruktion etwa zur Hälfte leer ist. Blakes Schluss: Seit Blake weg war, sei nichts passiert. Es bleiben sechs Stunden, und Blake flickt die Schwachstellen so gut wie möglich mit Ersatzteilen, Ziegelsteinen und weiteren Autos.

MrBeast sabotiert die Arbeit zusätzlich. Ein kleiner Schulbus wird genau dort abgestellt, wo Blake gerade steht. Damit die Crew nicht mitbekommt, wohin der Bus soll, lenkt MrBeast sie nach eigener Aussage mit einem neuen Schokoriegel aus dem eigenen Snack-Sortiment ab. Blake probiert den Riegel und lobt ihn. Gleichzeitig spritzt jemand die Arbeiter mit Wasser ab, die daraufhin buchstäblich aus dem Fahrzeug steigen. Blake bittet wieder um zusätzliche Minuten und bekommt vier, dann nur noch 90 Sekunden. Um fünf Uhr ist Schluss. Als weitergearbeitet wird, droht MrBeast, Blake das Geld abzunehmen.

Die Sprengung: „Ich sehe grün!“

Aus dem Bunker verfolgen alle die Sprengung, die man in der Dämmerung auslöst. Für MrBeast ist es die größte Bombe, die das Team je gezündet hat, für Blake die erste Bombe überhaupt. Blake ist nervös und schwitzt schon. MrBeast zählt auf, was auf dem Spiel steht: zwei Tage Arbeit, 17 Autos, sechs Wassertanks, vier Schiffscontainer und 500.000 Dollar. Blake bekommt den scharfen Zünder, und nach dem Countdown sagt Blake: „Mom, ich hab dich lieb.“

Nach der Explosion wütet ein gewaltiger Feuersturm. Alle eilen mit Feuerlöschern hin, weil an mehreren Stellen noch Flammen brennen. Blake räumt Sandsäcke weg, murmelt immer wieder „Bitte sei keine Asche“ und ruft dann: „Ich sehe grün!“ Das Geld ist verdreckt, hat aber offenbar überlebt. Damit hat Blake offiziell Phase zwei von vier bestanden.

Phase drei: brennende Autos und ein verbrauchter Plan

Die dritte Herausforderung sollen benzingetränkte, brennende Autos sein, die auf das Geld geworfen werden. Wie viele es sind, verrät MrBeast nicht, nur: „Eine Menge.“ MrBeast nennt es die bisher schwierigste Phase. Blake muss nicht nur den Angriff von oben abwehren, sondern auch verhindern, dass Benzin durch die Ritzen der Verteidigung sickert. Außerdem kündigt MrBeast für die Zeit nach dem Abwurf eine weitere Überraschung an.

Blakes Antwort lautet Beton. Die Kiste mit dem Geld soll mit Beton gefüllt und ein Schiffscontainer oben daraufgelegt werden. Nach den anstrengenden Tagen schläft Blake allerdings sofort ein und verschiebt den Großteil der Arbeit auf den nächsten Tag. MrBeast deutet an, dass sich diese Phase als schwerer erweisen wird als alles, was Blake in diesen Videos bisher erlebt hat.

Am vierten Tag fühlt sich Blake „wie ein Zombie“. Es bleiben zwölf Stunden. Der Plan: Der zweite Frachtcontainer wird angehoben und schräg aufgestellt, mit der Spitze nach oben wie bei einer Pyramide. Die Autos sollen dagegenprallen, kippen und herunterfallen, aber nicht auf das Geld. Um den oberen Container in Position zu halten, stützt Blake ihn mit Holzstämmen ab. Blake sagt selbst, ohne die richtige Position des Containers gehe wohl viel Geld verloren. Als er sitzt, fühlt Blake sich gut. Dazu kommen ein mit Ziegeln gefüllter Wassertank und das letzte verbliebene Auto als Sperre.

Die Wendung mit dem Katapult

Dann kommt die angekündigte Überraschung. Unter einer Flagge in der Nähe steht ein Katapult, das, während die Autos von oben fallen, riesige Feuerbälle von der Seite schleudern soll. Blake sagt, man habe Millionen Dinge vermutet, aber nie ein Katapult. Blake hat keine Materialien mehr und nichts, womit sich noch nachrüsten ließe.

In der letzten Stunde versucht Blake, die übrigen Schwachstellen zu schließen. Ein wichtiges Teil fehlt aber: Der Wassertransporter, den Blake am Morgen zum Nachfüllen losgeschickt hatte, kommt viel zu spät. Mit rund 90 Sekunden Restzeit tränkt Blake alles mit Wasser, um das Geld vor dem Feuer zu schützen. Auf MrBeasts Frage, ob das das Feuer wirklich aufhält, sagt Blake zuversichtlich: „Oh, ja, Baby.“

Der Feuerregen und das verbrannte Geld

Das erste von fünf brennenden Autos fällt, dazu fliegen fünf Feuerbälle aus dem Katapult. Das Auto rollt wie geplant vom Container ab. Doch das Holz, mit dem Blake den Container abgestützt hat, fängt schnell Feuer. Auf die Frage, was dort brennt, weiß Blake zunächst keine Antwort. Dann wird klar: Oben auf dem Container liegt Holz. MrBeast fragt ungläubig nach, ob Blake wirklich Holz draufgelegt habe, obwohl bekannt war, dass brennende Autos kommen. Blake antwortet, man habe es benutzen müssen. MrBeast hält es trotzdem für sehr wahrscheinlich, dass das Geld noch nicht verbrannt ist, weil Blake es mit Ziegelsteinen umgeben hat.

Der Feuerregen geht die ganze Nacht weiter, und das Feuer brennt insgesamt über anderthalb Stunden. Die Flammen werden immer größer. Die Kommentare fallen entsprechend aus: Blake habe aus Versehen ein riesiges Lagerfeuer gemacht, und statt einer Festung habe Blake in Wirklichkeit einen Ofen gebaut. Die letzte Hoffnung liegt auf dem Beton.

Beim Öffnen zeigt sich, dass das Geld „gebraten“ ist. Innen sei es tausend Grad heiß gewesen, heißt es. MrBeast sagt: „Es ist weg.“ Der Großteil des Geldes ist zerstört. Blake nennt es einen weiteren Verlust, der mehr weh tue als der beim Laser, eine frühere Niederlage. Am meisten schmerze, so hart für nichts gearbeitet zu haben.

Das Angebot zum Schluss

Nach Phase drei erklärt MrBeast die Herausforderung für offiziell beendet. Die angekündigte vierte Phase wird nicht mehr gezeigt. Stattdessen stellt MrBeast Blake vor die Wahl: sofort mit 100.000 Dollar nach Hause gehen oder in einem zukünftigen Video eine dritte und letzte Chance bekommen. Blake entscheidet sich ohne langes Zögern für die Rückkehr.

Dieses letzte Video soll laut MrBeast nicht vor Februar erscheinen. Ob Blake beim dritten Versuch gewinnt, bleibt offen. MrBeast sagt dazu nur, weder MrBeast selbst noch das Publikum könne es ertragen, Blake ein drittes Mal verlieren zu sehen.